PROJECT PITCHFORK – Glauchau, Alte Spinnerei (20.10.2018)

Project Pitchfork, © Marius Meyer
Geschätzte Lesezeit: 2 Minute(n)

Es war mal wieder soweit. Ein halbes Jahr nach dem Ende der Fr√ľhjahrstour sind Project Pitchfork auf Herbst-Tour. Er√∂ffnet in N√ľrnberg, lautete der zweite Halt der Tour: Glauchau, Alte Spinnerei. Eine Show, die weit vorher schon ausverkauft war. Mittendrin der Schreiber dieser Zeilen, der sich schon fr√ľh auf die Bahn begab, um p√ľnktlich die bew√§hrte Reisegruppe vor Ort anzutreffen. Denn: Das verbindende Element der Musik war auch an diesem Tage wieder zu sp√ľren. Eine Kleinstadt in Sachsen mit rund 22.500 Einwohnern wird zum Ort, an dem aus allen Regionen Fans eintreffen, um gemeinsam ihre Band zu feiern. So tauschte man sich schon von unterwegs aus, wer welche Signalst√∂rung hat, welche Versp√§tungen daraus resultieren, um am Abend nach einer gemeinsamen St√§rkung am sp√§ten Nachmittag die Alte Spinnerei aufzusuchen.

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Dicht an dicht gedr√§ngt ging es zu, wodurch auch Faderhead als Support-Act bereits ein leichtes Spiel hatten, dem Publikum einzuheizen, bevor etwa 21:30 Uhr Project Pitchfork die B√ľhne betraten. Zu den ruhigen Kl√§ngen von Akkretion kam die Band auf die B√ľhne, um im Anschluss ein Best Of-Set mit ausgew√§hlten St√ľcken des neuen Albums Fragment zu kombinieren und dazu auch mal unerwartete Momente zu erg√§nzen. Zun√§chst einmal wurde mit Conjure aber gleich mal ein Klassiker zu Beginn rausgehauen, bevor es √ľber Timekiller und Rain die erste Ann√§herung an Fragment gab: Auf Regen folgte sozusagen Sturm, denn The Great Storm war an der Reihe. Die pulsierenden Beats, das intensive Drumming, es f√ľgte sich gut ein in den bisherigen Gesamteindruck des Abends.

Ein Gesamteindruck, der nicht geschm√§lert werden sollte. Neben Hits wie God Wrote und Alpha Omega fanden auch ruhige T√∂ne den Weg ins Set und konnten √ľberzeugen. A Clockwork, die Ballade des neuen Albums, beispielsweise. Ein gef√ľhlvoller Song, der zudem seit langem mal wieder Textpassagen auf Deutsch enth√§lt. Und wo wir bei deutschsprachigen St√ľcken sind: F√ľr viele die gr√∂√üte √úberraschung der Setlist war Die Schlange vs. (D√§mon der Antwort) aus der NUN-Trilogie, das man seit vielen Jahren nicht mehr in der Setlist gefunden hat. War die Trilogie damals von vielen Fans eher kritisch betrachtet, so z√ľndet Jahre sp√§ter doch vieles im Live-Set.

Ganz klar: Der Spannungsbogen passte. So wusste im Grunde auch ein jeder, dass Beholder nicht wirklich der Schluss des Abends sein sollte. ¬†Dazu wurde hierdurch auch die Stimmung noch einmal viel zu sehr angefacht. Also entschleunigte man mit Into Orbit als erster Zugabe zun√§chst, ¬†um mit I Am (A Thought in Slowmotion) noch einmal alles zu geben bzw. das Publikum alles geben zu lassen. In der zweiten Zugabe sollte dann mit Souls nat√ľrlich auch der Klassiker nicht fehlen, bevor man mit Onyx und Rescue nach etwa zwei Stunden den Abend beendete. Erneut ein gelungener Abend, √ľber den sich auch nach Konzertende in der Alten Spinnerei noch viele austauschten ‚Äď bis die Halle wirklich leer war, verging eine ganze Weile. Eine Reise, die sich gelohnt hat!

Setlist PROJECT PITCHFORK – Glauchau, Alte Spinnerei (20.10.2018):

01. Akkretion
02. Conjure
03. Timekiller
04. Rain
05. The Great Storm
06. Tit√Ęnes
07. God Wrote
08. Alpha Omega
09. Volcano
10. Acid Ocean
11. A Clockwork
12. The Queen of Time and Space
13. Die Schlange vs. (Dämon der Antwort)
14. Blood-Loss (Sometimes)
15. There Is Much More
16. Revolution Now
17. Beholder
18. Into Orbit (Z)
19. I Am (A Thought in Slowmotion) (Z)
20. Existence v4.1 (Z)
21. Souls (ZZ)
22. Onyx (ZZ)
23. Rescue (ZZ)

Weblinks PROJECT PITCHFORK:

Homepage: www.project-pitchfork.eu
Facebook: www.facebook.com/ProjectPitchfork
Twitter: www.twitter.com/PPFofficial

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