BIRDPEN – Köln, Stadtgarten (13.10.2014)

BIRDPEN - Köln, Stadtgarten (13.10.2014)
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Der Stadtgarten in Köln ist eine kleine gemütliche Lokalität. Hier finden unter anderem Konzerte statt, mit einem quasi Wohnzimmer-Wohlfühl-Charakter. So auch am 13.10.2014. Zu Gast an diesem Abend waren Birdpen. Die Engländer Dave Pen und Mike Bird gründeten die Band 2003. Mit von der Partie war Drummer James Livingstone Seagull und ein Bassist. Dave Pen und Mike Bird dürften einigen bekannt sein von der Band Archive, wo die beiden schon seit einigen Jahren mitwirken. Birdpen jedoch ist ihr gemeinsames Hauptprojekt in das die beiden Vollblutmusiker auch sehr viel Energie stecken. Das bekamen die ca. 150 Zuschauer bei diesem Konzert gut zu spüren. Der Indie Rock der Engländer hatte es jedenfalls in sich. BIRDPEN - Köln, Stadtgarten (13.10.2014)Ich würde die Musik als sehr emotionalen Rock bezeichnen. Musik, die unter die Haut geht. Teilweise etwas übersteuert aber dennoch sehr gut rüber gebracht. Passend zur kaum vorhandenen Beleuchtung hätte man sich ein paar Kerzen auf den Stehtischen gewünscht um die Atmosphäre noch ein wenig anzuheizen oder besser etwas mehr Licht ins Dunkle zu bringen.

Die kraftvolle Stimme von Dave Pen brachte die Botschaft der Lieder gut rüber und das Publikum dankte der Band jedes ihrer Stücke lautstark. In ihren Songs geht es fast ausschließlich um das Chaos und die Übel der Welt.
Schon mit Like a Mountain war die Stimmung dieses kleinen Club-Konzertes großartig. Birdpen rockten den Stadtgarten gute 2 Stunden lang und schaffen es, dass so gut wie jeder Raucher dieses Konzert ohne eine Zigarette durchgehalten hat. Eine Band mit sehr viel Potential bei denen sich ein Besuch lohnt. Mit Only the Names Change und viel Applaus ging ein tolles Konzert zu Ende, wonach der Merch-Stand noch einiges zu tun bekam. Auch ich deckte mich mit dem gesamten Vinyl und CD Angebot ein. Thanks Birdpen, thanks Schoneberg!

Setlist BIRDPEN:
01. Like a mountain
02. Safety
03. Into the blacklight
04. Somewhere
05. Lost it
06. T C T T Y A
07. Saver Destrozer
08. Alive
09. Lifeline
10. Cell Song
11. Off
12. Equal Parts Hope and Dread
13. Cold Blood
14. O T N C

Fotos: Marcus Nathofer

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