„SOFORTHILFE CORONA“ als bundesweites Vorbild?

Kommentar: Was bedeutet das CORONAVIRUS für die Musikwelt - Was kann jeder einzelne tun?
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Seit heute können in Bayern Selbstständige und Freiberufler mit bis zu 250 Mitarbeitern finanzielle Soforthilfen beantragen und sollen diese auch schnell und möglichst unbürokratisch erhalten können. Klingt interessant? Aber was hat das jetzt mit Musik zu tun? Nun, Musiker fallen schließlich auch mit unter die Bezeichnung Freiberufler und können hier ebenfalls auf finanzielle Unterstützung hoffen. Als Beispiel: Bei bis zu fünf Mitarbeitern sollen 5.000 Euro ausbezahlt werden, bei bis zu zehn Mitarbeitern sind es 7.500 Euro. Für eine unbürokratische Abwicklung sollen die Anträge zwar unterschrieben werden, aber es reicht zunächst einmal, das Formular digital zu übermitteln, beispielsweise in Form einer PDF-Datei.

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Der bayrische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger dazu: „Das Geld kann ab Morgen schnell und unbürokratisch beantragt werden, wenn Freiberufler und Firmen in Liquiditätsprobleme kommen. Die ersten Überweisungen soll es noch in dieser Woche geben.“ Eine Regelung, die vielen Selbstständigen sicherlich für eine Weile Luft zum Atmen verschaffen kann.

Auch bundesweit sind laut Arbeitsminister Hubertus Heil bereits Maßnahmen in Planung, um die wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Corona-Krise abzufedern.

Update 20.03.2020: Nordrhein-Westfalen hat eine Nothilfe in Höhe von fünf Millionen Euro für freischaffende Künstler bereitgestellt. Mehr Infos gibt es unter beta.musikwoche.de/details/449125.

Weblinks:

Soforthilfe Corona: www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/
Pressemitteilung: www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/43303/

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