ALIOCHA – Naked

LONELY SPRING - Lovers & Strangers
Geschätzte Lesezeit: 2 Minute(n)

8 Musik

7 Gesamteindruck

Gesamtnote

7.5

2017 erschien das Debüt-Album Eleven Songs, seitdem hat Aliocha so einiges erlebt. Auf den Streaming-Plattformen erreichten die Songs Millionen, Auftritte auf den großen Festivals der Welt, darunter das Montreal International Jazz Festival, The Great Escape in Brighton, das Reeperbahn Festival in Hamburg, der Printemps de Bourges und FNAC Live in Paris, folgten. Dass mit Naked nun ein zweites Album kommt, ist eine logische Folge. Auf diesem hat er die Folk-Einflüsse etwas zurückgeschraubt und sich von Rock, Soul, Blues und auch Dream-Pop inspirieren lassen.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Aliocha nimmt uns dabei mit auf eine vielseitige musikalische Reise, eröffnet mit The Party, das ruhig treibt, mit dezenter Perkussion und Piano-Klängen, bis es in stufigen Melodien und leichtem 80er-Touch das Tempo anzieht. Im folgenden Peggy hört man dann sehr gut den Soul-Einfluss auf dem Album. Mit schleifender Orgel und einfühlsamer Stimme kann Aliocha gefallen. Inmitten der recht reduzierten Arrangements merkt man gut die natürliche Gelassenheit des Künstlers. Und das, obwohl die Themen nicht immer so ganz ohne sind, wie beispielsweise das schmachtende Your Sex Is Perfect zeigt.

Auch, wenn der Folk – wie eingangs erwähnt – zurückgeschraubt wurde, begegnet er dennoch. Gut zu sehen in Run Baby Run mit seinen gezupften Gitarrenklängen. „Stripped down“ auf Saiten und Stimmen reduziert, zeigt sich der Künstler hier fragil und selbstbewusst. Selbstbewusst klingt zum Schluss auch Moon, das der Musik auf Naked noch einmal ganz neue Impulse gibt. Verhangen fasst es im Dream-Pop Fuß, erinnert dabei stark an die ganz alten The Verve-Zeiten (das Debüt-Album A Storm In Heaven) und beendet das Album angenehm schleifend mit einem weiteren Genre auf dem Album.

Das lässt sich alles super anhören, ist eben sehr vielseitig und zeigt, dass Aliocha sein Fach beherrscht. Musikalisch gibt es da nichts auszusetzen, lediglich im Gesamteindruck vermisst man immer mal den roten Faden. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, schließlich wird das Album dadurch nicht schlecht!

Tracklist ALIOCHA – Naked:

01. The Party
02. Peggy
03. Turn To Grey
04. Naked
05. Your Sex Is Perfect
06. I’m Gone
07. Forget My Blues
08. Run Baby Run
09. Mixed Up
10. Moon

Weblinks ALIOCHA:

Homepage: www.aliocha.net
Facebook: www.facebook.com/AliochaS

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