Interview: ME THE TIGER

    Geschätzte Lesezeit: 11 Minute(n)

    Sonntagmorgens um 11:20 Uhr im Hangar – nicht unbedingt eine berĂŒhmte Zeit, um beim M’era Luna Festival zu spielen. Die Schweden von Me The Tiger haben die Herausforderung dankend angenommen und spielten nach einer zwölfstĂŒndigen Anreise ein Set, das sowohl das fĂŒr diese Uhrzeit erstaunlich zahlreich anwesende Publikum als auch die Band selbst beeindrucken konnte. Wenige Stunden nach der Show sprachen wir mit dem Trio ĂŒber die Show, ihre EindrĂŒcke vom Festival, die bisher veröffentlichen zwei Alben, die HintergrĂŒnde dazu und vieles mehr, wobei der sympathische Eindruck des Auftritts noch weiter verstĂ€rkt wurde.

    Lass Dir den Beitrag vorlesen:

    Eure Show liegt jetzt einige Stunden zurĂŒck. Wie habt Ihr sie erlebt?
    – Tobias:
    Es war der Wahnsinn! Wir hatten eine richtig gute Zeit auf der BĂŒhne. Wir haben echt nicht ein solches Publikum erwartet – die waren verrĂŒckt, wir lieben sie alle.
    – Jonas: Wir kommen aus Schweden – wenn man dort ein Festival zu dieser Zeit bespielt, um 11:20 Uhr, sind die Leute alle noch verkatert in ihren Zelten und man sieht sie nicht bis 15 oder 16 Uhr. Da war es fĂŒr uns eine sehr positive Erfahrung zu sehen, dass die Leute um diese Zeit hier Musik sehen möchten.

    Wie bereitet Ihr eine solche Show vor? Wenn Ihr wisst, dass Ihr um 11:20 Uhr am Morgen spielt, nur 20 Minuten habt, die Leute Euch vielleicht nicht kennen…
    – Bella:
    Wir bereiten uns immer darauf vor, 100% zu geben und kĂŒmmern uns nicht darum, ob da nun fĂŒnf Leute oder wie heute 1.500 sind. Wir tun alles, um den Zuschauern das Konzert zu geben, das sie verdienen. Wir geben unser Bestes!

    In Eurer Band-Info habe ich gelesen, dass Ihr versucht, Euren Beitrag zu einer faireren Gesellschaft zu leisten. Wie macht Ihr das und wie findet sich das in Eurer Musik wider?
    – Tobias:
    In den Texten. Wir versuchen, von einer warmherzigeren Gesellschaft in unserer Musik zu erzĂ€hlen. Wir sind in derselben Welt und in derselben Gesellschaft, aber Gleichheit existiert in unserer Gesellschaft nicht. Da gibt es so viel zu versuchen, das Weltgeschehen zu verbessern. Man sieht die Katastrophe mit den FlĂŒchtlingen, die aus Syrien und dem Mittleren Osten nach Europa kommen. Wir machen ihnen die TĂŒr zu. Warum machen wir das? Wenn wir das wĂ€ren, unsere Familien, Schwestern und BrĂŒder, dann wĂŒrden wir sie mit offenen Armen empfangen. Aber jetzt schließen wir die Grenzen und sagen „nein, das ist nicht unser Problem“. Das ist völlig daneben. Wir leben auf derselben Erde, teilen sie und wir teilen GlĂŒck, Liebe, Hass, Verzweiflung und Krieg.
    – Bella: Wir reden viel in den Texten darĂŒber und zudem machen wir auch Charity-Arbeit. Wir spielen auf Konzerten, bei denen es den Veranstaltern darum geht, Geld fĂŒr einen guten Zweck einzunehmen. Wir spielen gerne solche Shows und sammeln selbst auch Geld auf Konzerten und verkaufen Sachen, um Geld fĂŒr den guten Zweck zu generieren.
    – Tobias: Auch neben der Band arbeiten wir an verschiedenen Problemen und Themen. Bella zum Beispiel setzt sich viel fĂŒr Gleichberechtigung ein, ich arbeite mit Junkies, die Alkohol- und Drogenprobleme haben, die zurĂŒck ins Leben möchten. Wir arbeiten daran auf und neben der BĂŒhne, etwas zu verĂ€ndern.

    Ich habe mir Eure Alben angeschaut und gesehen, dass Vitriolic jetzt etwa ein Jahr draußen ist. ZusĂ€tzlich habt Ihr Euer DebĂŒt-Album wiederveröffentlicht. Warum habt Ihr Euch dazu entschieden?
    – Jonas:
    Wir wollten die ganze Welt mit einer physischen Version als CD erreichen. Die gab es vorher nicht. Das ist die einfache ErklÀrung. Auch unser Label wollte das, weil sie gesehen haben, dass viele Leute eine CD kaufen möchten.
    – Bella: Auch viele Hörer wollten eine physische Version des Albums haben.
    – Tobias: Zuvor war es nur digital in Skandinavien erhĂ€ltlich. Die Leute in Deutschland konnten es nur auf Spotify und Ă€hnlichen Plattformen hören. Zudem macht es immer Spaß, Alben zu veröffentlichen. (lacht) Jetzt können wir feiern!

    Ihr habt auch eine Single aus dem DebĂŒt veröffentlicht und habt Ariana ausgewĂ€hlt. Warum denkt Ihr, dass das die beste Wahl fĂŒr eine Single war?
    – Tobias:
    Weil es ein guter Song ist. (lacht) Die Leute mögen es und wir auch. Es hat eine großartige Hookline. Du kannst dazu tanzen, weinen und sauer sein.
    – Jonas: Und es ist ein gut zu remixender Song. Wir haben dazu auch viele Remixes veröffentlicht, daher war es eine gute Wahl. Und das Label fand es auch gut.
    – Tobias: Was denkst Du?

    Ich denke auch, das war eine gute Wahl.
    – Tobias:
    Danke Dir!

    Zudem ist Everything I Am auf dem Album. Was wĂŒrdet Ihr sagen, ist alles was Ihr seid?
    – Tobias:
    Gute Frage, die ist tricky. Was wir sind: Wir sind eine dreiköpfige Band, die sich inzwischen schon seit vielen Jahren kennt. Wir sind eigentlich mehr wie eine Familie und weniger wie eine Band. Wir teilen sowohl Freude als auch Trauer sowohl auf als auch neben der BĂŒhne.
    – Bella: Und wir sind mit Herz bei der Sache. Es steckt Herzblut in der Musik, in der Band…

    All We Had ist ein weiteres interessantes StĂŒck. Was ist es, von dem Ihr alles hattet?
    – Tobias:
    Das ist vor allem ein Statement. Es ist ein „fuck off“ an die Regierung, die wir zu der Zeit in Schweden hatten. Ich war so bedient, weil sie Schweden wie ein Unternehmen gefĂŒhrt haben. Sie wollten uns als Maschinen und haben nur den Profit gesehen und nicht die individuellen Menschen. Ich war so bedient und schrieb das StĂŒck. Wir haben jetzt eine neue Regierung und dachte, es wĂŒrde sich bessern. Aber es gibt nach wie vor eine Menge zu tun.
    – Jonas: Es gibt da eine recht Partei, die mit ihrer Propaganda gerne die Macht ĂŒbernehmen wĂŒrde und davon haben wir auch ziemlich die Schnauze voll. Daher gibt es eine Menge zu tun und das StĂŒck handelt davon, eine fairere und warmherzigere Gesellschaft zu erreichen, in der Menschen Menschen und nicht Kreaturen sind.

    Nun sitzen wir hier und reden ĂŒber Euer erstes Album, obwohl Ihr in der Zwischenzeit ein zweites Album veröffentlicht habt. Wie fĂŒhlt es sich fĂŒr Euch an, jetzt ĂŒber das DebĂŒt-Album zu sprechen?
    – Tobias: Ich finde, das fĂŒhlt sich gut an. Das erste Album war im Grunde die Geburt von Me The Tiger. Es zeigt StĂŒcke, an denen wir uns versucht haben und es wurde ziemlich gut – finden wir zumindest. Es begann etwas, aus dem Me The Tiger wurde. Wenn ich das erste Album höre, wird mein Herz etwas wĂ€rmer, weil ich in die Zeit der Aufnahmen zurĂŒckversetzt werde. Wir wussten nicht, wo wir da reingeraten – wir haben es getan, weil wir es wollten.
    – Jonas: Als wir in Skandinavien geschrieben haben, haben wir zudem nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Dass wir es jetzt in der ganzen Welt wiederveröffentlicht haben, wird dem Album gerechter. Es ist gut, dass die alten StĂŒcke nun die Ohren der Öffentlichkeit erreichen.
    – Bella: Das ist, wie wenn Du eine Serie schaust, aber die erste Staffel verpasst hast. Daher zeigen wir den Leuten jetzt die erste Staffel, damit sie auch die zweite verstehen. Das fĂŒhlt sich kompletter an.
    – Tobias: Wir spielen ja auch viele der alten StĂŒcke live, die waren nie zur Seite gelegt. Sie waren immer im Herzen von Me The Tiger, auch wenn sie zwei oder drei Jahre alt sind. Wir spielen die StĂŒcke, weil wir sie mögen.

    Aber wenn Ihr aus heutiger Sicht auf das Album zurĂŒckblickt: Gibt es etwas, das Ihr heutzutage anders gemacht hĂ€ttet?
    – Tobias:
    NatĂŒrlich, weil wir heute viel besser in dem sind, was wir tun.
    – Bella: Aber ich bin sehr stolz auf das erste Album. Das ist kein „oh mein Gott“, wenn ich es jetzt höre. Es ist ein „ja, das haben wir auch gemacht“.
    – Jonas: Das beeindruckendste ist in meinen Augen eigentlich, dass wir mit den ersten StĂŒcken, die wir gemacht haben, unseren Sound gefunden haben. Der Sound folgt uns bis heute.
    – Bella: Und er entwickelt sich nach wie vor weiter.

    Das wĂ€re jetzt die nĂ€chste Frage gewesen… Vitriolic ist das aktuelle Album. Wo wĂŒrdet Ihr die Unterschiede zwischen den beiden Alben sehen?
    – Tobias:
    Aus meiner Sicht: Als wir das erste Album aufgenommen haben, war es ein Schwung von StĂŒcken. Es war eine Mischung aus allem, weil wir es ausprobieren wollten. Als Songwriter wollte ich Stile und Sounds und so ausprobieren. Nachdem wir das Album veröffentlicht hatten wussten wir, wie Me The Tiger klingen wĂŒrden. Als wir angefangen haben, an Vitriolic zu arbeiten, hatten wir eine Erwartung, wie es werden wĂŒrde. Es war einfach und gleichzeitig schwieriger, da wir nun auch im Rahmen bleiben mussten.
    – Bella: Im Rahmen bleiben und trotzdem etwas neues machen.
    – Tobias: So ist es einfacher und schwieriger. Es hat mehr Spaß gemacht, als wir das zweite Album aufgenommen hatten da wir nun wussten, dass es da mindestens zehn oder fĂŒnfzehn Leute gibt, die es hören werden. Das erste Album hĂ€tte auch im Schrank bleiben können, aber bei Vitriolic wussten wir, dass es sich jemand anhören wĂŒrde. Das fĂŒhlt sich besser und gleichermaßen schlechter an.

    WĂŒrdest Du sagen, dass es ein anderer Arbeitsprozess war? Ich denke, beim ersten Album hat man ja alle Zeit der Welt…
    – Tobias:
    Ja, ganz genau.
    – Bella: Wir hatten etwas Zeitdruck. Aber ich denke, es war in mehrerlei Hinsicht einfacher, weil wir mehr im Prozess waren, er war vorgegeben. Tobias schreibt die Songs, kommt zu uns, ich singe und wir hören uns das zusammen an, Jponas mischt es und wir hören es uns alle zusammen an. Das war einfacher, weil wir mit dem Prozess vertraut waren. Es gab nicht die Frage nach der Rollenverteilung und wir wussten, was wir tun.
    – Jonas: Wir hatten einige Deadlines und das hatten wir auf dem ersten Album nicht. Das waren aber gesunde Deadlines. Das war positiv fĂŒr den kreativen Prozess, weil es nicht stressig war, da wir die Termine alle kannten.
    – Bella: Höchstens ein bisschen stressig…
    – Jonas: Aber das hĂ€tte schlimmer sein können. Das war positiver Stress.

    Ihr musstet Euch also selber etwas zwingen.
    – Jonas:
    Exakt.
    – Bella: Aber danach fiel es schwer, dass wir sechs oder fast zehn Monate auf die Veröffentlichung warten mussten. Wir waren ungeduldig – wir haben das aufgenommen, hatten eine Deadline und dann ist erst einmal nichts passiert. Das fand ich etwas frustrierend.

    Seid es immer Ihr drei, die zusammensitzt und an den StĂŒcken arbeitet oder schreibt nur einer?
    – Jonas:
    Tobias ist das Mastermind der StĂŒcke und schreibt sie zuhause. Wenn er genug Mut gefunden hat, sie uns zu prĂ€sentieren, kommt er zu uns rĂŒber – Bella und ich haben ein Studio bei uns und dort hören wir es uns an, Ă€ndern Dinge, nehmen Bellas Vocals und einige Dinge auf, dann mischen wir es ab. Der Prozess lĂ€uft ziemlich gut.

    Zudem ist da das StĂŒck, mit dem Ihr heute auch Euer Set beendet habt: What Promises Are Worth. Was wĂŒrdet Ihr sagen, sind Versprechen heutzutage wert?
    – Tobias:
    Ich weiß es nicht so recht, ich hab keine Ahnung.
    – Jonas: Was wir wissen ist: Du solltest nichts versprechen, wenn Du es nicht halten kannst. Das ist das Wichtigste als einzelner Mensch und auch fĂŒr eine Regierung, was es zu verstehen gilt. Nichts versprechen und dann nicht einhalten – sonst ist man verbrannt.
    – Bella: Und das Vertrauen geht verloren.
    – Jonas: Das ist das, was in Schweden passiert ist, in Europa und vielleicht auch in der ganzen Welt.
    – Tobias: Und bald vielleicht auch in den USA.

    Auf dem Album ist auch Dreams. Wenn wir das etwas abstrahieren: Was sind Eure TrÀume als Musiker? Gibt es da welche?
    – Tobias:
    Einen haben wir heute erfĂŒllt, indem wir beim M’era Luna gespielt haben. Wenn ich unseren Namen hier mit all den Bands, die ich lange Zeit gehört habe, auf einem Plakat sehe, denke ich „hmm…“
    – Bella: „…das ist cool!”
    – Tobias: Das ist nun tatsĂ€chlich passiert. Ich lebe meinen Traum und jetzt bin ich gerade hier.
    – Bella: Es ware natĂŒrlich toll, mehr Auftritte dieser Art in der Zukunft zu haben. Aber wir versuchen, den Moment jetzt zu ergreifen und die guten Seiten bei jeder Show zu entdecken. Manchmal ist das schwierig, aber wir versuchen immer draus zu lernen und bei den meisten Shows gewinnen wir neue Fans – und das ist es wert.
    – Jonas: Ein Schritt, noch ein Schritt, noch ein Schritt, noch ein Schritt…
    – Bella: Jetzt haben wir gemeinsam Spaß.
    – Tobias: Und wir sind sehr glĂŒcklich, dass wir hier in Deutschland vorgestellt wurden. Da haben auch unser Label und Management sehr geholfen. Die deutschen Fans und all die wunderbaren Leute zu treffen ist echt großartig!

    Vitriolic ist nun etwa ein Jahr draußen. Wie habt Ihr die Reaktionen darauf empfunden?
    – Jonas:
    Wir hatten bisher keine lausigen Reviews. Den Kritiken nach mag es jeder. Das ist toll.
    – Bella: Nicht alle StĂŒcke – der eine mag die Nummer nicht, der andere die nicht, aber im Gesamten war das sehr positiv.
    – Tobias: Mit Vitriolic haben wir die Möglichkeit, Menschen außerhalb Schwedens zu treffen. Schweden ist so klein und es hören nicht viele Leute unsere Art von Musik. Aber in Deutschland fĂŒhlt sich das fĂŒr uns schon fast wie Mainstream an, weil es so viele Menschen hören und es so viele Festivals gibt, die solche Musik berĂŒcksichtigen.
    – Bella: Das fĂŒhlt sich an, als hĂ€tte man eine Familie gefunden. Letztes Jahr waren wir beim Autumn Moon Festival, jetzt sind wir hier und dann auch bei der Nocturnal Culture Night. Wir hoffen, das wird toll. In Schweden spielen wir eher auf Festivals mit Rock- und Metal-Bands.
    – Tobias: Da sind wir so etwas wie die schwarzen Schafe.
    – Bella: Wir sind zwar auch gewissermaßen hart, aber das fĂŒhlt sich nicht richtig an. Hier ist es echt angenehm – das Publikum versteht uns und das ist echt toll.

    Wie schon gesagt, spielt Ihr noch ein paar Festivals in diesem Jahr. Warum meint Ihr, sollte man Euch unbedingt anschauen? Was macht Eure Shows besonders?
    – Tobias: Jeder, der uns bisher live gesehen hat, hat ĂŒber die energiereiche Show gesprochen. Wir geben live immer 110%. Das ist unsere MentalitĂ€t. Wenn jemand Geld ausgibt, um uns zu sehen, möchten wir ihm auch das beste Konzert bieten, das er jemals gesehen hat. Wenn sie die Musik nicht mögen, mögen sie vielleicht unsere BĂŒhnenshow. Wir tun alles, um dem Publikum das zu geben, was es will.

    Wenn Ihr das von Eurer Seite aus betrachtet: Was muss passiert sein, damit Ihr von der BĂŒhne geht und denkt „wow, das war eine richtig gute Show heute”?
    – Tobias:
    Die Verbindung zwischen uns und dem Publikum. Wenn es keine Mauern oder HĂŒrden gab. Wenn man fĂŒhlt, dass man eine Einheit bildet. So wie heute frĂŒh. Vom ersten Chorus an wussten wir: Ja, wir machen das hier gemeinsam!
    – Bella: Das war ein toller Moment!
    – Tobias: Es ist kein Gegeneinander, es ist nicht so, dass wir es fĂŒr Euch tun, wir machen das zusammen! Und das ist super!
    – Bella: Das ist auch die zwölf Stunden Anreise wert, um hier 20 Minuten auf der BĂŒhne zu stehen.
    – Tobias: Denn wir wĂ€ren nichts, wenn das Publikum nicht dort gewesen wĂ€re. Wir machen das hier zusammen.

    Ihr seid nur fĂŒr die eine Show hergekommen?
    – Tobias:
    Wir haben am Freitag eine Show in SĂŒdschweden gespielt.
    – Bella: Von da sind es aber immer noch zwölf Stunden…
    – Tobias: Wir leben allerdings im Norden von Schweden, hatten also fĂŒnf Stunden Fahrt zum ersten Festival in Schweden.
    – Bella: Morgen mĂŒssen wir dann 14 Stunden nach Hause fahren.
    – Tobias: Aber das sind wir gewohnt.
    – Jonas: Das ist fast um die Ecke. (lacht)
    – Bella: Aber wenn das Publikum so ist wie heute, das ganze Festival, dieses familiar GefĂŒhl… Das ist es definitiv wert!

    Bleibt Ihr heute den ganzen Tag beim Festival?
    – Tobias:
    Ja, wir werden uns IAMX anschauen und es lieben.
    – Jonas: Es ist ein sehr schönes Festival. Es ist so gut organisiert. Man kann den ganzen Tag hier rumhĂ€ngen, alles funktioniert und man wird geschĂ€tzt.
    – Bella: Und die Leute, die hier hinter den Kulissen arbeiten, sind wirklich wundervolle und nette Leute. Das ist schön. Man fĂŒhlt sich willkommen und gut aufgenommen.

    Das waren dann auch fast alle meine Fragen. Am Ende wĂŒrde ich nur gerne wissen: Wir haben jetzt ĂŒber die Alben gesprochen, das Live-Spielen… Gibt es schon weitere PlĂ€ne fĂŒr die nahe und ferne Zukunft, die Ihr bereits nennen könnt?
    – Tobias:
    Wir arbeiten aktuell an unserem dritten Album. Wir haben drei StĂŒcke fertig und ich hab vermutlich etwa 200 auf meinem Rechner. (lacht) Im Herbst werden wir es wohl fertigstellen, dann werden wir mit unserem Label sprechen und gucken, wann die richtige Zeit fĂŒr die Veröffentlichung ist. Ich denke, nĂ€chstes Jahr werden wir neues Material veröffentlichen. Wir wissen nicht wann, wie, wo, aber es wird wohl etwas passieren.
    – Jonas: Und hoffentlich werden wir bald wieder in Deutschland sein.
    – Tobias: So wie in zwei Wochen.
    – Jonas: Aber auch danach!

    Weblinks ME THE TIGER:

    Homepage: www.methetiger.com
    Facebook: www.facebook.com/MeTheTiger
    Twitter: www.twitter.com/methetiger

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    Preis: EUR 15,99

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    Bilder: Dietmar Grabs

    Geschrieben von
    Mehr von Marius Meyer

    Fotos: CONVEYER

    CONVEYER – MĂŒnchen, Strom (08.02.2018): Ähnliche BeitrĂ€ge
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