KIM WILDE – Here Come The Aliens

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9 Gesamtnote

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9

Hier kommen die Aliens? Auf dem cineastisch aufgemachten Cover des Albums kommen sie tats├Ąchlich und sind hinter Kim Wilde her. Die Frage ist nun: Wer sind denn eigentlich diese Aliens? Kommen sie aus einer anderen Zeit? Zumindest ist dies etwas, was man bei der Musik eventuell erwarten k├Ânnte, sind doch die ganz gro├čen Hits der Kim Wilde bereits eine ganze Weile her. Eben jene Hits, die f├╝r die breite Masse auch ihren Sound definieren. Aber dieser Ansatz passt nicht so ganz, hier ist es anders: Die alten Zeiten haben sicherlich den Sound von Kim Wide gepr├Ągt, aber sie hat es geschafft, ihn modern zu halten und auch in einem f├╝r heute zeitgem├Ą├čen Gewand zu pr├Ąsentieren.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Das Motto des Albums ÔÇô sowie auch eigentlich ihres Gesamtwerks ÔÇô hat sie selbst in einem Titel des Albums verpackt: Pop DonÔÇÖt Stop scheint ein musikalisches Lebensmotto zu sein. Und wird hier im schmissig-schnellen Gewand zum Besten gegeben. Ebenso wie in Kandy Krush, das eine gut gew├Ąhlte Vorab-Single zum Album war. Immer wieder ist es sehr schwungvoll, was die K├╝nstlerin hier bietet. Das kann mitunter auch schon mal ziemlich hymnisch klingen, was man in Yours ÔÇśTil The End gut merkt, wenn zwar in den Strophen auch mal Kl├Ąnge in Moll begegnen, aber ein mitrei├čender Chorus die Eing├Ąngigkeit garantiert.

Auch wenn Kim Wilde gemeinhin als Pops├Ąngerin gilt, gerade Momente wie das erw├Ąhnte Yours ÔÇśTil The End zeigen, dass sie auch gerne in rockigen Gefilden unterwegs ist. Man merkt es auch gut in Cyber.Nation.War, das stampfand nach vorne geht wie auch im folgenden A Different Story, das mit Riff-Passagen brilliert und den Druck gut aufrecht erh├Ąlt. Aber auch die ruhigen Momente hat Kim Wilde nicht verlernt. Mit Solstice beispielsweise ist eine prototypische Ballade im Mittelteil des Albums gelandet, bei dem man auch nach all den Jahren musikalischen Schaffens noch merkt, wieviel Herzblut in der Musik von Kim Wilde steckt.

Am Ende h├Ąlt man hier ein wirklich gelungenes Album im Spannungsfeld von Pop und Rock in den H├Ąnden, das zwar den Geist der 80er vielleicht noch irgendwie in sich tr├Ągt, von dem sich aber auch viele zeitgen├Âssische K├╝nstler noch eine dicke Scheibe abschneiden k├Ânnten. Ein ├╝berraschendes und starkes Album ÔÇô ein ├╝berraschend starkes Album! Da h├Ątte man so in der Form nicht mit gerechnet, aber kann am Ende daf├╝r eine ganz deutliche Empfehlung aussprechen. Was hiermit getan sei!

Tracklist KIM WILDE – Here Come The Aliens:

01. 1969
02. Pop Don’t Stop
03. Kandy Krush
04. Stereo Shot
05. Yours ‚Til The End
06. Solstice
07. Addicted To You
08. Birthday
09. Cyber.Nation.War
10. Different Story
11. Rock The Paradiso
12. Rosetta

Weblinks KIM WILDE:

Homepage: www.kimwilde.com
Facebook: www.facebook.com/officialkimwilde
Twitter: www.twitter.com/kimwilde

Kim Wilde - Here Come The Aliens

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Geschrieben von
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Fotos: INVSN

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