PROJECT PITCHFORK / CHEMICAL SWEET KID – Krefeld, Kulturfabrik (03.11.2023)

Fotos: PROJECT PITCHFORK
PROJECT PITCHFORK, © Marcus Nathofer
Geschätzte Lesezeit: 9 Minute(n)

Alle Jahre wieder gastieren Project Pitchfork in der Krefelder Kufa. Der Kulturverein hat sich mittlerweile zu einem kleinen Heimathafen für die Band entwickelt. Nachdem im vergangenen Jahr Chemical Sweet Kid auf der gesamten Tour als Special Guest vertreten waren, lud man auch diese erneut ein, den Tourplan gemeinsam zu bestreiten. Der dazugehörige Kartenvorverkauf lief wie am Schnürchen. Für den Konzertabend in Krefeld gab es noch lediglich ein paar vereinzelte Tickets. Die große Halle war dementsprechend gut gefüllt, es wurde aber glücklicherweise nicht zu eng. Bei angenehmen Temperaturen warteten wir also ganz entspannt auf den Startschuss.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Unsere Heldin des Abends kristallisierte sich unterdessen schnell heraus. Uns gelüstete es nach Kirschbier. Dieses bekommt man allerdings nur sehr selten zu kaufen. Die freundliche Bedienung an der Theke war aber ordentlich auf Zack und meinte, sie habe doch Kirschsaft. Kurzerhand kippte sie jeweils einen kräftigen Schuss in einen Becher mit feinstem Pils und geboren war eine neue Kreation. Was soll ich sagen? Das Ergebnis schmeckte phänomenal! Fortan ist uns auch zu Hause frisches Kirschbier sicher – dafür muss nun niemand mehr über Grenze in die Nachbarländer fahren. Vielen Dank für diese geniale Umsetzung.

Kurz bevor die Uhr 20:00 Uhr schlug, ploppte plötzlich eine Meldung von Instagram auf meinem Handy auf. Chemical Sweet Kid gingen gerade online. Na das war ja eine Überraschung! Den meisten Bands sind die Momente vor dem Auftritt absolut heilig – die Franzosen schienen dies lockerer zu sehen und man sah sie direkt neben dem Bühneneingang, wie sie ihre Schultern nochmal kreisen ließen und sie sich für die bevorstehende Show auflockerten. Nur einen Augenblick später huschte auch schon eine adrette Dame in einem weißen Tütü auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Dazu trug sie einen pinkfarbenen Blazer und eine schwarze Melone bedeckte ihren Schopf. Mit einem kleinen Hündchen in Form eines Luftballontieres trieb sie ein wenig Schabernack, bis dieser platzte und der Knall den Auftakt für den Special Guest anpries. Gerade erst hat die Band mit Waik Schöner einen neuen Mann für die E-Gitarre akquiriert. Dieser kam im Joker-Look auf die Bühne. Keyboarder Gautier gesellte sich in einem weißen, langen Kleid samt einer schwarzen Langhaarperücke hinzu. Sein stattlicher Bart bildete einen herrlichen Kontrast zu diesem Look. Sänger Julien Kidam kam ganz in schwarz. Seine Weste, war rücklings mit dem Logo der Band versehen. Sein Gesicht war weiß geschminkt und seitlich mit pinken Akzenten abgesetzt. Schwarze Farbe rann an seinem Kinn entlang seines Oberkörpers hinab.

Kürzlich haben die Jungs mit Kiss The Monster ein nagelneues Album released. Schwere Beats läuteten den Opener A Beautiful Madness aus eben diesem ein. Dazu stiegen einige Nebelsäulen empor. Direkt ging der treibende Sound in die Beine. Munter begrüßte uns Julien: “Vielen Dank. Are you ready for ,A Trip Inside My Soul’?” Der Industrial Rock von Chemical Sweet Kid klang bei den neuen Stücken noch ausgefeilter. Gautier linste mit lasziven Blicken unter seinem schwarzen Pony hervor. Für den Titeltrack des Albums griff Waik zu einer schwarzen, lockigen Kurzhaarperücke. Dieser rockte gewaltig. Gerade erst entstand ein schaurig-schönes Musikvideo zu der Single. Julien lud seinen Gitarristen dazu ein, ihn gesanglich am Mikrofon zu begleiten. Nachdem die Fotografen ihre Nahaufnahmen der Band geschossen haben, zog sich Gautier um. Kurzerhand kehrte er ohne künstliches Haar auf dem Kopf zurück und tauschte auch sein Kleid gegen ein cooles dunkles Bühnenoutfit ein. Der schwarze Rock aus Leder stand ihm dabei besonders gut. Auch die Weste des Sängers musste weichen. Auf seinem nackten Oberkörper fiel nun auf, dass die Farbe auf seinem durchtrainierten Körper gar bis in den Schritt hinabgeflossen ist. Zahlreiche Tattoos zierten seine Haut, so dass er gar nicht mal so arg entblößt wirkte. Der Fronter bot einen sehr präsenten Auftritt. Immer wieder ließ er seinen Blick intensiv über die Gesichter im Publikum schweifen.

Besonders catchy wirkte die Gitarrenmelodie des Titels A New Day. Dazu feixten die Musiker vergnügt herum. Julien ließ sich von der Energie des Songs anstecken und hüpfte über die Bühne. “Show me your hands!” Umgehend folgte die Menge seiner Bitte und begann eifrig zu klatschen. “We made another new one. It’s called ,Dirty Romance’.” Nun schlugen die Franzosen getragenere Klänge an. Die junge Frau vom Beginn trug eine kurze Buchse die mit dem Songtitel bestickt war und dazu eine geheimnisvolle Maske. Zu den dunklen Synthies tanzte sie sinnlich die Musiker an, ehe sie einen roten Stockschirm aufspannte und wieder verschwand. “The next song is kind of special. It is in German. But we don’t speak German. So forgive my French accent.” Pass Auf wirkte warnend. Zu dem harten Sound erklang Juliens Stimme fast schon biestig. Passend dazu wollte er ein Nebelgewehr zünden, doch scheinbar hat da jemand versäumt, neues Fluid einzufüllen. “It’s fucking empty!” Kleine Pannen erheitern die Stimmung und so war es auch hier. Denn der Track kam auch bestens ohne diesen Special Effect aus. Auch so zog einen die Band in ihren finsteren und faszinierenden Bann.

Zu Down erstrahlte die Bühne in rotem Licht. Eine düstere Atmosphäre breitete sich aus. Julien sang “I feel like dust in the wind. I can’t escape my sins. (…) My scars are not yours” und unterlegte den Song am Schluss mit einem dreckigen Lacher. “This song is a very old song. Are you ready Krefeld, to cry some tears?” In Tears Of Blood trafen Stampfende Beats auf eindringliche elektronische Klänge. Zum letzten Mal wurde es mit Chemical Sweet Kid ernst “Your tears have the taste of my blood.” Als Closer haben sie schließlich ihre Interpretation des Tracks We’re Not Gonna Take It der Twisted Sisters mitgebracht. Sogleich zündeten sie ein Feuerwerk der guten Laune. Gautier punktete mit einer plüschigen Fellweste, die anderen beiden Jungs setzten auf pinke Sonnenbrillen im sternförmigen Look und Waik wickelte sich passend dazu noch eine Federboa um den Hals. Ihre Tänzerin warf riesige, kunterbunte Ballons samt des Bandlogos in die Menge und alle gemeinsam gemeinsam feierten die finalen Minuten. Julien eilte zum Publikum nach vorn, zog einen Fan zu sich und ließ diesen direkt mit einstimmen. Nach kurzweiligen 45 Minuten war diese knackige Sause auch schon beendet. Für das Fotoalbum gab es ein letztes Abschlussbild mitsamt der Fans und dann war es auch schon an der Zeit “Merci beaucoup” zu sagen.

Setlist CHEMICAL SWEET KID – Krefeld, Kulturfabrik (03.11.2023):

01. A Beautiful Madness
02. A Trip Inside My Soul
03. Kiss The Monster
04. Empty Pleasure
05. A New Day
06. Dirty Romance
07. Pass Auf
08. Down
09. Tears Of Blood
10. We’re Not Gonna Take It

Weblinks CHEMICAl SWEET KID:

Homepage: www.chemicalsweetkid.com
Facebook: www.facebook.com/chemicalsweetkid
Instagram: www.instagram.com/chemicalsweetkid

Eine lange Umbauzeit galt es nicht zu überbrücken. Gerade mal fünfzehn sportliche Minuten reichten der Crew, um die Bühne final für Project Pitchfork herzurichten. Die wichtigsten Elemente waren bereits vorab an Ort und Stelle und somit war der Übergang von kurzer Dauer. Auf einer Podestebene inmitten der beiden Drumsets war das Keyboard für Jürgen Jansen aufgebaut. Somit stand Peter Spilles der gesamte vordere Bereich der Bühne zur Verfügung. Im Hintergrund zog bereits eine überdimensionale LED-Wand die Aufmerksamkeit auf sich. Also wir waren bereit. Pünktlich um 21:00 Uhr wurden die Ventilatoren seitlich der Bühne eingeschaltet. Sogleich nahmen auch die Musiker ihre Spielplätze ein. Ruhige Sounds breiteten sich aus. Kaum kam Peter Spilles hinzu, war Stimmung in der Bude. Conjure bot dafür den perfekten Einstieg. Sofort schnellten die Arme in die Höhe und beherzte “Hey-Hey”-Rufe hießen die Band mehr als willkommen.

Bereits beim Folgesong Alpha Omega bekam meine Begleitung Gänsehaut. Inständig hat sie gehofft, dass dieses Schätzchen aus dem Jahr 1995 dabei sein wird. So schnell wurden hier Wünsche wahr. Der basslastige Track Titânes setzte nicht nur die Menge vor der Bühne in Bewegung – auch Peter gab sich der Musik gänzlich hin. Wahrlich beeindruckend wirkten die konzipierten Visuals nebst den Musikvideos, die wir über die stattliche Leinwand zu sehen bekamen. Dazu brillierte die fein ausgeklügelte Lightshow mit wahrlich perfekt aufeinander abgestimmten Farbkombinationen. Zwischendurch gesellte sich etwas Nebel hinzu und je nach Lichteinfall konnte man die Musiker komplett wahrnehmen oder Peters Silhouette erschien im Scherenschnitt-Stil. Absolut überragend wirkte ohnehin der präzise Drumsound von Christian Leonhardt und Achim Färber. Mit geschlossenen Augen sang der Frontmann den Titel An End (Filth Dream) und die dazugehörige, bezaubernde Melodie wirkte herzerwärmend.

Beim nächsten Song durfte natürlich der markante lange schwarze Kutschermantel nicht fehlen, den Peter auch in dem atmosphärischen Musikvideo trug: Rain. Ein kurzes Raunen ging durch den Saal. Die 14 Millionen YouTube-Aufrufe dieser Auskopplung kommen nicht von Ungefähr. Dieser geschmeidige Hit der Band gehört als fester Bestandteil in die Setlist. Engagiert sangen die Fans die wohlbekannten Zeilen mit. The Queen Of Time And Space läutete auch schon das nächste Highlight ein. Vom Stil her ist der Song an ein Kinderlied angelehnt. Wir hörten dieses fantasievolle Märchen über ein kleines Mädchen, das inmitten eines Zimmers einer torlosen Burg saß. Es war vertieft in ihr kindliches Spiel. Doch mit ihrem Spiel beeinflusste sie die Züge des menschlichen Verhaltens. Allein dieses Kind entpuppte sich als Königin von Zeit und Raum. Jedesmal löst dieses Lied eine besondere Verzückung in mir aus – so war es auch hier. Scheinbar ging es Peter kaum anders. Er stellte sein Mikrofon zur Seite und tanzte beseelt zu den verspielten Klängen über die Bühne.

Stimmungsvoll wirkte sich Volcano aus. Wohin man auch sah, man blickte in lauter glückliche Gesichter. Gegen Ende gesellte sich gar Sue hinzu und sang gemeinsam mit ihrem Partner die letzten Momente des Songs. Fröhlich begrüßte sie Menge. Peter machte eine bedeutende Ankündigung: Im März erscheint endlich ein neues Album von Project Pitchfork und mit Unity bekamen wir gleich ein Stück daraus zu hören. Klatschend wurde der treibende Neuling von den Fans empfangen. Peter und Sue genossen es sichtlich, gemeinsam zu performen. “It’s time to live, no time to die. It’s time to be with the love of my life.” Nach einer kurzen Verabschiedung entschwand die hübsche Dame wieder von der Bühne. Acid Ocean wurde seitens der Menge immer wieder von begeisterten Zurufen begleitet. Peter erfreute sich sichtlich an diesem Zuspruch: “Da habt ihr sehr schöne sechs Minuten draus gemacht. Das haben wir nicht abgesprochen. Fand ich gut.” Nun war es an der Zeit sich auszutoben. Bei dem Track Timekiller gab es kein Halten mehr. In der Mitte entstand eine munter Pogo-Pulk und Peter lieferte dazu die passenden Lyrics: “Tick tock tick tock, madness comes tonight. What’s reality compared to me? I rest on the bed and I’m sure I slowly get mad.”

Zu dem Titel And Everything Reflects erschienen auf der Leinwand lauter Nahaufnahmen von Naturelementen. Wir sahen eine kleine Spinne, lauter Schneckenhäuser oder auch besondere Steine. Hier entstanden besonders atmosphärische Momente. Blood-Diamond (See Him Running) erzählte die Geschichte eines Königs, der für unsägliches Leid und immenses Blutvergießen verantwortlich war. Auch wenn sich immer mal sein Gewissen regte, seinem fiesen Gemüt konnte er einfach nicht entkommen. Und so sorgte er bis an sein Lebensende für Schande und unsägliche Gräueltaten. Dazu waren die Drums in warmen Orangetönen erleuchtet. Wir sahen das dazugehörige Albumcover mit einem weißen Strauß Rosen, auf den eine Spur des Blutes herabrann. In einem Glas verfärbten Blutstropfen Wasser in eine rote Flüssigkeit. In der nächsten Szene bewegte sich eine blutüberströmte Hand langsam umher. Im Kontrast dazu stand diese herrlich sphärische Melodie.

“Wir spielen einen weiteren Song vom neuen Album. Dieser nennt sich ,Der Tanz’.” Ab und an kommt es vor, dass Project Pitchfork sich auch der deutschen Sprache bedienen. Scheinbar wurde es mal wieder Zeit dafür. Und der Track kam sichtlich gut an. Tanzend ist man in seiner Welt. Empfindungen verstärken sich. “Wie erklärt man’s den Tauben, wie erklärt man’s den Stummen? Wir tanzen zusammen, denn es zählen die Summen (…) Fühle die Liebe, sehe das Licht. Folge dem Ganzen, wir wollen tanzen.” An Stillstand war auch bei dem Glanzstück Beholder nicht zu denken. Hüpfend setzte sich die Menge in Bewegung. Für einen kurzen Augenblick entschwand Peter von der Bühne, um einen weiteren Mantel in Szene zu setzen. In diesem waren feine Stoffe verarbeitet und er verschaffte seinem Träger einen richtig edlen Look. Abfahrt mit Existence! Auch der im Pit ging es nochmal heiß her, bevor die Band dankend in den Backstagebereich entschwand.

Heftiger Applaus wurde durch Pfiffe und Zugabe-Rufe verstärkt. Nachdem Project Pitchfork einmal kurz durchgeatmet haben, kehrten sie auch schon wieder zu uns zurück. “Zugabe – das war das Codewort! Zu-ga-be. Da können wir doch glatt nochmal spielen. Könnt ihr noch ein bisschen?” Im Hintergrund erschien ein leuchtender Sternenhimmel. Leicht verträumt und doch klar tanzbar ging es mit dem Song Onyx munter weiter. Auf den Klassiker Souls aus dem Jahr 1992 haben viele gewartet. Auch dieser Wunsch sollte nicht unerfüllt bleiben. Voller Leidenschaft stimmte der riesige Chor mit ein: “So there are you and here am I. Let’s realize our dream. The time is right. Try to read between the lines.” Man könnte meinen, hiermit sei ein perfekter Abschluss gefunden. Aber nein, das Ende stand uns noch nicht bevor. “An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz kurz bei Chemical Sweet Kid bedanken. Jetzt stellen wir euch einen weiteren neuen Song vor. Dieser heißt ,Learning To Live’.” Sanfte Pianoklänge setzten ein und der Titel setzte sich hymnisch fort. “I am human. I try to give. For as long as I’m here, I’m learning to live.” Ein letztes Mal gesellte sich Sue dazu, um ihren Peter gesanglich zu unterstützen. “Danke, Krefeld!”

Na und on top gab es noch einen finalen Zugabenblock. Mit Pan reisten wir nochmal zurück zu den Anfangszeiten der Band. Insomnia erschien lediglich auf der 2. CD der Limited Edition von Quantum Mechanics und zählte damit nicht zu den bekanntesten Stücken. “Es war schön bei euch. Danke, dass wir bei euch sein durften. Danke, dass ihr gekommen seid.” Auch die Wahl des finalen Songs überraschte mit Pendulum. Den Bonustrack kennen wir von dem Album Look Up, I’m Down There. Dunkle Melancholie breitete sich aus und damit beschlossen Project Pitchfork ihr zweistündiges Set. Die Musiker verneigten sich vor uns und entschwanden in ihren wohlverdienten Feierabend.

Die Merchandise-Stände beider Bands waren im Anschluss gut besucht. Auf der Aftershowparty nahm man etliche Fans mit T-Shirts der beiden Bands wahr. Ein untrügliches Zeichen für einen besonders gelungenen Abend!

Setlist PROJECT PITCHFORK – Krefeld, Kulturfabrik (03.11.2023):

01. Conjure
02. Alpha Omega
03. Titânes
04. And The Sun Was Blue
05. An End (Filth Dream)
06. Rain
07. The Queen Of Time And Space
08. Volcano
09. Unity
10. Acid Ocean
11. Timekiller
12. And Everything Reflects
13. Blood-Diamond (See Him Running)
14. The Circus
15. K.N.K.A.
16. Der Tanz
17. Beholder
18. Existence v4.1
19. Onyx (Z)
20. Souls (Z)
21. Learning To Live (Z)
22. Pan (ZZ)
23. Insomnia (ZZ)
24. Pendulum (ZZ)

Weblinks PROJECT PITCHFORK:

Homepage: www.project-pitchfork.eu
Facebook: www.facebook.com/ProjectPitchfork
Instagram: www.instagram.com/project_pitchfork

More from Nadine Kloppert

Florian Grey – Destroying Kingdoms

Charles Bukowski schrieb einst in einem seiner Werke: Find what you love...
Read More