MAYAN – Dhyana

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Unsere Bewertung:


6 Gesamtnote

6

Dyhana ist ein neues Album der NiederlĂ€nder Mayan. Das unter Nuclear Blast veröffentlichte Symphonic-Death-Metal-Werk ist das dritte, der 2010 gegrĂŒndeten Formation um Epica Mastermind Mark Jansen und After Forever Keyboarder Jack Driessen. Die beiden grĂŒndeten Mayan damals unter dem Motto: Lass uns mal Musik machen, auf die wir gerade Bock haben. Kurzer Hand noch schnell den passenden Gitarristen Frank Schiphorst ĂŒberzeugen und schon entstanden im Handumdrehen Songs, die sich von dem, was sie bisher machten, abheben sollten.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

So schwer es ist, mit drei Musikern eine gute Metal-Performance auf die Beine zu stellen, so kamen mit der Zeit immer mehr Musiker dazu und die Band wuchs auf stattliche 10 Personen heran.

Kommen wir zur musikalischen Leistung von Dhyana: Beim ersten Hören wird schnell klar, dass hier eine Menge drin steckt. Damit meine ich, dass der Hörer eine interessante Mischung aus clean vocals, growled vocals, screams und weiblichem Stimmen auf die GehörgÀnge bekommt. Zum einen sind die abwechslungsreichen Gesangsparts angenehm in ihrer Vielfalt, zum anderen tue ich mich schwer, mit den ChorÀlen in den Gesangsparts.

Die ersten beiden Lieder, The Rythm Of Freedom und Tornado Of Thoughts sind ein starker Beginn und machen Lust auf mehr. Bei Saints Don‘t Die bekomme ich dann zum ersten Mal einen Vorgeschmack, der weiblichen Stimmgewalt. Beim vierten Song schaue ich entsetzt zu meiner Anlage. Ist mein CD Spieler gerade im Streik Modus? Was spielt das Ding da??? Schnell nachgesehen und festgestellt, dass es sich wirklich um das StĂŒck Dhyana handelt. Okay,
 kann man mal so machen, 
 ist dann halt kacke. Ich jedenfalls finde, dass dieses StĂŒck nicht zu den anderen passt. Helene Fischer packt doch auch keinen Metal-Song mit auf ihr Album.

Nun gut, kommen wir zu den nĂ€chsten Liedern. Vom Sound betrachtet und musikalisch gesehen, kommen die nĂ€chsten StĂŒcke wieder kraftvoll und energetisch rĂŒber. Der Anteil an weiblichen Gesangsstimmen nimmt nun deutlich zu. Teilweise geht es in die Stilrichtung von Epica, Nightwish etc. War ich am Anfang noch sehr angetan, so flacht meine Stimmung nun doch ab. Der Opern-/Choralegesangpart gerĂ€t mir doch zu stark in den Vordergrund. Die geilen growled- und clean vocals gehen etwas verloren.

Mit The Illusory Self hat mich das Album dann langsam wieder zurĂŒck. Auch wenn mir der Opernpart auch hier nicht so wirklich zu gefallen weiß. Die klare weibliche Gesangstimme dagegen ist super. Warum nur mischt man Kirchengesang in wirklich geile Death-Metal Musik, wo man doch so viel Potential hat. Satori haut mich dann wieder aus allen Metal-Wolken und ich versuche zu verstehen (Satori bedeutet so viel wie verstehen), was die KĂŒnstler uns nun wieder sagen wollen. Höre ich nun ein Symphonic-Death-Metal Album oder ein Mischlingswerk, das mir durch heftige musikalische StilbrĂŒche irgendeine Botschaft vermitteln möchte?

Maya – The Veil Of Delusion ist dann wieder eine Wohltat fĂŒr meine GehörgĂ€nge. Hier empfinde ich den weiblichen Part auch als passend/zugehörig. Auch The Flaming Rage Of God gefĂ€llt meinem Geschmackszentrum fĂŒr Musik. Mit Set Me Free bekommt das Album dann noch mal die Kurve und sorgt fĂŒr einen gelungenen Abgang.

Alles in allem ist Dhyana ein ganz gutes Werk mit vielen StĂ€rken, allerdings auch SchwĂ€chen. Der Eindruck liegt nahe, dass hier das ein und andere Bandmitglied frĂŒher einmal Messdiener oder im Kirchenchor gewesen ist und dabei EinflĂŒsse beim Erstellen des Albums eine Rolle spielten. Das Album ist weder gut noch schlecht, sechs StĂŒcke haben gefallen und fĂŒnf Mal streikte das Geschmackszentrum. Vielleicht schmeiße ich ja bei einem Konzert der Band mal etwas in deren Klingelbeutel und außerdem fand ich umgedrehte Kreuze schon immer uncool.

Nun aber Spaß beiseite. In dem Album steckt wirklich viel Gutes, und so manch ein Epica, Nightwish, Within Temptation etc. Fan, wird an Dhyana seine Freude haben.

Dhyana ist am 21. September bei Nuclear Blast erschienen.

Dhyana

Preis: EUR 16,13

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Tracklist MAYAN – Dhyana:

01. The Rhythm Of Freedom
02. Tornado Of Thoughts
03. Saints Don’t Die
04. Dhyana
05. Rebirth From Despair
06. The Power Process
07. The Illusory Self
08. Satori
09. Maya – The Veil Of Delusion
10. The Flaming Rage Of God
11. Set Me Free

MaYaN – The Making Of 'Dhyana' (OFFICIAL BEHIND THE SCENES)

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Weblinks MAYAN:

Homepage: www.mayanofficial.com
Facebook: www.facebook.com/mayanofficial

Geschrieben von
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