SILKE BISCHOFF / THE SECOND SIGHT / MORAN MAGAL – Leipzig, Täubchenthal (26.09.2026)

Silke Bischoff & Alexander Veljanov & Sven Friedrich © Christine Heinrich
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Lesedauer: 9 Minuten

Das Projekt Silke Bischoff und die großen Fußstapfen von Felix Flaucher

Als Axel Kretschmann im vergangenen Jahr verkündete, dass das Projekt Silke Bischoff mit Gastsängern zum Wave-Gotik-Treffen wieder auferstehen würde, gab es zwei Meinungen des schwarzen Publikums in den Kommentarspalten. Auf der einen Seite waren es die gut gelaunten „Na endlich!“-Kommentare. Auf der anderen Seite war immer wieder zu lesen, dass Silke Bischoff mit dem Tod von Felix Flaucher im Jahr 2017 endgültig Geschichte sei und eine Neuauflage dem musikalischen Erbe der Band nicht gerecht werden würde.

Der Konzertabend in der proppevollen Agra 2025 zeigte jedoch vor allem eines: Die Sehnsucht nach dieser wegweisenden, poetischen und absolut wundervollen Musik von Silke Bischoff ist immens groß. Zusammen mit Alexander Veljanov und Sven Friedrich erweckte Axel Kretschmann die Songs noch einmal zum Leben und die Idee für eine kleine Konzertreihe blitzte wieder auf.

2026 war es nun soweit und drei Konzerte in Bochum, Leipzig und Berlin standen auf dem Tourplan – wieder mit den Ausnahmestimmen von Alexander Veljanov und Sven Friedrich am Mikrofon.

Das Gefühl von vergangenen Zeiten im Täubchenthal

Die Schlange vor dem Leipziger Täubchenthal am Abend des 26.09.2026 ist lang, während sich die warme Septemberabendsonne langsam über die Stadt legt. Eine Vorfreude liegt in der Luft und irgendwie auch ein bisschen das Gefühl von „Früher“. Dieses Gefühl lässt sich schwer beschreiben oder in Worte fassen. Vielleicht trifft es die folgende Beschreibung: Man betritt wieder den Club, in dem man vor 15 bzw. 20 Jahren jedes Wochenende Freunde traf, lange Gespräche hatte und bis in die Morgenstunden tanzte. Es ist wie Heimkommen in eine längst vergangene, schöne Zeit.

Eine Zeit, die heute im atmosphärischen und außergewöhnlichen Täubchenthal, das mitten im Herzen des Leipziger Westens liegt, Einzug hält. Das Täubchenthal ist eine beliebte Konzert- und Kunstlocation mit einem großen Konzertsaal mit gigantisch-schönen Kronleuchtern und einer erhaben schönen Galerieempore. Mit viel Platz zum Tanzen und einer hervorragenden Akustik versehen, werden Konzerte hier zu einem Erlebnis.

Moran Magal eröffnet den Abend mit zarten Tönen

Den Auftakt übernimmt die aus Israel stammende Moran Magal. Die mittlerweile in Berlin lebende Musikerin verbindet an diesem Abend dunkle, melancholische Klangwelten am Klavier und ihrer intensiven Stimme. Mit „Running“ eröffnet sie das Set und schafft für sich und ihrer Musik nach einer kurzen Vorstellung ihrerseits sofort eine besondere Atmosphäre im Täubchenthal. Ihre Songs sind eher im Metal bzw. Rock angesiedelt und krachen in der Regel eher aus den Boxen. Heute, hier an diesem Abend, ist das anders! Die Songs sind bewusst reduziert. Ihre Stimme mit dieser zarten Instrumentierung wirkt absolut fantastisch – verletzlich und doch stark und so gänzlich anders schön!

Auch „White“ von ihrem Album „Time Prisoner“ und „Witches Find Their Way“, im Original eine Zusammenarbeit mit The KingsPipers zeigen, dass Songs, die eigentlich geschrieben wurden, um laut zu sein, auch wundervoll klingen, wenn die leisen Tönen überwiegen. Es macht Spaß zuzusehen, wie mühelos Moran Magal diese eigentlich starken Lieder nun in zerbrechlichen Momenten einfach fließen lässt. Mit „Tododo (Hide And Seek)“, „Turbulence“, ebenfalls im Original mit Unterstützung von The KingsPipers, und „Guideline To Deceive“ von ihrem am 06.11.2026 erscheinenden gleichnamigen neuen Album bleibt das Set ganz bei Moran Magal und ihrer starken Bühnenpräsenz. Der Song „Under Your Bed“ bildet den vorläufigen Abschluss ihres Auftritts heute Abend – denn später wird sie noch einmal den Songs von Silke Bischoff ihre Stimme leihen.

Moran Magal braucht keine große Inszenierung. Sie, ihre markante Stimme und die besondere Atmosphäre stehen im Mittelpunkt – und genau das funktioniert an diesem Abend hervorragend. Als erste Künstlerin auf der Bühne gelingt ihr damit ein toller Einstieg in einen Konzertabend, der dazu noch neugierig auf ihre weitere Musik macht.

„Put a spell
Put a spell on me
Make me invisible
Put a spell
Put a spell on me
Make me invisible
Unveil me
“

Setlist MORAN MAGAL @ Leipzig, Täubchenthal (25.09.2026)
  1. Running
  2. White
  3. Witches Find Their Way
  4. Tododo (Hide and Seek)
  5. Turbulence
  6. Guideline To Deceive
  7. Under Your Bed

Fotos: MORAN MAGAL

Weblinks MORAN MAGAL

Homepage: Moran Magal
Facebook: Moran Magal
Instagram: Moran Magal
Bandcamp: Moran Magal

Synthpop trifft Blech – The Second Sight reißen musikalische Grenzen ein

Nach einem kurzen Changeover übernimmt The Second Sight, deren musikalische Wurzeln im Synthie-Pop der 80er Jahre liegen und die sie nun mit dem für Synthie-Pop doch eher ungewöhnlichen Flügelhorn erweitern. Und das funktioniert live genauso hervorragend wie im Studio. Mit absoluter Spiel- und Musikfreude stellen Dierk Budde und Alex Vlassakakis ihr neues, gerade erschienenes Album „Time For A Change“ vor.

Bereits mit dem Intro schlägt die gerade noch melancholische und zurückhaltende Stimmung im Saal um. Laute, elektronische Töne mit einem Hauch 80er Jahre hallen durch das Täubchenthal. Als erster Song kracht nun „Midnight Sun“ vom neuen Album aus den Lautsprechern und eröffnet das eigentliche Set – ein Lied, das beide Musiker als Livefavoriten bezeichnen, wie sie uns im Interview am Nachmittag verrieten. Mit diesem Einstieg legen die beiden Herzblutmusiker die Latte sehr hoch – und sie halten sie während des gesamten Sets hoch!

Mit „Pretty Talk“, ebenfalls vom neuen Album, und dem 2019er „A Place Called Home“ folgt ein weiterer Einblick in das musikalische Können samt Live-Vorstellung des Flügelhorns. Und ja, das Publikum nimmt diesen Liveauftritt mit richtig großer Freude an und kaum ein Publikumsgast bleibt mehr ruhig stehen. Mit den nächsten sechs Songs bleiben Alex und Dierk auf ihrem neuen Album. Mit der Aussicht auch noch ein Autogramm nach dem Konzert ergattern zu können, werden hier auf jeden Fall noch einige CDs am Merchstand den Besitzer wechseln. Gerade das namensgebende „Time For A Change“, ebenfalls mit Dierk am Flügelhorn, geht direkt ins Ohr, vielleicht auch gerade, weil es etwas ruhiger und epischer klingt.

Zum Abschluss ihrer kleinen Best-of-Sets blicken The Second Sight mit dem Publikum zurück auf das im Jahr 2000 erschienene „Tomorrow“. Ein Song, der Teil des Soundtracks zum PC-Rollenspiel Arcatera: The Dark Brotherhood war und auch im Radio damals hoch und runter lief.

The Second Sight beweisen heute eindrucksvoll, dass ihr Auftritt nicht nur als Support funktioniert, sondern als eigenständiger musikalischer Höhepunkt des Abends. Die Band liebt, was sie tut. Das merkt man und das kommt im Publikum an! Sie ziehen das Publikum immer weiter auf ihre Seite und machen mit ihrem Auftritt ziemlich deutlich, warum es sich lohnt, ihnen auch über den heutigen Abend hinaus Gehör zu schenken, wenn man es vorher nicht bereits getan hat!

The Second Sight – eine Band, die richtig Spaß macht und die man auf jeden Fall auf dem Zettel bzw. in seiner Playlist haben sollte!

Setlist THE SECOND SIGHT @ Leipzig, Täubchenthal (25.09.2026)
  1. Intro
  2. Midnight Sun
  3. Pretty Talk
  4. A Place Called Home
  5. Illusionary World
  6. Alone And Forgotten
  7. Here I Stand
  8. Time For A Change
  9. More And More
  10. Use Me
  11. Tomorrow

Fotos: THE SECOND SIGHT

Weblinks THE SECOND SIGHT

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Instagram: The Second Sight
YouTube: The Second Sight

Eine Zeitreise voller Melancholie, fabelhafter Poesie, atemberaubenden Melodien und starken Stimmen: Silke Bischoff

Dann ist es endlich so weit: Das Licht im Täubchenthal geht aus und es wird kurz betäubend leise im Saal, die Blicke des Publikums wandern erwartungsvoll auf die Bühneneingänge und im Scheinwerferlicht tritt Axel Kretschmann auf die Bühne. Das schwere Intro geht fließend in „Follow Me“ über und eine der großen Ikonen der Schwarzen Szene, Alexander Veljanov, betritt die Bühne und bringt gleichzeitig diese Aura des Überirdischen mit sich. Diese einzigartige, erhaben schöne Stimme von Herrn Veljanov legt sich wie ein Schleier über das proppevolle Täubchenthal. Das hier geht richtig tief unter die Haut – ein Abend für Felix!

Die ersten fünf Songs des Abends interpretiert Alexander Veljanov: „Northern Lights“, „I Don’t Love You Anymore“, „The Letter“ und „No Paradise“. Ich bin im Fotograben erstarrt von seiner Präsenz und davon, wie die Songs wirken.

Die Songs ziehen das Publikum förmlich in den Bann und während die Musik durch den Saal zieht, wirkt das Täubchenthal für einen Moment beinahe wie ein völlig anderer Ort. Spätestens bei „I Don’t Love You Anymore“ dürfte klar sein, wie gut dieser Abend funktioniert. Im Publikum sind unglaublich viele Menschen zu beobachten, die Taschentücher in der Hand halten, mit denen sie sich die Tränen wegwischen. Eine wundervolle Securitymitarbeiterin reicht immer wieder Taschentücher ins Publikum – ein schöner, sentimentaler Moment. Gerade „No Paradise“ wirkt mit der schweren Stimme Veljanovs ungeheuer nach und die Tränen im Publikum laufen weiter.

Musikalische Welten treffen heute Abend hier aufeinander, die ihre Eigenständigkeit aber niemals verlieren. Stattdessen kreieren diese Welten etwas Neues an diesem Abend …

„Do you remember slow-motion-times
With little golden stars?
I see you tumble in the streets
I hold you hand in the cinema
A piece of heaven in a rotten world
You disappeared in a roaring night
I could die I cry
“

Nach den starken, schweren Veljanov-Songs wird das Tempo bewusst gedrosselt und ein Akustikpart aus zwei Songs mit Moran Magal wird von Axel Kretschmann angestimmt. Für „She Is Running“ und „Small And Tired“ wird die große Bühne zur kleinen, intimen Ecke des Abends. Beide übernehmen Teile des Gesangspartes und Moran Magal brilliert hier erneut. Aufgrund der reduzierten Instrumente ist da plötzlich ganz viel Platz – Platz für die Stimmen, für die Melodien und vor allem für kleine Zwischentöne, die für dieses wundervolle Kribbeln im Bauch sorgen. Kein großes und lautes Feuerwerk und genau deshalb so spektakulär!

Die Interpretation der alten Klassiker mit einer weiblichen Stimme lässt die Songs so neu klingen und doch so vertraut. Moran Magal bringt dabei ihre ganz eigene Magie ein und verleiht dem akustischen Teil eine Wärme, die einen schönen Kontrast zu den zuvor eher dunklen und schweren Momenten bildet.

Lange bleibt es allerdings nicht so ruhig und leise. Mit „Hold Me“ kommt Sven Friedrich auf die Bühne – gemeinsam mit Moran Magal singt er den Song zu Ende. Und auch diese Kombination funktioniert auf Anhieb.

Die zweite Ikone der Schwarzen Szene, Sven Friedrich, bringt eine völlig andere Klangfarbe in die Songs ein und lässt die vertrauten Stücke plötzlich in einem anderen Licht erscheinen. Die nächsten vier Songs gehören ihm und seiner Interpretation: „The Union“, „Under Your Skin“, „Sometimes“ und „The Man On The Wooden Cross“. Über Sven Friedrichs markante Stimme muss man nicht mehr viel sagen: absolute Weltklasse! Er kann das Telefonbuch singen und sein Publikum wäre happy! Die Songs? Extrem tanzbar und so sehr Silke Bischoff!

Besonders schön ist dabei, wie selbstverständlich sich die verschiedenen Stimmen in das Konzert einfügen. Niemand wirkt wie ein bloßer Gast auf der Bühne, vielmehr entsteht das Gefühl, dass sie alle genau dorthin gehören. Jeder von ihnen verändert die Songs ein wenig. Veljanov bringt seine unverwechselbare Stimme und die entsprechende Tiefe mit, Moran Magal sorgt für intime und ungewöhnliche Momente, während Sven Friedrich dem Abend an anderer Stelle ordentlich Energie verpasst. Und genau daraus zieht das Konzert am Ende seinen Reiz. Man weiß nie so ganz, welche Farbe, welchen Weg der nächste Song einschlagen wird. Für das Konzertpublikum ist das natürlich eine ziemlich angenehme Form der Ungewissheit.

Mit „The Man On The Wooden Cross“ kündigt Sven Friedrich das vorläufige Ende des Abends an. Aber halt! Da fehlt doch noch was! Niemand kann ernsthaft glauben, dass der Abend jetzt schon vorbei ist!

Unter riesigem Applaus beginnen die ersten Takte von „On The Other Side“: das Silke Bischoff-Lied schlechthin und ein ewiger Clubhit! In der Liveversion sind weitere zarte Synthiehooks enthalten, die so wundervoll in der Musik zu tanzen scheinen. Ein musikalischer Traum! Axel Kretschmann übernimmt bei diesem Song die Verse, während der Chorus von einer Liveaufnahme von Felix Flaucher dazu eingespielt wird und Felix in einem Video auf der Leinwand erscheint. Und das trifft ins Mark! Das Lied überwindet die Grenze zwischen Hier und Dort. Felix Flaucher steht nicht mehr auf dieser Seite der Bühne. Seine Musik aber schon. Und plötzlich laufen wieder Tränen, auch bei mir. Weil das Lied einfach nahe geht. Weil das Lied etwas schafft, was im Alltag oft verloren geht. Nämlich innezuhalten und einfach zuzuhören, sich der Endlichkeit bewusst zu sein und trotzdem ganz und gar hier zu sein.

Für den kürzlich erschienenen Song „Tears“ kommt Alexander Veljanov ein letztes Mal zurück auf die Bühne und beschert dem Publikum damit noch einmal einen dieser schweren Momente, die nachhängen. Doch der eigentliche Schlusspunkt kommt mit „Waste Of Time“. Bei diesem Song stehen noch einmal Sven Friedrich und Moran Magal auf der Bühne – und auch Dierk von The Second Sight ist mit seinem Flügelhorn dabei. Und so vereinen die letzten Songs alles, was diesen Abend geprägt hat.

„I saw you again with tears in your eyes
My heart beats hard
Time doesn’t move in a picture
But I can’t live in the past
Life is easy if you don’t care about the future
And it’s easy to smile if you don’t care about the truth
I still love you but I’ve changed myself
“

Der Konzertabend und diese kleine Konzertreihe sollten nicht als Neuauflage des Projektes Silke Bischoff gesehen werden, sondern als eine Hommage an diese einzigartige Musik. Eine Hommage an die Poesie der Töne! Eine Hommage an die vergangene Zeit und an die Sehnsucht, diese Musik wieder laut zu hören. Eine Musik, die einfach so untrennbar mit der Schwarzen Szene, mit Erinnerungen und Emotionen, die so tief in einem schlummern, verbunden sind. Felix Flaucher kann nicht ersetzt werden und das soll er auch nicht. Seine Stimme und seine Lieder werden für ein paar Stunden von den anderen großartigen Stimmen der Gothic-Szene neu interpretiert und zu einem neuen, etwas anderen Leben erweckt.

Die Songs von Silke Bischoff sind einfach zu schön. Sie wollen gehört und gespielt werden. Sie wollen noch einmal unter die Haut gehen und sie wollen Tränen in die Augen treiben. Und das haben alle Künstler heute Abend ausnahmslos geschafft!

Felix Flaucher war irgendwie allgegenwärtig und seine Stimme, seine Songs und das, was er mit Silke Bischoff geschaffen hat, sind noch immer hier – die vielleicht schönste Antwort, die seine Musik auf die Vergänglichkeit geben kann.

„On the other side
I’ll see you again
On the other side
We’ll walk hand in hand
“

Setlist SILKE BISCHOFF @ Leipzig, Täubchenthal (25.09.2026)
  1. Intro
  2. Follow Me (feat. Alexander Veljanov)
  3. Northern Lights (feat. Alexander Veljanov)
  4. I Don’t Love You Anymore (feat. Alexander Veljanov)
  5. The Letter (feat. Alexander Veljanov)
  6. No Paradise (feat. Alexander Veljanov)
  7. She Is Running (Akustikpart feat. Moran Magal)
  8. Small And Tired (Akustikpart feat. Moran Magal)
  9. Hold Me (feat. Sven Friedrich und Moran Magal)
  10. The Union (feat. Sven Friedrich)
  11. Under Your Skin (feat. Sven Friedrich)
  12. Sometimes (feat. Sven Friedrich)
  13. The Man On The Wooden Cross (feat. Sven Friedrich)
  14. On The Other Side (Z)
  15. Tears (feat. Alexander Veljanov) (Z)
  16. Waste Of Time (feat. Sven Friedrich und The Second Sight) (Z)

Fotos: SILKE BISCHOFF

Weblinks SILKE BISCHOFF

Facebook: Silke Bischoff
Instagram: Silke Bischoff
Bandcamp: Silke Bischoff


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