Lesedauer: 2 Minuten
Lesedauer: 2 MinutenMit „Angels of Ruin“ schlagen Crying Vessel das nächste Kapitel ihrer aktuellen Veröffentlichungsreihe auf. Die am 21. August über Cold Transmission Music erschienene Single führt dorthin, wo Liebe, Schuld, Vergebung und Verlust ineinandergreifen und aus Nähe irgendwann schmerzhafte Distanz werden kann. Nach „Bringing Down The Nation 2.0“, „Forgotten Time“ und zuletzt „Bound In Mystery“ richtet sich der Blick diesmal weniger auf gesellschaftliche Entfremdung oder das Ungewisse, sondern auf zwei Menschen, die nach Erlösung suchen und dabei feststellen müssen, dass Angst und Versagen niemanden verschonen.
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Schon die ersten Zeilen von „Angels of Ruin“ tragen diese Zerbrechlichkeit in sich. „Your eyes were the altar / Mine were the fault“ eröffnet eine Geschichte zwischen Schuld und dem Versuch, den anderen trotzdem noch zu erreichen. Treibende Synthesizer und die intime Verbindung der beiden Stimmen geben dem Song dabei eine ganz eigene Spannung. Wenn schließlich Engel und Dämonen nebeneinandergestellt werden, verschwindet die vermeintlich klare Grenze zwischen Gut und Böse: Beide fürchten dieselben Dinge, beide können fallen – und manchmal liegen Rettung und Untergang näher beieinander, als man glauben möchte.
Mit Larry als weiterer Stimme und Gitarristin hat sich der Klang der Band bereits im vergangenen Jahr erweitert. „Angels of Ruin“ nutzt diese zusätzliche stimmliche Ebene erneut und verbindet sie mit jener dunklen, zwischen Darkwave, Post-Punk und elektronischer Atmosphäre angesiedelten Klangsprache, die sich durch die jüngeren Veröffentlichungen zieht. Dazu kommt ein von Crying Vessel selbst realisiertes Musikvideo, das die Veröffentlichung auch visuell begleitet. Während „Forgotten Time“ den Verlust echter Verbindung in einer zunehmend digitalen Welt thematisierte und „Bound In Mystery“ stärker mit Symbolik und inneren Bildern arbeitete, ist „Angels of Ruin“ vor allem ein Song über die Menschen hinter diesen Abgründen – über das, was bleibt, wenn ein gemeinsames Versprechen längst zerbrochen ist.
Und während im Studio bereits an weiterem Material gearbeitet wird, rückt auch der nächste Live-Termin näher. Am 17. Oktober 2026 sind Crying Vessel bei der fünften Cold Transmission Label Night im Kulturzentrum Das Rind in Rüsselsheim zu erleben. Gemeinsam mit Lovatraxx, Antipole & Pedro Code sowie Daniel Knutz bildet die Band dort das Live-Line-up der fünften Ausgabe, bevor eine Aftershow-Party den Abend beschließt. Beginn ist um 20 Uhr. Nach der verletzungsbedingten Pause und den mehreren neuen Songs des Jahres dürfte dieser Abend damit nicht nur ein Wiedersehen mit der Bühne werden, sondern auch ein erster Live-Blick auf die musikalische Entwicklung, die sich in den vergangenen Monaten Stück für Stück abgezeichnet hat.
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Weblinks CRYING VESSEL:
Facebook: @cryingvessel
Instagram: @cryingvessel
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @CryingVesselVideo
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