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Lesedauer: 2 MinutenRina Pavar startet in eine neue musikalische Phase. Mit „too much“ hat die Leipziger Künstlerin am 14. August ihre neue Single über Cold Transmission Music veröffentlicht und gleichzeitig den Auftakt zu einer ganzen Reihe weiterer Veröffentlichungen gesetzt. Schon die ersten Takte machen klar, wohin die Reise geht: Eine enge, treibende Bassline trifft auf präzises elektronisches Drumming, kühle Synthesizer legen sich darüber und Pavars charakteristische Stimme bewegt sich scheinbar mühelos zwischen Distanz und Emotion. Heraus kommt ein direktes Stück Electro-Pop mit deutlichen Coldwave- und Dark-Electronics-Einflüssen, das seine Wirkung gerade aus der Reduktion zieht.
Hinter dieser kontrollierten Oberfläche steckt allerdings einiges an emotionaler Unruhe. „too much“ erzählt von einer Anziehung, die irgendwann ihre eigenen Grenzen sprengt – von Liebe, Angst und Stolz, aber auch von der Schwierigkeit, jemanden festhalten zu wollen, ohne sich dabei selbst zu verlieren. „Too much love, too much fear, too much pride“ bringt diese widersprüchlichen Gefühle auf den Punkt. Pavar hat den Song selbst als besonders emotional beschrieben und zugleich offen eingeräumt, dass der Entstehungsprozess für sie diesmal durchaus beängstigend war. Vielleicht passt gerade das so gut zu ihrer Musik: Die elektronischen Strukturen bleiben kühl und präzise, während darunter etwas arbeitet, das sich nicht so einfach kontrollieren lässt.
Mit „too much“ steht dabei ausdrücklich nicht das Ende einer Entwicklung, sondern deren nächster Anfang. Die Single ist die erste einer Reihe neuer Veröffentlichungen, mit denen Pavar ihren unverwechselbaren Coldwave-Sound weiterführen will. Nach ihrem Debüt „vivid night“, dem Album „six“, der Zusammenarbeit mit KAY-CHI bei „Darkest Night“ und weiteren Veröffentlichungen im laufenden Jahr darf man also gespannt sein, welche Facetten noch folgen. Ihre Musik bleibt dabei ebenso eigenständig wie ihre visuelle Arbeit: Während sie als bildende Künstlerin mit klaren geometrischen Formen, Farben und einer fast meditativen Ruhe arbeitet, lässt sie in ihren Songs elektronische Kälte, Melancholie und Bewegung aufeinandertreffen.
Einen ersten Vorgeschmack auf diese neue Phase gibt es bereits am kommenden Samstag live. Beim NCN Festival 2026 im Kulturpark Deutzen steht Rina Pavar am 5. September um 11:50 Uhr auf der Parkbühne und eröffnet dort den Festivaltag. Wer sie erleben möchte, sollte also ausnahmsweise nicht ausschlafen: Der Einlass an dem Tag in Deutzen beginnt um 10:30 Uhr. Für einen Festivalauftakt ist das allerdings durchaus passend, denn zwischen den ersten Sonnenstrahlen über dem Kulturpark und den kalten elektronischen Sounds von Rina Pavar dürfte sich schnell jene besondere Atmosphäre entwickeln, die ihre Musik auch auf Platte auszeichnet. Und wer danach wissen möchte, wie es mit „too much“ weitergeht, darf sich auf die angekündigte Reihe neuer Veröffentlichungen freuen.
KAY-CHI & RINA PAVAR: „Darkest Night“ – Wenn Athen und Leipzig im Neonlicht verschmelzen
Weblinks RINA PAVAR:
Webseite: www.rinapavar.de/
Facebook: @rinapavarmusic
Instagram: @rinapavar_music
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @rinapavar
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