JACK WHITE – Dortmund, Warsteiner Music Hall (14.10.2018)

┬ę David James Swanson - http://www.davidswanson.com/
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Am Sonntagabend spielte der amerikanische Bluesrock-Musiker Jack White in der Dortmunder Warsteiner Music Hall und lie├č es ordentlich krachen. Und etwas war ungewohnt an diesem Abend: Die inzwischen bei Live-Gigs sonst unvermeidlichen Handys/Kameras fehlten. Die rund 2.500 Fans mussten am Eingang ihre Smartphones in spezielle Taschen stecken, die sich erst dann wieder ├Âffnen lie├čen, wenn man sie beim Verlassen an ein spezielles Ger├Ąt hielt. Das Handy durfte jeder Besucher bei sich behalten, f├╝r┬áwichtige Anrufe ging es ins Foyer der Halle.┬áDer Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch, auch wenn es f├╝r einige┬áFans anfangs etwas ungewohnt war, so sollte dies wirklich ein Konzert ohne Handys werden und man konnte sich ganz auf den Moment und die Musik konzentrieren.

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Jack White begeisterte mit einer hervorragenden vierk├Âpfigen Band – zwei Keyboarder, ein Bassist und die beeindruckende Schlagzeugerin Carla Azar, die ihr Instrument perfekt versteht. Der 43-j├Ąhrige Musiker bot derweil eine ausgewogene Mischung aus Liedern seiner drei Soloalben sowie Songs, die er mit The White Stripes, The Raconteurs und The Dead Weather popul├Ąr gemacht hatte, darunter You Don’t Know What Love Is, Steady As She Goes oder I Cut Like A Buffalo. Insgesamt 6 Songs von seinem im M├Ąrz erschienenen Album Boarding House Reach, darunter Connected By Love und Over and Over and Over, fanden zudem ihren Weg in die Setlist und f├╝gten sich nahtlos ein. Dennoch waren es die ganz gro├čen Songs wie auch das coole I Slowley Turnig Into You, Balls And Biscuit oder das treibende Icky Thump, die f├╝r Stimmung sorgten. Und Jack White stellte einmal mehr unter Beweis, dass er nicht nur ein begnadeter Musiker ist, sondern auch ein unglaublicher Gitarrenspieler, der seiner Gitarre jene heulenden und dreckigen Laute entlockt, die jeden White Song so unverkennbar werden lassen. Zum Schluss gab es dann nat├╝rlich noch das lang ersehnte Seven Nation Army und die Stimmung war auf dem absoluten H├Âhepunkt des Abends. Immer wieder hie├č es lautstark im Publikum: „Oh, Oh, Oh, Oh, Oh Ooh“ ganz nach dem Rhythmus der Indie-Hymne der 2000er und die Fans feierten noch einmal ihren Jack White, ehe sich dieser nach 75 Minuten bei den Besuchern bedankte und schlie├člich mit einem L├Ącheln die B├╝hne verlie├č.

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Setlist JACK WHITE @ Dortmund, Warsteiner Music Hall (14.10.2018):
  1. When I Hear My Name (The White Stripes song)
  2. Over and Over and Over
  3. Corporation
  4. Lazaretto
  5. Why Walk a Dog?
  6. Hotel Yorba (The White Stripes song)
  7. Love Interruption
  8. I Cut Like a Buffalo (The Dead Weather song)
  9. Hypocritical Kiss
  10. Respect Commander
  11. Cannon (The White Stripes song)
  12. Blunderbuss
  13. We’re Going to Be Friends (The White Stripes song)
  14. What’s Done Is Done
  15. Hello Operator (The White Stripes song)
  16. The Same Boy You’ve Always Known (The White Stripes song)
  17. Ball and Biscuit (The White Stripes song)
  18. I’m Slowly Turning Into You (The White Stripes song) (Z)
  19. Freedom at 21 (Z)
  20. Steady, as She Goes (The Raconteurs song) (Z)
  21. Connected by Love (Z)
  22. Seven Nation Army (The White Stripes song) (Z)

Weitere Fotos von David James Swanson findet Ihr auf der Jack White Homepage unter: https://jackwhiteiii.com/shows/dortmund/

Weblinks JACK WHITE:

Homepage: https://jackwhiteiii.com/
Facebook: https://de-de.facebook.com/jackwhite

Geschrieben von
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