SLAYER – M├╝nchen, Olympiahalle (29.11.2018)

Slayer, ┬ę Andr├ę Techert
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Auch wenn es jetzt nach der Ank├╝ndigung der Shows bei Rock am Ring und Rock im Park komisch klingt: Ja, Slayer befinden sich aktuell auf Abschiedstour. Klar, mit einem Renommee dieser Gr├Â├čenordnung und einer inzwischen 37 Jahre andauernden Laufbahn dauert es, bis man die Welt komplett bereist und sich ├╝berall geb├╝hrend verabschiedet hat. Ein Halt war dabei die sehr gut gef├╝llte M├╝nchner Olympiahalle am 29.11.2018, wo sich ein gut gemischtes Publikum bereits sehr auf die Band freute. Die zu erwartenden Metal-Fans waren nat├╝rlich da, aber auch viele, denen man im Alltag vielleicht nicht ansehen w├╝rde, zu dieser Band zu gehen.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Gefeiert haben sie alle gemeinsam, angefangen vom Titelsong des letzten Albums Repentless, der ein Set er├Âffnete, das so gut wie keine Verschnaufpausen zulie├č und den Bogen vom Deb├╝t Show No Mercy bis ins Jetzt spannte. Dabei pr├Ąsentierten sie sich nicht als die Band der gro├čen Worte, sondern lie├čen vor allem ihre Musik und die Show sprechen ÔÇô mit imposanten Pyroeffekten und zehn oder mehr gern und viel genutzten Feuerkanonen auf der B├╝hne. Jedes Jahrzehnt der Bandkarriere wurde bei der Show bedacht. Beispielsweise die 80er mit Mandatory Suicide, die 90er mit Seasons in the Abyss, die Nullerjahre mit Payback (├╝brigens das einzige St├╝ck, wo es so etwas wie eine Ansage gab) sowie das bereits genannte Repentless.

Highlights gab es bei all dem ÔÇô salopp gesagt ÔÇô ÔÇ×Gekn├╝ppelÔÇť dabei viele, wie beispielsweise das old school hardcorige Dittohead vom Album Divine Intervention. Die Klassiker fehlten nat├╝rlich dabei auch nicht, sie folgten vielmehr dicht auf dicht. St├╝cke wie War Ensemble, Postmortem und wie sie alle hei├čen, verfehlten nat├╝rlich ihre Wirkung nicht. Zum Schluss wurde noch einmal richtig aufgedreht. Raining Blood, Chemical Warfare und Angel of Death setzten den Schlusspunkt und letzteres sorgte noch einmal f├╝r einen emotionalen Moment: Im Stil des Heineken Logos wurde ein Tribut-Logo f├╝r das 2013 verstorbene Gr├╝ndungsmitglied Jeff Hanneman mit dem Schriftzug ÔÇ×The true Angel of DeathÔÇť eingeblendet.

Damit war Schluss. Nach ca. 1:40 Stunden voller Energie ging ein denkw├╝rdiges Konzert zu Ende. Die Band lie├č sich noch minutenlang f├╝r den gelungenen Abend frenetisch bejubeln und man muss wirklich sagen: Schade, dass es die Abschiedstour ist!

Setlist SLAYER ÔÇô M├╝nchen, Olympiahalle (29.11.2018):

00. Delusions of Saviour (Intro)
01. Repentless
02. Blood Red
03. Disciple
04. Mandatory Suicide
05. Hate Worldwide
06. War Ensemble
07. Jihad
08. When The Stillness Comes
09. Postmortem
10. Black Magic
11. Payback
12. Seasons in the Abyss
13. Dittohead
14. Dead Skin Mask
15. Hell Awaits
16. South of Heaven (Z)
17. Raining Blood (Z)
18. Chemical Warfare (Z)
19. Angel of Death (Z)

Weblinks SLAYER:

Homepage: www.slayer.net
Facebook: www.facebook.com/slayer
Twitter: www.twitter.com/Slayer

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Foto: Archiv

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