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Lesedauer: 9 MinutenMit ihrem selbstbetitelten Album öffnen Lost In Hollywood ein neues Kapitel. Zwischen moderner Metalcore-Wucht und cineastischer Atmosphäre verbinden die Hamburger persönliche Erfahrungen mit kraftvollen Klanglandschaften – geprägt von Verlust, Zweifeln und Beziehungen, die an ihre Grenzen stoßen.
🔊 Lass Dir den Beitrag vorlesen (KI-Stimme):
Kurz vor ihrem Album-Release am 20. März haben wir mit Sänger Amon Garrasi über die Emotionen hinter den Songs, kreative Zusammenarbeit und darüber gesprochen, wie sich dunkle Momente in Musik verwandeln lassen – und welche Rolle dabei Selbstfürsorge, Abgrenzung und Heilung spielen.
Den Anfang macht eine Frage zur Band selbst. Was macht Lost in Hollywood für dich aus?
Amon Garrasi: Für mich steht Lost in Hollywood vor allem für Ehrlichkeit und Emotion. Die Musik ist für uns ein Ort, an dem wir Dinge ausdrücken können, die im normalen Leben oft schwer auszusprechen sind. Viele Songs entstehen aus sehr persönlichen Erfahrungen – aus Momenten von Verlust, Selbstzweifeln oder Beziehungen, die zerbrechen. Gleichzeitig ist die Band für mich auch ein Raum, in dem wir diese Emotionen in etwas Kraftvolles verwandeln können. Aus Schmerz oder Chaos entsteht am Ende etwas, das Menschen miteinander verbindet.
Ihr arbeitet nun mit Arising Empire zusammen – einem der bedeutendsten deutschen Labels im Bereich Metalcore, Post-Hardcore und Rock/Alternative. Ein riesiger Schritt für eine so frische Band. Wie kam es dazu? Habt ihr euch aktiv beim Label vorgestellt oder kam das Interesse von ihrer Seite?
Wir haben die beiden A&Rs zufällig auf dem Reeperbahn Festival getroffen und wollten die eigentlich fragen, ob wir mit deren Band VENUES auf Tour gehen können. Das hat sich dann zwar nicht ergeben aber sie haben uns nach unserem damals noch unveröffentlichten ersten Album gefragt und wollten nach dem Release mal mit uns sprechen. So kam eins zum anderen und wir wurden Anfang 2025 gesigned.
Connections sind so wertvoll. Ihr habt das auch erkannt und setzt von Beginn an auf starke Kooperationen. Empfindest du es generell so, dass man sich in der Szene gegenseitig unterstützt, statt sich neidische Blicke zuzuwerfen oder miteinander zu konkurrieren?
Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass in unserer Szene sehr viel gegenseitige Unterstützung stattfindet. Gerade Bands, die ähnliche Wege gehen oder im selben Umfeld unterwegs sind, helfen sich oft gegenseitig weiter. Viele unserer Kooperationen sind aus echten Freundschaften entstanden. Wenn man mit Menschen arbeitet, die man respektiert und mit denen man sich versteht, entstehen oft die spannendsten Songs.
Ihr habt beim Songwriting mit verschiedensten Künstlern zusammengearbeitet. Inwiefern hat dieser externe Blick eure Songs verändert? Hat dir die Zusammenarbeit geholfen, deine Texte noch klarer oder ehrlicher zu formulieren?
Die Zusammenarbeit mit so vielen talentierten Songwritern und Produzenten war wirklich mega lehrreich und wir haben sehr von den vielen Einflüssen profitiert. Gerade beim Schreiben von Texten hilft das manchmal dabei, Gedanken klarer zu formulieren oder Emotionen noch direkter auszudrücken. Gleichzeitig achten wir aber immer darauf, dass die Songs sich trotzdem noch wie Lost in Hollywood anfühlen.
Christoph Wieczorek war für das Mastering zuständig – wie wichtig war euch dieser moderne, internationale Sound?
Sehr wichtig. Wir wollten, dass das Album nicht nur emotional funktioniert, sondern auch klanglich auf einem internationalen Level steht. Christoph hat ein unglaubliches Gefühl dafür, wie moderne Rock- und Metalproduktionen klingen müssen.
Wir richten den Blick auf euer neues Album „Lost in Hollywood“. Der Song „I Should’ve Known Better“ wirkt wie eine ehrliche Auseinandersetzung mit Selbsttäuschung in einer toxischen Beziehung. Es geht darum, eindeutige Warnzeichen zu ignorieren. Warum fällt es uns manchmal so schwer, die Wahrheit zu akzeptieren, selbst wenn Red Flags offensichtlich sind?
Ich glaube, weil Gefühle oft stärker sind als Logik. Wenn man jemanden liebt oder emotional sehr involviert ist, möchte man bestimmte Dinge einfach nicht sehen. Man redet sich ein, dass sich alles noch ändern kann. Erst im Nachhinein erkennt man oft, wie viele Warnzeichen eigentlich da waren.
Beim Hören spürt man echtes Erleben, oder meint man das nur? Nimm uns doch mal mit, wie der Song entstanden ist – war das eine persönliche Verarbeitung, und gab es einen bestimmten Auslöser dafür?
Ja, definitiv. Der Song ist aus einer sehr persönlichen Situation heraus entstanden. Es gab einen Moment, in dem ich realisiert habe, dass ich bestimmte Dinge viel zu lange ignoriert habe. Allerdings soll das kein Disstrack sein der sowas, sondern eine Reflektion einer zwischenmenschlichen Beziehung in der auch die Perspektive der Gegenseite abgebildet wird und man kann sicher die gleichen Lyrics über mich singen. Ich will die Fehler nicht nur von mir schieben schieben.
Wir kommen zu „Pretty Skin“: Das zentrale Bild „We’re nothing more than a dead shell with pretty skin“ bezieht sich im Song auf den traurigen Zustand einer Beziehung. Gleichzeitig wirkt dieses Motiv von schöner Oberfläche und innerer Leere sehr zeitgeistig. Könnte es darüber hinaus auch ein größeres Gefühl unserer Generation widerspiegeln – gerade im Hinblick auf Social Media, Selbstdarstellung und emotionalen Druck?
Ich denke der Song reflektiert viele Aspekte unserer Generation. Es geht darum nach einer Trennung einen Ersatz für die verlorene Liebe zu finden aber dabei nur eine leere Hülle zu sein, weil das Vergangene noch nicht verarbeitet wurde und einen heimsucht wie ein Geist. Dabei stellt man sich ja auch oft auf Social Media „perfekt“ dar, wobei die wahren Emotionen oder innere Leere eher selten zu erkennen sind.
Im Song wirkt das „Ghost“-Motiv wie etwas, das einen nicht loslässt. Ist das eher eine konkrete Person aus der Vergangenheit – oder ein innerer Zustand wie Schuld, Reue oder ungelöste Emotionen?
Der Song soll natürlich Spielraum für Interpretationen lassen aber für mich ist es eine konkrete Person, die einen nicht loslässt und es unmöglich macht, sich auf etwas Neues einzulassen.

„Pieces“ hat eine unglaubliche Energie – beim Hören sieht man den Song innerlich direkt live vor sich. War euch beim Schreiben bewusst, dass das ein absoluter Live-Track werden könnte?
Ehrlich gesagt gar nicht so. Wir haben das erst gemerkt, als wir unsere Setlist für die upcoming Archers-Tour geplant haben, dass wir den unbedingt live spielen wollen weil der einfach so eine starke Energy hat.
„Like A River“ fühlt sich durch die emotionale Überflutung wie ein Kontrollverlust an. Die Bilder in den Lyrics sind deutlich drastischer („Bleed me dry“, „Stab my eyes“, „Do you want me dead“). War es euer Ziel, diesen Strudel auch in der Sprache spürbar zu machen?
Ja, absolut. Die Lyrics sollten dieses Gefühl transportieren, von Emotionen überwältigt zu werden. Der Fluss ist dabei ein starkes Bild – etwas, das dich mitreißt, egal ob du dich dagegen wehrst oder nicht.
Gab es etwas, das ihr durch die Kollaboration mit Tyler Ennis von Of Virtue gelernt oder neu entdeckt habt?
Vor allem, wie stark eine neue Stimme einen Song verändern kann. Tyler hat dem Song eine ganz eigene Intensität gegeben.
„Love Is Dying“ ist melancholischer und ruhiger als die anderen Tracks. Der Song handelt von einer zerbrechenden Liebe. Was hat Philip Strand von Normandie emotional in den Song eingebracht?
Philip hat eine unglaubliche emotionale Tiefe in seiner Stimme. Seine Performance bringt eine gewisse Zerbrechlichkeit in den Song, die perfekt zum Thema passt.
War es erstmal unwirklich, einen Song mit ihm entstehen zu lassen?
Der Kontakt ist über einen gemeinsamen Bekannten gekommen und wir haben erst gar nicht damit gerechnet eine Antwort auf unsere Mail zu bekommen aber waren dann sehr happy und ultra hyped, als wir seine finalen Vocal Takes zugeschickt bekommen haben.
Im Musikvideo stehst du hinter einer Glasscheibe, die dich verpixelt wirken lässt. Wofür steht diese Barriere für dich? Ist die Glasscheibe im Video eher Schutz – oder Ausdruck emotionaler Distanz?
Für mich symbolisiert diese Glasscheibe emotionale Distanz. Man sieht die Welt noch – aber man ist irgendwie davon getrennt. Durch den pixeligen Look soll auch die Frage aufgeworfen werden, ob man die Person in der Beziehung überhaupt richtig kennt oder sehen kann.
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„Ghost In The Water“ wirkt wie eine Auseinandersetzung mit überwältigender Trauer und Schuld – liege ich damit richtig? Die Breakdowns fühlen sich weniger nach Härte und mehr nach innerem Zusammenbruch an. War genau diese Emotion euer Ziel?
Ja das hast du richtig zusammengefasst. Vor einigen Jahren ist meine Großmutter gestorben, bei der ich ab meinem 15. Lebensjahr gelebt habe und ihr Tod hat viele Fragen und Schuldgefühle aufgewühlt, die immer noch in meinem Kopf rumgeistern.
Am Ende stellst du die Frage „Was I too late? Did I miss the signs?“ – geht es hier um diese quälende Suche nach Antworten, die man vielleicht nie bekommt?
Genau. Man stellt sich manchmal Fragen, auf die es vielleicht nie eine klare Antwort gibt. Vielleicht auch, ob man dem Menschen vorher noch eine schönere Zeit hätte bereiten können.
Was bedeutet der Wandel der berührenden Zeile „You were my shelter, now I’m the thunder“ für dich?
Sie hat mir damals absolut Sicherheit und Schutz vor einer schlimmen familiären Situation geboten und ich bin froh, dass ich nun mein Leben laut und in vollen Zügen leben kann.
Das Interlude „Father“ fühlt sich wie ein sehr persönlicher Brief an, der nicht ohne ist – im Hintergrund heult gar eine Sirene auf, die die einstige Dramatik unterstreicht. Direkt danach wird es in „Can You Feel The Pain“ deutlich lauter und konfrontativer. Hier geht es um klare Abgrenzung und eigene Heilung. Gehören diese beiden Stücke für dich zusammen? War es als bewusste emotionale Entwicklung innerhalb des Albums gedacht?
Ja, sie sind bewusst miteinander verbunden. Das Interlude ist ein sehr persönlicher Moment, während der folgende Song eine Art emotionaler Ausbruch ist. Heilen bedeutet auch, Unabänderliches gehen zu lassen und nicht in der Wut und dem Hass zu verweilen. Der Song musste einfach sein. Dieses Thema beschäftigt mich schon lange und ich habe bemerkt, dass ich dem Impuls darüber zu reden nicht unbeachtet lassen darf, weil die Emotionen einen dann selbst auffressen.
Kommt in dem Scream all das heraus, was im Brief noch kontrolliert formuliert war?
Ja, das ist actually ganz funny weil meine Therapeutin mich ermutigt hat, Emotionen auch mal rauszubrüllen und ich mich deswegen auch nicht zurückhalten will das hier und da in unseren Songs zu tun.
Der Song wirkt schmerzhaft. War es schwierig, die dazugehörenden Lyrics zu schreiben, oder hatte dieser Prozess auch etwas Befreiendes?
Es war schon schwieriger, weil ich mir mein Leben lang angeeignet habe, diese Emotionen und Erinnerungen wegzudrücken. Das ist eine ganz neue Umgangsweise mit dem Thema, die ich erst durch die Musik gefunden habe.
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„The Art of Being Torn Out“ beschreibt einen gewaltsamen inneren Kampf mit Sucht, Selbstzerstörung, Identitätsverlust und den Versuch, sich aus diesem Zustand herauszureißen. Es ist der brutalste Song des Albums – war es euch wichtig, diesen inneren Kampf so kompromisslos darzustellen?
Ja. Manche Emotionen lassen sich nicht sanft ausdrücken. Dieser Song brauchte genau diese Intensität. Beim Songwriting mit Chris von Half Me wollte wir da keine Kompromisse eingehen und es so heavy machen, wie es eben sein muss.
Die Dopamin- und Nadel-Metaphern sind sehr direkt. Geht es hier um tatsächliche Sucht – oder um emotionale Abhängigkeit?
Die Line ist eher metaphorisch gemeint und beschreibt, dass ich endlich etwas gefunden habe, was mich wirklich glücklich macht, nämlich diese Musik zu machen, und dass ich aber aufpassen muss, daran nicht kaputt zu gehen, denn diese Welt hat nicht nur Sonnenseiten und gerade auf sich selbst zu achten ist manchmal schwierig.
Hat euch die Zusammenarbeit mit Chris Zühlke von Half Me den Raum gegeben, „The Art of Being Torn Out“ musikalisch noch extremer auszureizen?
Auf jeden Fall. Chris bringt eine enorme Energie mit, die perfekt zu diesem Song gepasst hat. Ich habe auch selbst viel über meine Stimme und Screams gelernt durch unsere gemeinsamen Vocal Recordings.
„The Fire“ beschreibt die bewusste Entscheidung, sich noch einmal in etwas zu stürzen, das einen verbrennen kann. Steht das Feuer für Leidenschaft, für Zerstörung – oder ist der Song eher ein Rückfall im Heilungsprozess oder gar ein Befreiungsschlag?
Ich denke der Song steht für ein Wechselspiel aus beidem. Leidenschaft kann sehr kraftvoll sein, aber sie kann auch gefährlich werden. Jeder Heilungsprozess ist auch mit Schmerz verbunden und man auch Schritte zurück machen, solange man nur mehr Schritte voran geht.
Ihr plant ein besonderes Release-Event in eurer Heimatstadt Hamburg. Passend zu eurer Film-Ästhetik findet diese in einem Kino statt. Eure kreative Vision wird plötzlich Realität. Wie fühlt sich das für dich an?
Das ist ein wildes Gefühl und echt sehr aufregend. Sowas haben wir selbst noch nie erlebt oder gemacht und wir sind echt gespannt, wie alles wir. Aber ich persönlich freue mich riesig, unsere Musikvideos auf einer Kinoleinwand zu sehen und dann in so einem traditionsreichen Saal auch Songs zu performen, wird heftig.
Ihr erlebt euer brandneues Album im Kino gemeinsam mit euren Fans. Überwiegt bei dir die Vorfreude, oder ist da auch eine gewisse Nervosität, die Reaktionen so unmittelbar zu spüren?
Ehrlich gesagt ist es momentan eher die Nervosität, weil sehr viel Vorbereitung in sowas rein geht und ich hoffe einfach, dass alles so funktioniert wie geplant. Wenn es dann erst mal los geht kann man es auch richtig genießen.
Wie laufen die Vorbereitungen für die Acoustic-Session in Kino – und wie ist es für dich, eure Songs plötzlich in einem ganz anderen, vielleicht auch verletzlicheren Gewand zu erleben?
Das macht echt unglaublich Spaß alles zu rearrangen und gibt den Songs noch mal ein ganz neues Feeling. Wir wollen da auf jeden Fall mehr draus machen. Es kann also sein, dass wir eine kleine Acoustic-EP droppen in Zukunft.
Wenn der Vorhang nach eurer Release-Nacht im Kino fällt – welches Gefühl soll bleiben?
Ich hoffe ein richtig schönes warmes und aufregendes Feeling, endlich das Album rausgehauen zu haben und die Vorfreude auf alles, was dadurch vielleicht in Zukunft entsteht.
Im April geht ihr zusammen mit Archers auf Europa-Tour. Was erwartet die Zuschauer bei euren Shows?
Wir haben so unendlich Bock endlich wieder live zu spielen und sind dieses Mal so gut vorbereitet wie noch nie. Ich glaube das wird für alle die kommen eine heftige Experience, gerade weil die neuen Tracks auch noch mal mehr ballern.
Inwiefern hat dich die Entstehung dieses Albums verändert – jetzt, mit etwas Abstand betrachtet?
Wir haben unglaublich viel gelernt über Songwriting, Release-Strategien aber auch darüber, wie viel Stress wir aushalten können und wie fordernd sowas sein kann. Wir sind jetzt schon in der Vorbereitung für das nächste Album und wissen jetzt, was wir anders machen wollen und was am besten funktioniert hat.
Damit endet unser persönliches Gespräch mit Amon Garrasi.
Am 20. März 2026 erscheint das selbstbetitelte Album von Lost In Hollywood – gefeiert mit einer besonderen Release-Show im traditionsreichen Passage Kino in Hamburg. In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Kinosaals präsentiert die Band ihr neues Werk erstmals auf großer Leinwand, ergänzt durch eine intime Acoustic-Performance sowie die Möglichkeit für Fans, die Musiker bei einem Meet & Greet persönlich zu treffen.
Tickets sind noch über Eventim erhältlich. Sie beinhalten den Einlass inklusive Aftershow-Party, ein Gästelistenplatz für eine kommende Headline-Show, Autogrammkarten, eine gebrandete Filmrolle sowie handgeschriebene Lyrics. Im April bringen Lost In Hollywood ihre neuen Songs auch auf die Bühne und begleiten Archers auf einer umfangreichen Europa-Tour.
Wie sich das neue Album im Detail entfaltet, beleuchten wir in unserer ausführlichen Review, die in Kürze erscheint.
Termine LOST IN HOLLYWOOD als Support von ARCHERS:
18.04.2026 FR, Paris, Les Étoiles
19.04.2026 Köln, MTC
21.04.2026 Wiesbaden, Kesselhaus
22.04.2026 CH, Aarau, Kiff
23.04.2026 IT, Milan, Legend Club
24.04.2026 München, Live Evil
25.04.2026 AT, Salzburg, Rockhouse Bar
26.04.2026 AT, Wien, Viper Room
28.04.2026 CZ, Prag, Bike Jesus
29.04.2026 Stuttgart, Wizemann Studio
30.04.2026 Hamburg, Molotow
Weblinks LOST IN HOLLYWOOD:
Facebook: @lostinhollywood.official
Instagram: @lostinhollywood.official
YouTube: @lostinhollywood.official
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