THE PAINS OF BEING PURE AT HEART & BARU – Essen, Zeche Carl (14.04.2015)

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So schnell kann aus einem Spa√üprojekt eine internationale Top-Band werden. Eigentlich wollten die vier Kumpels aus Brooklyn nur bei einer Geburtstagsfeier von Wong auftreten, doch im selben Jahr -2007- ver√∂ffentlichten The Pains Of Being At Pure At Heart ihre erste EP. Als zwei Jahre sp√§ter dann ihr erstes Album erschien, √ľberschlug sich die internationale Presse mit Komplimenten und feierte das Quartett. Seit dem hat die Band zwei weitere erfolgreiche Alben ver√∂ffentlicht und war viel unterwegs. Auch im Line Up hat sich was getan, so haben Keyboarderin Peggy Wang und Chris Van Helsing die Band verlassen und mischen jetzt bei Buzzfeed mit. Die weiblichen Gesangspart f√ľr das aktuelle Album Days Of Abandon hat Jessica Weiss √ľbernommen und in Jacob Sloan war schnell einer neuer Bassist gefunden, so stand einer Tour durch Europa nun nichts mehr im Wege.

P√ľnktlich um 20:15 Uhr betraten Baru f√ľr exakt 30 Minuten die B√ľhne der Zeche Carl. Es waren zu diesem Zeitpunkt 70 Leute in der Halle, doch die waren durchaus angetan vom Sound der Leipziger und so spendete man flei√üig Applaus. Mal atmosph√§risch, aber immer tanzbar zeigte sich das sympathische Trio und passte trotz der poppigeren Ausrichtung sehr gut zum sp√§teren Hauptact. Baru sollte man weiter im Auge behalten.

So langsam wurde es nach und nach voller und mehr Besucher dr√§ngten in die Zeche Carl und warteten gespannt auf den Mainact des Abends. Nach einer kurzem Umbaupause schritten dann The Pains Of Being Pure At Heart ganz unaufgeregt auf die B√ľhne und er√∂ffneten das Set mit Until The Sun Explodes und wurden dabei vom Publikum freundlich empfangen. Die Anwesenden freuten sich auf einen sch√∂nen Abend mit vertr√§umten Melodien, etwas Melancholie und einen l√§ssigen Gitarrensound der immer wieder in Indie-Rock/ Pop getaucht wurde. S√§nger Kip Berman und seine Freunde verzichteten dabei auf jeglichen Schnickschnack und stellten die Musik komplett in den Fokus, was auf der B√ľhne perfekt funktionierte. Die Band spielte einen Mix aus ihren bisherigen Alben bei dem Songs wie Heart In Your Heartbreak, Young Adult Friction, Everything With You, A Teenager In Love oder This Love Is Fucking Right! nat√ľrlich nicht fehlen durften. Nach einer Stunde inklusive Zugaben, verabschiedeten sich The Pains Of Being Pure At Heart schlie√ülich bei der zufriedenen Menge und werden bald bestimmt wiederkommen, vielleicht dann ja auch schon wieder mit neuem Material im Gep√§ck.

The Pains Of Being At Pure At Heart:

Baru:

Fotos: Michael Gamon

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