The Birthday Massacre – Pins And Needles

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The Birthday Massacre – Pins And Needles

Das Album ?Pins and Needles? beginnt mit einem Störgeräusch, das ankündigen soll, dass The Birthday Massacre wieder da sind und das merkt man dem Track ?In the Dark? auch sehr gut an, denn rockig und düster prescht der Song nach vorne. Was beim letzten Album ?Show and Tell? auffallend war, nämlich, dass TBM sich ganz offensichtlich an bekannten Melodien vergriffen haben und teilweise aus zwei populären Songs einen zusammen geschnitzt haben, ist leider beim Song ?Always? wieder eingetreten, denn die Strophe kommt einem doch schon recht bekannt vor. Gottlob ist das auch der einzige Track mit diesem Phänomen. ?Pale? ist dann wieder im gewohnten Stil der Kult-Kanadier: zuckrig-verträumt und einfach schön. ?Control? hat dann wieder seinen eigenen Charme und auch dieser Titel hat wieder die klassischen Zutaten: Rock, Glitzer, verträumte, süße Vocals und nette Synths. Und warum auch nicht? Das kann die Band um Sängerin Chibi am besten und etwas anderes erwarten die Fans wohl auch nicht. Übrigens hat David Ogilvie (Skinny Puppy, Marilyn Manson, Killing Joke u.a.) den Silberling produziert und an seiner Arbeit ist nichts zu kritisieren, der Sound ist klar und übersichtlich und die Songs haben den nötigen Druck. Das Album Design ist wie immer kitschig-romantisch comicartig und passt einfach sehr gut zur Musik. So richtig was für den Indie-Dancefloor ist ?Shallow Grave?, denn der Song macht einfach Spaß. Man darf nur nicht erwischt werden, auf dem Trauerfloor verträumt zu erstarren. Fast unmerklich gleitet der Track in den nächsten (?Sideways?), sodass man als DJ sicherlich in Versuchung gerät, beide Werke hintereinander zu spielen. Der Titeltrack ?Pins and Needles? beginnt ähnlich wie ?In The Dark? mit rockigen Saiten, gleitet dann aber wieder in den Himmel schöner Melodien. ?Two Hearts? kommt wie eine Zusammenfassung der vorher gehörten Songs daher und und bleibt aufgrund des hymnischen Mittelteils sehr gut im Ohr. Da der Songaufbau bei TBM doch oft recht ähnlich ist, beginnt ?Sleepwalking? auch mit düsteren, harten Gitarren, öffnet sich aber im Refrain so wunderschön kitschig, dass es eine Freude ist. ?Secret? beschließt das neue Werk von The Birthday Massacre und ist somit auch der beste Track, schafft er es nämlich eine unglaublich wohlige Atmosphäre zu kreieren, dass der Rezensent automatisch eine Gänsehaut bekommt und verzückt auf die Repeat-Taste des CD-Players drückt.

Tracklist:
01. In The Dark
02. Always
03. Pale
04. Control

05. Shallow Grave
06. Sideways
07. Midnight
08. Pins And Needles

09. Two Hearts
10. Sleepwalking
11. Secret


Autor: Frank Stienen


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Weblinks:

www.thebirthdaymassacre.com


www.myspace.com/thebirthdaymassacre

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