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Lesedauer: 9 MinutenDer Samstag ist ja oftmals der Höhepunkt bei einem Festival. So sollte es dann auch beim EASTSIDE FESTIVAL dieses Jahr wieder so sein. Auch wenn der Wettergott in der Vorhersage am Morgen davon berichtet, dass Gewitter und Regen über die Stadt ziehen sollen, lässt man sich die Laune nicht verderben. Dann packen wir halt den Regenponcho ein. Ob er gebraucht wird, werden wir sehen. Im Gegensatz zu vielen Campinggästen haben wir es vorgezogen, im Hotel zu übernachten. Wie ich aber gehört habe, gab es wiedermal für die Camper nichts auszusetzen. Alles lief reibungslos. Applaus für die tolle Orga!
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Um 15:00Uhr wurde das Festivalgelände dann auch wieder eröffnet. Und immer noch kein Mensch mit schlechter Laune zu sehen. Wie machen die das in Halle? Wie schaffen es die Veranstalter, die gesamte Crew so hinter sich zu einen. Selbst die Runner, die im Catering und bei den Getränken für Nachschub sorgen, haben ein Lächeln im Gesicht. Meine Lieblingstresenkraft versprühte trotz des Andrangs immer wieder gute Laune. Rhabarberschnaps sei Dank! 😉 Anyway, alle arbeiten Hand in Hand. Das erlebt man nur auf solch besonderen Festivals.
Laut der eigentlichen Planung sollten am Samstag M/A/T aus Hamburg den Tag mit ihren kühlen Electrosounds eröffnen, mussten aber leider aus persönlichen Gründen relativ kurzfristig ihren Auftritt absagen. Dafür haben die Veranstalter aber bereits angekündigt, dass das Duo 2027 definitiv gesetzt sein wird. Schnell wurde innerhalb kürzester Zeit auch für Ersatz gesorgt.
FRACTILES
Ehrlich? Ich war erst überfordert damit, wer denn FRACTILES sind. Hätte man mir im Vorfeld gesagt, dass Christoph Schauer (Morphose) jetzt ein Hardfloor-Electroprojekt gestartet hat, hätte ich nicht irritierter aus der Wäsche gucken können. Als er auf die Bühne kam, war ich gespannt, was mich da erwartet. Hätte mich ja mal vorbereiten können…
Wer ist das denn da an den Keyboards? Ist das wieder Max Filges, der bereits einige Konzerte mit Fractiles gespielt hatte? Ich glaube ja. Der Qualitätsanspruch wächst weiter. Da stehen zwei Vollblutmusiker und kreative Köpfe auf der Bühne, die man auch getrost als Ausnahmekünstler bezeichnen kann.
Während Christoph im vergangenen Jahr mit Morphose eher schüchtern auf der Bühne wirkte, hat er jetzt ein anderes Gewand umgeworfen. Fractiles gehen nach vorne. Harte Beats, harter Bass und durch die Lautstärke wird Halle mehr als wachgerüttelt. Habe ich die Floskel „in die Fresse“ hier schonmal benutzt? Wenn nicht, ist es in diesem Moment am passendsten. Schauer mit aggressivem Gesichtsausdruck und voll konzentriert will hier keine Party starten. Der gute Mann will in die Schlacht ziehen. Und damit legt er die Latte extrem hoch an. Dem noch geringen Repertoire ist es wohl mit geschuldet, dass nach dreißig Minuten Blitzkrieg Stille über das Festivalgelände einkehrt. Schade, nicht nur ich hätte noch eine weitere Tracht Prügel gerne entgegengenommen.
Setlist FRACTILES
- No Death Place
- Control
- Mothers Eye
- Out of Time
- Call me Slick
- Crash
- Synchronized
Weblinks FRACTILES:
Facebook: @fractiles.official
Instagram: @fractiles_official
Bandcamp: Bandcamp
BLACKBOOK
Zur Abkühlung gibt es dann also nach kurzer Umbaupause ein bisschen Synthiepop. Das schweizerisch/niederländische Projekt BLACKBOOK wird erstaunlicherweise schon vom Publikum heiß erwartet. War es sowieso schon gut gefüllt vor der Bühne, wird es jetzt erstmals wirklich eng, als die beiden Jungs mit ihren Fechtmasken auf die Bühne kommen. Okay, es ist ein Accessoire, welches sie für sich gewählt haben. Ich hätte die Fechtmaske evtl. schwarz eingefärbt. Aber das ist nur meine Meinung. Es sieht aber auf jeden Fall interessant aus.
Musikalisch holen Blackbook nicht nur mich vom ersten Moment voll an. Immerhin haben die beiden ja mittlerweile drei Longplayer am Start, womit sie sich auch schon eine gewisse Fangemeinde erspielt haben. Und sie gehen ins Bein. Ja, sie sind nicht so hart wir Fractiles, gehen aber in die Beine und in die Seele. Spätestens als Frontmann Albert Den Dekker seine Maske absetzt und sich letztendlich auch seiner Lederjacke entledigt, ist die Stimmung perfekt. Albert geht nach vorne, Shake Hands mit einigen Fans und trotzdem das gesamte Areal im Fokus. Ich bin wirklich imponiert. Blackbook zeigen, dass mich nach vierzig Jahren Electropop eine Band wirklich unterhalten kann.
Setlist BLACKBOOK:
- Normal
- Different
- Nobody Loves You
- I Dance Alone
- Haunted Love
- My Beautiful Witch
- Out With A Bang
- Suffer In Silence
- Lab Rats
- You Are Strange
- My Darkest Memory
Weblinks BLACKBOOK:
Facebook: @blackbook
Instagram: @blackbook.music
Bandcamp: Bandcamp
BEBORN BETON
Ja was soll ich denn sagen? BEBORN BETON, die Großväter des deutschen Futurepop. Mir fällt absolut keine Superlative zu diesen Jungs ein. Lange vermisst, freue ich mich, dass es sie immer noch gibt, dass sie live immer noch so viel Spaß machen. Ja natürlich, wir sind alle in die Jahre gekommen aber das ist an diesem Tag völlig egal. Frontmann Stefan Netschio kommt so entspannt rüber, dass man ihm das auf jeden Fall abnimmt, dass er es keinem mehr beweisen muss. Warum auch? Beborn Beton sind klasse, nicht mehr und nicht weniger. Ein bisschen Nostalgie, ein Blick zurück und nach vorn. Es passt. Man muss bei dem Trio dabei sein, um es erklären zu können. Wobei, bedarf es einer Erklärung? Nein, ganz und gar nicht. Es ist gut so, wie es ist.
Setlist BEBORN BETON:
- 24/7 Mystery
- I Watch My Life On TV
- Electricity
- Dancer In The Dark
- Daisy Cutter
- Another World
- Im Inneren Einer Frau
- Mantrap – The Seduction
Weblinks BEBORN BETON:
Webseite: www.bebornbeton.de
Facebook: @bebornbeton
Instagram: @bebornbeton
AUGER
Nach so viel Electropop war es Zeit für einen Stilwechsel. AUGER aus Großbritannien zeigten eindrucksvoll, wie atmosphärischer Dark Rock, elektronische Elemente und eingängige Melodien miteinander verschmelzen können. Bereits zum zweiten Mal gastierte die Band auf der Bühne des Eastside Festivals. Besonders Frontmann Kyle J. Wilson hinterließ dabei einen gereiften Eindruck. Wirkte er bei seinem Auftritt 2024 noch etwas zurückhaltend, präsentierte er sich diesmal mit spürbar mehr Selbstvertrauen und einer natürlichen Bühnenpräsenz. Seine Performance wirkte zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt – jede Bewegung schien authentisch und ehrlich.
Mit im Gepäck hatte die Band ihren aktuellen Longplayer „The Old Arcade“, dessen Songs den Schwerpunkt der Setlist bildeten. Kyle J. Wilson bewegte sich unermüdlich über die Bühne, tanzte verträumt, breitete immer wieder die Arme aus, als wolle er das gesamte Festival umarmen, und suchte zwischendurch sogar die Nähe zum Publikum. An seiner Seite stand Gitarristin Paula, die erst seit Mai zur Live-Besetzung gehört und beim Eastside Festival gerade einmal ihren dritten Auftritt überhaupt absolvierte. Verständlicherweise wirkte sie stellenweise noch etwas zurückhaltend, meisterte ihre Aufgabe angesichts ihrer kurzen Zeit in der Band jedoch bemerkenswert souverän. Mit wachsender Bühnenerfahrung dürfte sich ihre Präsenz künftig ganz von selbst weiterentwickeln.
Viel zu schnell war das Set schließlich auch schon wieder vorbei. Gerade als die Band ihre dichte Atmosphäre vollständig entfaltet hatte, war der Auftritt bereits beendet. Umso erfreulicher ist die Aussicht auf den Herbst, wenn Auger für mehrere Konzerte nach Deutschland zurückkehren. Nach diesem Auftritt steht für mich jedenfalls fest: Diese Tour sollte man sich nicht entgehen lassen.
Setlist AUGER:
- Where Do We Go
- Dark Clouds
- Sound Of The Machine
- Libra
- Too Soon
- My Guardian
- Fascinate Me
- So Pure
- The Old Arcade
- Oxygen
Weblinks AUGER:
Webseite: auger.band/
Facebook: @AugerOfficial
Instagram: @auger.band
YouTube: AUGER Youtube Channel
PRIEST
Als ich mich auf das Festival vorbereitet habe, bin ich immer wieder über die Band PRIEST gestolpert. Mein Streaminganbieter hatte ein merkwürdiges Foto für die Band eingestellt sodass ich dachte, so eine Band spielt bestimmt überall, nur nicht auf dem Eastside Festival.
Doch mal wieder getäuscht. Was mich hier erwartet, war reines Entertainment. Die schwedische Formation hatte mich bereits, bevor sie überhaupt eine Note gespielt haben. Das Auftreten mit den Masken hatte schon Stil. Während die beiden Keyboarder schwarze Pestmasken aus Latex tragen, sieht der Frontmann mit seiner Maske eher aus wie ein Cyborg oder ein Verwandter vom Terminator. Schon optisch ein Highlight.
Musikalisch hatte ich jetzt harte Electrobeats in Richtung EBM erwartet. Das dann aber doch schwedischer Electropop aus den Boxen ballert, hat mich erstaunt. Wiedermal musste ich feststellen, dass ich wohl einer der wenigen war, der Priest jetzt nicht so gut kannte. (…)
Das Eastside feierte die Band komplett ab. Trotz Masken scheuten sich die drei nicht, Kontakt zum Publikum zu suchen und das gab dementsprechend ein Feedback durch mächtig Applaus und tanzenden Mengen.
Eastside – Das kann man getrost ins Geschichtsbuch schreiben. Bereits jetzt ist der Samstag in seiner Form so perfekt, dass es schwer wird, alleine an diesem Tag das Ganze noch zu toppen.
Setlist PRIEST:
- The Pit
- My Lonely Heart
- The Cross
- Blacklisted
- Just A Game
- A Signal In The Noise
- Neuromancer
- Burning Love
- Obey
- Vaudeville
Weblinks PRIEST:
Facebook: @priestofficial
Instagram: @priestofficial
LENNART SALOMON
Anfangs hatte ich ja meine Zweifel. Call me Lennart Fanboy – egal ob mit Sono, Morphose oder Solo. LENNART SALOMON ist ein musikalischer Tausendsassa. Das er aber an diesem Samstag ein Akustik-Set auf dem Eastside spielt, hielt ich für mehr als gewagt. Aber Lennart wollte es so, dann müssen wir da jetzt mal durch.
Also Szenewechsel, das Publikum zieht von der Hauptbühne um an den Strand des Karlsbades. Eine einfache Bühne im Sand, zwei Lautsprecher, keine Lightshow aber dafür Lagerfeuer vor der Bühne. Ich bin überrascht, wie viele schwarze Seelen sich hier einfinden. Das Areal gleicht ein wenig einem Amphitheater und bietet eine imposante Kulisse.
Und Lennart, ganz der Profi, hat seine ganze Band in Form seiner Akustikgitarre dabei. Kurzer Soundcheck und schon gleitet Lennart direkt in sein Set. Musikalisch hat Lennart das Set überwiegend mit Sono-Stücken gefüllt. Für viele bestimmt eine neue Erfahrung, Stücke wie „Trusting You“ oder „Flames Get Higher“ einmal so zu erleben. Und Lennart wäre nicht Lennart, wenn er nicht auch zu jedem Stück eine kleine Geschichte erzählt. Mal humoristisch, mal auch nachdenklich aber immer ehrlich. Sehr interessant war, wie er fachlich perfekt den Unterschied zwischen der Depeche Mode-Version von „Personal Jesus“ und dem Johnny Cash-Cover erklärt. Und wie es der Zufall wollte, war ja nun mal auch Christian Schottstädt als Anchorman anwesend und ließ sich dann auch nicht lumpen, zusammen mit Lennart eine verdammt gute Version von besagtem Track zu spielen. Richtig gepackt hat mich Lennart dann aber persönlich, als er seine Version von Bowies „Space Oddity“ anstimmt. Dieses Stück bedeutet bestimmt nicht nur mir extrem viel und wenn man die Augen schloss, ist man gedanklich auf große Reise gegangen.
Fazit: Experiment Akustik-Set ist mehr als gelungen. Lennart hat das Publikum unterhalten und einmal mehr bewiesen, dass er (in meinen Augen) ein Ausnahmekünstler ist.
Setlist Lennart Salomon:
- All Those City Lights
- Always Something Missing
- Trusting You
- Personal Jesus (Depeche Mode Cover feat. Christian Schottstädt)
- Space Oddity (David Bowie Cover)
- Black Soul
- Perfect Harmony
- Iceland Rain
- Tainted Love (Gloria Jones Cover)
- Flames get Higher
Weblinks LENNART SALOMON:
Webseite: www.lennartsalomon.de/
Facebook: @lennartsalomon
Instagram: @lennartsalomon
SOLITARY EXPERIMENTS
Jetzt aber schnell wieder zurück zur Hauptbühne. Schließlich sollen SOLITARY EXPERIMENTS gleich die Bühne stürmen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Leider durch Umstände um Keyboarder Markus Schmidt dezimiert, haben Solitary Experiments ein kraftvolles Set abgeliefert. Dass Dennis Schober jetzt kein Travolta ist, ist völlig okay. Ebenso wie Stefan Netschio (Beborn Beton) ist er stimmlich, wie ich finde verdammt gut drauf. Entweder ist da extrem viel Technik im Spiel oder der Mann ist wirklich so gut, dass es sich nahezu wie auf CD anhört. Top!
Die Setlist ist ein absolutes Best-of. Irgendwie ist vom ersten Moment an für jeden etwas dabei, was er mit einer gewissen Zeit verbindet. Man merkt, der Break am Strand hat der gesamten Stimmung absolut nicht geschadet. Vielleicht sogar im Gegenteil. Das Publikum hatte die Möglichkeit, kurz mal Luft zu holen, um jetzt alles aus den Schläuchen zu lassen.
Setlist SOLITARY EXPERIMENTS
- Stars
- Land Of Tomorrow
- Crash And Burn
- Every Now And Then
- Immortal
- Delight
- Epiphany
- Rise And Fall
- Brace Yourself
Weblinks SOLITARY EXPERIMENTS:
Webseite: www.solitaryexperiments.de
Facebook: @solitaryexperiments
Instagram: @solitaryexperiments
Bandcamp: Bandcamp
COVENANT
Sie sind die Könige des Futurepop. Ohne das Zutun von COVENANT Ende der 90er Jahre hätte es dieses Genre gewiss nicht gegeben. Zu Recht haben sie somit auch den Headliner-Slot für dieses Jahr wieder eingenommen. Auch wenn Eskil Simonsson langsam in die Jahre kommt, bin ich erfreut, dass er wieder agiler auf der Bühne wirkt. Aber trotzdem versteckt er sich immer noch hinter einer dicken fetten Nebelwand, welche gepaart mit den LED-Spots schnell mal die Sterne in die Augen treiben.
Auch wenn Covenant noch immer keinen neuen Output haben, nimmt man es ihnen nicht übel, dass das Set mit Klassikern gefüllt ist. Covenant feiern dieses Jahr ihr vierzigstes Jahr und können auf einen ordentlichen Backkatalog zurückgreifen. Egal ob „Dead Stars“, „Call The Ships To Port“ oder das legendäre „Der Leiermann“. Covenant greifen tief in die Kiste und Eskil scheint sichtlich berührt, wenn er versucht, auf Deutsch seine Gefühle der Dankbarkeit auszudrücken. Das ist genau der richtige Ort, die richtige Nacht, um einfach glücklich zu sein.
Setlist COVENANT:
- Monochrome
- I Close My Eyes
- Bullet
- Dead Stars
- Stalker
- No Man’s Land
- Helicopter
- The Men
- Leviathan
- Last Dance
- Call The Ships To Port
- Encore: Invisible And Silent
- Encore: Der Leiermann
Weblinks COVENANT:
Webseite: covenant.se
Facebook: Facebook
Instagram: @covenant_sweden
BIGOD 20 – DJ-Set
Ich gestehe, ich habe Talla XLC mit seinem DJ-Set nicht mehr geschafft. So, wie es mir berichtet wurde, hat er aber ein amtliches Set abgeliefert, welches man bei dem Namen auch erwarten konnte. Und doch hat sich das Festivalgelände doch sehr geleert. Vielleicht wäre es passender gewesen, hätte er im hinteren Bereich, wo am Vorabend auch Richard Silverthorn aufgelegt hatte, für die Party nutzen sollen. Es wäre dem DJ-Set eher würdig gewesen.
Setlist BIGOD 20
- Kreusch
- Carpe diem
- Like A Prayer (Madonna Cover)
- On The Run
- The Bog
- Sleeper In Metropolis (Anne Clarke Cover)
- Headhunter (Front 242 Cover)
- America
- Join In The Chant (Nitzer Ebb Cover)
- Radioactivity (Kraftwerk Cover)
Weblinks BIGOD 20:
Facebook: @bigod20
Fazit:
Eastside Festival 2026, es war einfach grandios. Die gesamte Veranstaltung ist so dermaßen gewachsen und wer nicht dabei war, war einfach nicht dabei. Es gibt mittlerweile mehrere kleine Festivals aber ich behaupte, ihr seid die Besten. Wo sonst trifft man die Leute, die eben noch auf der Bühne standen, beim Kaltgetränk am den Merch? Und auch hier herrscht keine Arroganz oder ähnliches. Selbst wenn ich es mir verkniffen habe, viele Künstler anzusprechen, ein freundlicher Blick wurde immer mit Freundlichkeit quittiert.
Das familiäre Feeling passte perfekt zusammen. Jeder hat auf den anderen geachtet. Während wir mit dem Rollator noch relativ gut übers Areal kamen, wurde trotzdem überall Platz gemacht. Vor der Bühne waren auch ab und an Rollstühle zu sehen. Alle waren zusammen. Call us schwarze Hippies. 😉
Wie bereits erwähnt, wurde Anchorman Jens Domgörgen dieses Mal durch Christian Schottstädt ersetzt. Hat er es gut gemacht? Fürs erste Mal fand ich es okay, auch wenn ich mich nicht wirklich als Anhänger einer Coverband bezeichnen möchte. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich aber beim nächsten Mal gerne wieder Jens auf der Bühne sehen.
Aber war wirklich alles gut? Natürlich gibt es immer wieder Dinge, die man anders machen könnte. Ich persönlich wäre z.B. ein Freund davon, Schließfächer anzubieten. Aber sonst? Handyschnell-Ladestation, saubere sanitäre Anlagen, viele Sitzmöglichkeiten; Herz was will man mehr.
Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die Veranstalter bereits das Eastside Festival 2027 ankündigen. Und erste Meldungen zum Line-up lassen die Erwartungen wieder hochschnellen.
Wir sehen uns auf jeden Fall wieder!
Weblinks EASTSIDE FESTIVAL:
Webseite: www.eastside-festival.de/
Facebook: @EASTSIDEopenair
Instagram: @eastside_festival
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