ROBIN FOSTER – Empyrean

ROBIN FOSTER - Empyrean
Geschätzte Lesezeit: 2 Minute(n)

8

Gesamtnote

8

Auch wenn es beim Namen Robin Foster nicht direkt klingeln sollte, so ist es nicht unwahrscheinlich, ihm dennoch bereits auf der einen oder anderen Route musikalisch beegnet zu sein. Oft war er mit Archive unterwegs, mit dessen Sänger Dave Pen gründete er das Projekt We Are Bodies, mit dem auch ein Album veröffentlicht wurde, zudem ist der britische Komponist, Songwriter und Multi-Instrumentalist auch in Filmen und Serien zu hören sowie in Kampagnen renommierter Marken wie Hugo Boss, Cartier und Barclays musikalisch vertreten. Eine Menge Eisen also, die er da im Feuer hat. Ein weiteres ist jetzt dazu gekommen, in Form eines Weges, den er allein beschreitet: Sein viertes Solo-Album Empyrean erblickt das Licht der Welt.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Wo nun Soundtracks und Kampagnen erwähnt wurden, so muss man auch beim Solo-Album konstatieren: Das Wort „cineastisch“ ist an vielen Stellen der Scheibe passend. Beispielsweise bei einem Titel wie Electronic Weapons merkt man es gut. Treibende Rhythmen, ein wenig Postrock, vor allem aber auch Klänge, bei denen man auch ohne Gesang den Eindruck hat, sie würden eine Geschichte erzählen. Wenn nun Postrock als Genre erwähnt wurde, so ist anzumerken, dass dies nur ein Einfluss ist, der gerne mal auftaucht. An anderer Stelle ist man auch mal verhangen, gar shoegazig unterwegs. Die Einflüsse wandeln sich je nach Stimmung – wenn in der Albuminfo davon die Rede ist, dass Spuren von Talk Talk, Sigur Ros, Radiohead, New Order oder gar The Smiths zu finden sind, ist da eindeutig was dran. Was alle Stücke eint: Langeweile ist hier definitiv nicht zu finden.

Nur selten ist mal Gesang zu finden in den Stücken. Ein leuchtendes Beispiel ist hier Everlast. Mit gezupften Saiten, Synthieflächen und einem insgesamt schwebenden Charakter kommt hier eine weibliche Stimme zur Geltung, die einen mitreißt. Sehr eingängig ist die Musik hier, die Grundspannung des Albums wird auch hier gehalten. Vor allem sind die wenigen Stücke mit Gesang angenehme Farbtupfer in einem Album, das sich sehr gut hören lassen kann und auch nach mehreren Hördurchgängen immer noch neues für einen bereithält. Sehr gelungen!

Tracklist ROBIN FOSTER – Empyrean:

01. Hercules Climbs The White Mountain
02. Electronic Weapons
03. Everlast
04. Roma
05. Argentina
06. Empyrean
07. Vauban
08. Man On Fire
09. The Hardest Party
10. In Ghent

Weblinks ROBIN FOSTER:

Homepage: www.robinfoster.fr
Facebook: www.facebook.com/RobinFosterMusic
Twitter: www.twitter.com/fosterrobin

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