LUKE COMBS – What You See Is What You Get

LUKE COMBS - What You See Is What You Get
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7 Gesamtnote

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7

What You See Is What You Get… Was man sieht, ist die Zeichnung eines bärtigen Mannes im Holzfällerhemd, der sehr originalgetreu dem performenden Künstler nachempfunden ist. Luke Combs also. Der Mann, der sein Debütalbum This One’s For You zwei Millionen Mal verkaufen konnte und so einige Awards gewinnen konnte sowie das meistgestreamte Country-Album des Jahres 2018 vorweisen kann. Moment: Country? Hier könnte der Grund dafür liegen, dass man diesen Namen nicht gerade parat hat, obwohl die ganzen Erfolge ja eigentlich eine ganz klare Sprache sprechen. Schade eigentlich, denn man sollte sich zunächst mal von einer eventuell angestaubten Vorstellung dessen trennen, was Country sein könnte.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Ein rauer Charme und rockige Klänge, die man eventuell beim Begriff „Country“ nicht gleich erwartet, eröffnen in Beer Never Broke My Heart das Album, während das Fingerpicking auf den Saiten schon eher an Country erinnert. Insgesamt aber ist es vor allem ein druckvoller Rocksong, der den Hörer hier mitnimmt und auch dann begeistert, wenn man vorm Hören Skepsis zeigte. Treibende Gitarrensounds, viel Melodie, hier und da eine Portion Härte – diese Zutaten sind es immer wieder, die Luke Combs seinem Hörer serviert. Stücke wie Reasons beispielsweise zeigen es gut, wenn Gefühl und eine Portion Nachdenklichkeit auf eine angenehme Harmonie treffen.

Mal schneller, gelegentlich auch ziemlich ruhig und mit Herz bei der Sache ist es, was Luke Combs präsentiert. Wenn man sich dann beim Hören noch einmal den Albumtitel und das dazugehörige Cover mit der Zeichnung des Interpreten anschaut, so denkt man sich: Man hat es hier mit einer ehrlichen Haut zu tun. Man nimmt ihm einfach ab, was er hier auf 17 Stücken aufgenommen hat. Die Musik wirkt keineswegs, als sei der Erfolg intendiert, sondern hier eben einem zugefallen, der das macht, was er liebt. Und das macht er gut!

Es mag nicht immer der Funke überspringen und bei den insgesamt 17 Stücken begegnen hier und da einige Längen, aber Ausreißer, bei denen man das dringende Bedürfnis verspürt, die Skip-Taste zu suchen, sucht man hier vergebens. Ein Album, das sich angenehm hören lässt!

Tracklist LUKE COMBS – What You See Is What You Get:

01. Beer Never Broke My Heart
02. Refrigerator Door
03. Even Though I’m Leaving
04. Lovin’ On You
05. Moon Over Mexiko
06. 1, 2 Many (feat. Brooks & Dunn)
07. Blue Collar Boys
08. New Every Day
09. Reasons
10. Every Little Bit Helps
11. Dear Today
12. What You See Is What You Get
13. Does To Me (feat. Eric Church)
14. Angels Workin’ Overtime
15. All Over Again
16. Nothing Like You
17. Better Together

Weblinks LUKE COMBS:

Homepage: www.lukecombs.com
Facebook: www.facebook.com/lukecombs
Twitter: www.twitter.com/lukecombs

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