THE BEAUTY OF GEMINA – Bochum, Matrix (04.04.2014)

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Wie immer geht es im Matrix die Treppen in den Keller herunter. Diesmal biegen wir links in den kleinen Raum ab und nicht in das gewohnte Gew├Âlbe. Die Location ist schon gut gef├╝llt und die Instrumente stehen f├╝r den Supportact Sweet Ermengarde bereit.

Mit klassischem Gothic legen Sweet Ermengarde gleich einen dunklen Schleier ├╝ber den Abend. In diesem Genre gibt es nur noch selten Nachwuchs, der sein Haupt in Richtung Fields Of The Nephilim hebt.
Das Deb├╝talbum Raynham Hall ist mittlerweile knapp ein Jahr auf dem Markt und bei diesem Gig sehr pr├Ąsent. Der dichte, d├╝stere Sound stimmt die Zuschauer schnell ein. Die Musiker stehen k├╝hl an den Instrumenten und fangen die Zuschauer mit dicht gewebten Gitarrenmelodien problemlos ein.
Das es ihnen gef├Ąllt quittieren die Anwesenden mit viel Applaus.

Die Hardcore Fans haben es sich in der ersten Reihe gem├╝tlich gemacht und verteidigen ihren auserw├Ąhlten Platz.
The Beauty of Gemina erhalten besonders viel Applaus, als sie die B├╝hne betreten. Heute sind sie als Ghost Prayers unterwegs, wenn man dem Titel des neusten Werkes der Schweizer vertraut.

Das richtige H├Ąndchen f├╝r die Auswahl der Songs und die N├Ąhe von Frontmann Michael Sele garantieren von Anfang an gute Stimmung im Club. Die Saiten s├Ągen sich durch die vernebelte Luft im kleinen Raum der Matrix. Michael Sele nimmt ebenfalls eine Gitarre in die Hand. Legt sie nach einigen St├╝cken beiseite und bewegt sich nun auf der B├╝hne hin und her, um nur noch zu singen.

Der Anfang geh├Ârt den St├╝cken vom Neuling, zwischen den sich aber schnell die ├Ąlteren Nummern schieben. Das Publikum nimmt beides mit applaudierenden H├Ąnden freudvoll auf. Die Stimmung erreicht schon nach dem zweiten St├╝ck, gef├╝hlt, das H├Âchstlevel.

Die gut durchgemischte Setlist verursacht ein Wellenbad aus Gef├╝hlen an Melancholie und H├Ąrte, so wird das gem├Ąchliche Suicide Landscape vertr├Ąumt entgegen nimmt. Einmal eh schon im Balladen Modus wechselt der Frontmann seine Position, um die n├Ąchsten Songs am Piano zu begleiten.

Die Fans der Schweizer bekommen an diesem Abend alles geboten und nutzen die Spielfreude der Band voll und ganz aus. Nein sagen k├Ânnen sie nicht und reihen eine Zugabe an die andere bis am Ende der Spielzeit gute zwei Stunden vergangen sind.

Gedanklich werden beide Seite noch lange von dem Erlebten in Freude zehren. Mit ├╝bereinstimmender Zufriedenheit verabschieden sich Fans und Band.

The Beauty Of Gemina:

Sweet Ermengarde:

Fotos: Martina Peitz

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