GUNS N‘ ROSES – GELSENKIRCHEN, VELTINS ARENA (12.06.2018)

Guns n' Roses © Angela Trabert
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Nachdem missglĂŒckten Tourauftakt im Berliner Olympiastadion vergangene Woche begeisterten die Hardrock-Legenden Guns n‘ Roses am Dienstagabend in der Gelsenkirchener Veltins-Arena und zeigten sich dabei in Bestform!

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Die Show beginnt zunĂ€chst mit zwei animierten Filmen, die auf drei große LED-Bildschirmen abgespielt werden. Zu sehen gibt es einen schießenden Panzer, Zombies und Libellen. Trotz der Unterhaltung werden die Besucher langsam ungeduldig und warten gespannt auf Axl, Slash, Duff und Co. PĂŒnktlich um 19:30 Uhr gehen die Lichter dann aus und Guns n‘ Roses schreiten auf die BĂŒhne. Die Fans sind sofort vollkommen gebannt und rasten aus. Besonders kraftvoll wird die Stimmung bei ihren grĂ¶ĂŸten Hits, allen voran von den Erfolgsalben Appetite For Destruction und Use Your Illusion. Ab und an versagt zwar die Stimme von Axl, aber in Gelsenkirchen haben die Tontechniker dies weitgehend im Griff. Und auch sonst hat Rose mit dem Publikum sichtlich Spaß und lacht. SpĂ€testens als er in kreischender Manier die Frage stellt „You know we are?“ und damit den Song Welcome To The Jungle einlĂ€utet, hat er auch die letzten Kritiker ĂŒberzeugt.

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Als die Band vorgestellt wird, bricht wieder große Begeisterung aus. Bei Slash gibt es dann kein Halten mehr und der spielt ein unglaubliches Solo, was von der legendĂ€ren Melodie Der Pate schließlich in Sweet Child O‘ Mine mĂŒndet und damit die Arena nochmal ordentlich zum Kochen bringt. Und auch sonst sind die Gunners bestens gelaunt und fast ist es so, als ob sie nie weg gewesen wĂ€ren. Mehr als 20 Jahre hatten sich die GrĂŒndungsmitglieder nichts zu sagen und jeder verfolgte seine eigene Karriere. 2016 da gab es dann die lang ersehnte Reunion der Hardrock Legenden. LĂ€ngst vergessen sind auch die Streitigkeiten von damals und die Band tritt wieder als eine Einheit auf und das sehr zur Freude ihrer Fans, die eine halbe Ewigkeit darauf warten mussten. Bei ihren grĂ¶ĂŸten Hits wie Civil War, Nightrain oder dem selten gespielten You Could Be Mine wird dies besonders deutlich und die Band spielt gekonnt ihr Repertoire von fast 30 Songs hinunter. Die kitschige Rockballade November Rain, darf dabei natĂŒrlich nicht fehlen und es folgen weitere Klassiker wie etwa Don’t Cry oder Knocking On Heavens Door was in einer coolen Jam -Session endet.

Nach fast dreieinhalb Stunden neigt sich das Konzert langsam dem Ende zu. Die Hardrock Legenden der 90er haben auf jeden Fall gezeigt, dass sich es noch immer richtig drauf haben und haben ein beeindruckendes Konzert abgeliefert, das auch das Berliner Publikum ĂŒberzeugt haben dĂŒrfte. Zum Abschluss gibt es noch Paradise City und Guns n‘ Roses rocken lĂ€ssig im Konfettiregen. Kurz vor 23 Uhr ist dann endgĂŒltig Schluss und die ehemaligen StreithĂ€hne liegen sich lĂ€chelnd und verschwitzt Arm in Arm. Das Gelsenkirchener Publikum ist immer noch total begeistert und wird dieses Konzert mit Sicherheit in guter Erinnerung behalten.

Geschrieben von
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