STELLUNGNAHME zu ANATHEMA – Hamburg, Uebel & Gefährlich (01.11.2017)

Monkeypress Anathema Stellungnahme
Geschätzte Lesezeit: 1 Minute(n)
Update 09.11. 16:50 Uhr:

Wir danken allen (Fans, Verantwortliche etc), die durch ihre sachlichen Schilderungen auf den verschiedensten Kommunikationswegen dazu beigetragen haben, dass die Angelegenheit von allen Seiten besser eingeschätzt und mit den Beteiligten geklärt werden konnte. Wir stimmen überein, dass der Umgang miteinander hier noch verbesserungswürdig ist und hoffen gemeinsam mit den beteiligten Anathema-Stellen, dass das für alle traurige Thema jetzt abgehakt werden kann und man sich wieder der Leidenschaft Musik widmen kann. Die ursprüngliche Stellungnahme wurde daher entfernt.

Die entsprechende Erklärung findet Ihr hier: https://monkeypress.de/2017/11/news/musiknews/erklaerung-anathema/

9 Comments

  • Martin sagt:

    Hier mal eine Stellungnahme von Anathema (verfasst von Daniel Cavanagh) von facebook
    ( https://www.facebook.com/monkeypress.de/posts/1627516123937452?comment_id=1627708213918243&reply_comment_id=1629000150455716&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R9%22%7D&hc_location=ufi ):

    SANFRANCISO (song 1)
    UNTOUCHABLE part 1 (song 2)
    UNTOUCHABLE part 2 (song 3)
    CAN’T LET GO (song 4!!!)

    This PURELY ACCIDENTAL incident happened during can’t let go SONG 4. It was not intentional at all. Vincent accidentally grazed THE CAMERA of the photographer when trying to block his view from taking more pics of me (I am not keen on photos of me) and the camera accidentally hit the photographer. It was a light touch. Vincent apologised on the stage afterwards. He has apologised to the company and has asked for the photographers contact details to apologise to him in person.

    This highly inflammatory and defamatory statement is designed at a revenge plot by the company listed here. It is unfair in the extreme and I ask anyone who knows Vincent to be a THOROUGHLY DECENT AND NON VIOLENT PERSON to see reason here.

    Vincent is my brother and although I am inclined to defend him, if this headline was really true, I would not defend him.

    So please, do not allow fake news to cloud your judgement.

    Daniel Cavanagh

  • Michael Gamon Michael Gamon sagt:

    Alles klar! Ich kann auch durchaus verstehen, dass der Text vielleicht für andere recht dramatisch wirkt, weiß allerdings aus eigener Erfahrung auch, dass Schläge gegen die sich am Kopf befindliche Kamera auch bei leichten Berührungen (zb wenn ein anderer Fotograf einen im Graben versehentlich anrempelt) schon durchaus schmerzhaft sein können. Ganz so leicht wird es hier nicht gewesen sein, so dass der entstandene Schmerz offensichtlich wirklich schmerzhaft war, auch wenn der Vorfall für euch nicht so schlimm aussah. So oder so geht die Geste nicht, auch weil sie zudem auch erniedrigend ist. Aber es wird gerade eine Klärung angestrebt, insofern warten wir nun erstmal ab…

  • Michael Gamon Michael Gamon sagt:

    Liebe Jasmin,
    im Text steht ganz klar „Während des dritten regulären Songs“ nach dem „Intro“ (über dessen Wertung man sich sicher unterhalten kann), ich weiß nicht wie Du auf zweiten Song kommst?! Selbst wenn es der vierte Song gewesen ist , ändert das an der Reaktion nicht wirklich etwas. So etwas geht nicht und genau daher diese Stellungnahme, di NATÜRLICH von den Kollegen verfasst wurde, die selbst vor Ort waren! Allerdings spiegelt sie im Resultat das wieder, was wir als Redaktion von der Sache halten und was nicht nur der Fotograf, sondern wir alle verurteilen. Ich denke, der Fotograf wird sicher am besten einschätzen können, ob er getroffen wurde und ob es weh tat etc. Dass er nicht verletzt wurde steht aber ja auch eindeutig da. Und die Sache mit „sicher nicht die feine englische Art“ abzutun finde ich persönlich geradzu frech. Zumal, ganz unabhängig davon wie stark der Tritt war, sonst was passieren kann, wenn man eine kiloschwere Ausrüstung gegen den Kopf unmittelbar am Auge geschlagen bekommt. Ich glaube, Du spielst die Sache gerade etwas stark runter, da Du Dir nicht vorstellen kannst, wie weh das tut bzw. was passieren kann, schon alleine wegen des „von einem anderen mutwillig in Bewegung gesetzten Eigengewichts der Ausrüstung“ um es mal vorsichtig zu formulieren.

    • James sagt:

      Mal ehrlich, euch schreibt schon gefühlt die ganze erste Reihe des Konzerts zu, wir standen da alle maximal einen Meter von entfernt. Es war eine Wischbewegung mit dem Fuß am Gesicht vorbei, wie man es auch mit der Hand machen würde, um zu zeigen, hey hör mal auf. Das jetzt so hochzspielen und andere eigentlich mit anzustacheln ist nicht fair. Für mich riecht das hier stark nach Click-Bait, traurig sowas machen zu müssen. Naja, mehr werde ich euch dazu auch nicht sagen, ich bin hier durch, ein Witz ist das und ernst nehmen kann ich euch daher leider nicht mehr.

      • Michael Gamon Michael Gamon sagt:

        James,
        ich denke nicht, dass man uns Click-Bait vorwerfen kann, so etwas machen wir nicht. Im Übrigen ist es interessant, dass gefühlt die ganze erste Reihe (3?) das nun so sagt, zuvor sagte keiner das, sondern es gab vielmehr nur einen entsetzten anderen Fan: https://www.facebook.com/events/1861386694135737/permalink/1964637133810692/. Und dass das wohl defintiv wehgetan haben muss, ist doch wohl aus den genannten Gründen unstrittig…

        • Jasmin sagt:

          Michael, ich habe natürlich den von Euch erwähnten „dritten“ Song gemeint. Tippfehler meinerseits, aber aus dem Kontext hätte eigentlich auch so klar sein müssen, was gemeint ist.
          Dass sich vor Eurer Stellungnahme niemand von uns zu dem Vorfall geäußert hat, liegt wohl daran, dass er von niemanden von uns als besonders erwähnenswert empfunden wurde, was unter der Annahme, dass Euer Fotograf nicht oder nur minimal getroffen wurde, wohl auch nicht überraschend ist. Und inzwischen haben sich ja 5 oder 6 Leute, die alle z.T. inkl. Begleitung in der ersten Reihe standen, dazu geäußert und bestätigen alle, dass der Vorfall aus ihrem Blickwinkel deutlich harmloser gewirkt hat, als er hier beschrieben wurde. Was ihr ja Eurer Vorbemerkung und den diversen Edits im Text zufolge auch bemerkt habt.

  • Jasmin sagt:

    Liebes MonkeyPress Team,
    als jemand, der beim Konzert anwesend war und den von Euch beschriebenen Vorfall aus der ersten Reihe beobachtet hat, möchte ich mich gerne dazu äußern: Zunächst schreibt ihr, dass sich der Vorfall während des zweiten regulären Songs ereignet hätte, was so nicht stimmt. Die ersten drei Songs an diesem Abend waren San Francisco, Untouchable Pt. 1 und Untouchable Pt. 2. Und auch wenn San Francisco ein rein instrumentaler Song ist, so ist es doch ein regulärer Song der aktuellen Scheibe The Optimist. Und auch Untouchable Pt. 1 und 2 sind zwei eigenständige Songs. Euer Fotograf ging allerdings während des Songs Can’t let go (welcher auch als 4. Song auf der Setlist gekennzeichnet war) wieder allein zurück in die Mitte des Fotograbens, um weitere Bilder von Danny Cavanagh zu machen. Vincent Cavanagh stand währenddessen hinter seinem Mikrofonständer und dem Effektboard und spielte Gitarre. Als er euren Fotografen sah, streckte er sein rechtes Bein nach vorne und machte eine Art lockere „Wischbewegung“ in Richtung Eures Fotografen. Dieser wich daraufhin zurück und verlies anschließend den Bühnengraben. Eine Reaktion seitens Eures Fotografen, wie man sie nach einem „Tritt mit aller Kraft“ erwarten würde, wie z.B. ein Taumeln, sich den schmerzenden Kopf halten, eine verbale Reaktion oder ähnliches, habe ich nicht beobachtet. Auf mich persönlich machte es den Eindruck, allein schon aufgrund der Entfernung zwischen Vincent und dem Fotografen, dass er ihn entweder gar nicht getroffen oder nur unabsichtlich gestreift hätte. Scheinbar muss letzteres der Fall gewesen sein, denn entgegen Eurer ursprünglichen Schilderung hat Vincent sich im Anschluss an den Song für sein Verhalten entschuldigt und gesagt, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, den Fotografen mit dem Fuß zu treffen.
    Sicherlich ist dieses Verhalten nicht die „feine englische Art“, aber das rechtfertigt sicher nicht, den Vorfall in der Drastik und Übertreibung zu schildern, wie ihr es hier tut. Ich frage mich außerdem, warum Euer Fotograf selbst nirgendwo öffentlich Stellung zu dem Vorfall bezogen hat und Eure Stellungnahme dem Anschein nach von jemandem verfasst wurde, der gar nicht beim Konzert anwesend war. Weiterhin frage ich mich, warum von Seiten des Fotografen nicht direkt nach dem Konzert Kontakt mit Vincent, der Band oder dem Management aufgenommen wurde, um den Vorfall zu klären, anstatt 5 Tage später eine deutschsprachige Stellungnahme zu veröffentlichen, auf die die Band bzw. das Management vermutlich allein schon aufgrund der Sprachbarriere gar nicht aufmerksam werden wird und so kaum die realistische Möglichkeit erhält, dazu – erneut – Stellung zu beziehen.

  • Michael Gamon Michael Gamon sagt:

    Hallo James,
    ich war selbst nicht vor Ort und kann es nicht beurteilen. Allerdings wird die Sache dadurch nur bedingt besser, dass es keine Absicht war. So etwas gehört sich nicht! Und dass er ihn getroffen hat, scheint ja unstrittig, sonst hätte er sich wohl nicht entschuldigt. Dass unser Fotograf diese laut deiner Aussage erfolgte Entschuldigung aufgrund des Schocks nicht mitbekommen hat, ist sicher zumindest denkbar und relativiert das Ganze zumindest in diesem Punkt möglicherweise.

  • James sagt:

    Also Jungs mal ernsthaft…wir standen in der ersten Reihe direkt davor und es sah auf keinen Fall so aus, als ob Vince euren Fotografen mit „voller Absicht und voller Kraft“ treffen wollte bzw überhaupt getroffen hat. Er hat sich dann auch während des Gigs noch geäußert und der Fotograf war definitiv nach drei Songs noch einmal draußen im Pit. Auch ist da niemand vorn deswegen abgehauen, das halte ich auch für ein Gerücht. Bleibt mal lieber bei den Fakten.

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