PROJECT PITCHFORK – M√ľnchen, Backstage (05.04.2018)

Project Pitchfork, © Marius Meyer
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Es war das dritte Wochenende der Tour zum aktuellen Album Akkretion, das Project Pitchfork bestritten, das diesmal mit Shows am Donnerstag und Freitag etwas ungewohnt angesetzt war. Teil 1 war am Donnerstagabend in M√ľnchen in der gewohnten Umgebung des Backstage, zu dem sich eine ansehnliche Zuschauerzahl einfand, um neben den Klassikern auch bereits die St√ľcke des neuesten Albums zu feiern. Neben einer an sich schon hervorragenden Show konnte der Abend auch so einige √úberraschungen bieten, die sich im Auftritt und in der Setlist niederschlugen.

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Zun√§chst aber betraten We Are Temporary in Duo-Besetzung die B√ľhne und kombinierten gewisserma√üen eine Singer-Songwriter-Attit√ľde mit Elektro-Kl√§ngen der ruhigeren Sorte. Wobei Singer-Songwriter an dieser Stelle nicht die Musik bezeichnet, sondern das Auftreten, denn die Band erz√§hlte an diesem Abend gerne etwas zu den St√ľcken, den Hintergr√ľnden, die Entstehungen. Musikalisch entsteht dabei Elektro, der zwar relativ ruhig agiert, aber dennoch den H√∂rer abholt und mitnimmt, was man in Nummern wie You Can Now Let Go sehr gut merkt. Pulsierender Elektro mit Gef√ľhl war es, der hier zum Besten gegeben wurde, was auch vom Publikum entsprechend honoriert wurde. Mit Heaven endete das Set in ruhigen Gew√§ssern und die Band d√ľrfte sich einige neue H√∂rer erspielt haben.

Setlist WE ARE TEMPORARY – M√ľnchen, Backstage (05.04.2018):

01. Candy
02. Winter
03. You Can Now Let Go
04. Who’s Going To Love Me Now
05. Appalachian Trail
06. Heaven

Wenig sp√§ter betraten dann auch schon Project Pitchfork die B√ľhne und er√∂ffneten so das Set, wie das Album es schon erwarten lie√ü: Der Album-Opener Akkretion er√∂ffnete mit seinen ruhigen Piano-Kl√§ngen und dem sich aufbauenden Beat den Abend. Was ruhig begann, ging aber direkt danach auch schon in die Vollen, als mit IO eine Reise zur√ľck ins Jahr 1994 unternommen wurde. Direkt fand man sich inmitten eines Best Ofs wieder, das St√ľcke des neuen Albums dabei gut einbauen konnte. Good Night Death beispielsweise funktionierte auch als St√ľck im mittleren Tempo gut, bevor Endzeit einheizte. And The Sun Was Blue wiederum wirkte mit seinen druckvollen Sounds direkt so, als w√§re es im Set eine Selbstverst√§ndlichkeit.

Klassiker und Beinahe-schon-Klassiker wie Alpha Omega und Acid Ocean folgten, konnte Ascension √ľberraschen, denn nebst der Band sang auch Peter Spilles‚Äė Partnerin Sue hier mit und gab den weiblichen Konterpart. Ein Moment, der sich gut ins Set einf√ľgte, ehe man sich zum Finale aufschwang: En Garde, Conjure und Existence zogen noch einmal akut das Tempo an, bevor die Band sich zur√ľckzog. Nat√ľrlich vorerst, denn Zugabe war Pflicht. Diese wurde in der Folge mehr als erf√ľllt ‚Äď mit sieben St√ľcken auf zwei Zugaben verteilt. Ein Highlight f√ľr viele dabei: Crash, das auf dieser Tour seit sehr sehr vielen Jahren mal wieder den Weg in die Setlist gefunden hat. Nach dem Crash kam wiederum die Rettung in Form von Rescue, das nach √ľber zwei Stunden einen sehr gelungenen Konzertabend beendete.

Setlist PROJECT PITCHFORK ‚Äď M√ľnchen, Backstage (05.04.2018):

01. Akkretion
02. IO
03. Timekiller
04. Rain
05. Human Crossing
06. Good Night Death
07. Endzeit
08. We Are One
09. Terra Incognita
10. And The Sun Was Blue
11. Alpha Omega
12. Tit√Ęnes
13. Acid Ocean
14. Ascension (feat. Sue)
15. En Garde
16. Conjure
17. Existence
18. Lam’-Bras (Z)
19. Beholder (Z)
20. Volcano (Z)
21. Souls (ZZ)
22. Onyx (ZZ)
23. Crash (ZZ)
24. Rescue (ZZ)

Weblinks PROJECT PITCHFORK:

Homepage: www.project-pitchfork.eu
Facebook: www.facebook.com/ProjectPitchfork
Twitter: www.twitter.com/PPFofficial

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