ALPENTINES – Blackness

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Unsere Bewertung:


8 Gesamtnote

7 Spieldauer

Gesamtnote

7.5

Blackness, so der Titel des zweiten Albums der K├Âlner Band Alpentines, einer namhaft besetzten Indie-Band, bei der unter anderem auch Mitglieder von Acts wie Lichter, Tulp oder Voltaire spielen. Jetzt aber ist Alpentines an der Reihe, mit denen man sich dem Thema ÔÇ×VerdichtungÔÇť widmet, was auch sehr passend ist, denn obgleich man mehr St├╝cke aufgenommen hat, haben am Ende nur sieben St├╝cke den Weg auf das Album gefunden, das auf diese Weise mit 25 Minuten recht kurz ausgefallen ist. Doch genau diese sieben St├╝cke ergeben einen Songzyklus, der f├╝r die Band abgeschlossen ist. Es ist laut S├Ąnger Kay Lehmkuhl wie „ein Text, der komplett durch die Songs durchl├Ąuft“.

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Dabei geht es zun├Ąchst einmal verhalten los im er├Âffnenden Titelsong. Pulsierende Soundscapes, ein langsamer Songaufbau und eing├Ąngiger Gesang, bevor sich verzerrte Gitarrenlinien dazu gesellen und die Spannung steigt. Er sp├Ąter zieht das St├╝ck an und wird zur schwebenden Indie-Pop-Nummer. Die Stimmung wird zun├Ąchst einmal weitergetragen in Sharks & Pictures, das sich in der Folge aber weiter aufschwingt in post-rockige H├Âhen. Man merkt, warum die Band vom Songzyklus sprach. Man merkt einfach, dass hier ein roter Faden drin ist, bei dem im folgenden Endure as Exercise zun├Ąchst einmal ein wenig auf die Bremse getreten wird. Ganz ohne Langeweile, denn die Harmonie und die begleitenden Gitarrenspielereien k├Ânnen gefallen.

W├Ąhrend Rain eher als ein Interlude zu sehen ist, folgt mit eine Juner wieder eine wuchtige Nummer. Zwar eher im mittleren Tempo gehalten, ist man mit einem sph├Ąrischen Sound unterwegs, der hypnotische Momente beinhaltet und dabei mit lauten Gitarrenw├Ąnden arbeitet. Die Gitarrenw├Ąnde fehlen zwar im folgenden Low Light dann, aber daf├╝r ist der hypnotisch-einnehmende Charakter hier deutlicher. Man sp├╝rt, dass die Musiker hier selbst in dem versunken sind, was sie da auf die Beine gestellt haben. Selbst in den ruhigsten Momenten bleibt die Spannung bestehen, wie man zum Ende in And the Night noch einmal merkt, bei dem man sich in den Melodiel├Ąufen nie recht sicher sein will, wie es denn weiter geht.

Insgesamt hat man mit Blackness ein sch├Ânes und in der Tat auch innovatives Indie-Album in den H├Ąnden, das ohne Aussetzer daherkommt. Es ist eine Freude, zu sp├╝ren, wie die Songs sich in ihren Strukturen aufbauen und stets den Spannungsbogen aufrechterhalten. Lediglich schade ist eben die kurze Spieldauer. Auch, wenn die St├╝cke so einen schl├╝ssigen Songzyklus ergeben, wie die Band selbst sagt, ist ein Album mit klar unter einer halben Stunde doch recht kurz. Aber wenn man von diesen ÔÇ×Abz├╝gen in der B-NoteÔÇť einmal absieht, macht das Album eine Menge Freude.

Tracklist ALPENTINES – Blackness:

01. Blackness
02. Sharks in Pictures
03. Endure as Exercise
04. Rain
05. Juner
06. Low Light
07. And the Night

Weblinks ALPENTINES:

Homepage: www.alpentines.de
Facebook: www.facebook.com/alpentines

Blackness

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Geschrieben von
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