Aesthetic Perfection – Inhuman MCD

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Aesthetic Perfection – Inhuman MCDAesthetic Perfection - Inhuman MCD

Aesthetic Perfection - Inhuman MCD

Aggrotech made in Hollywood! Dass bei dieser Kombination eine interessante Mischung geradezu heraufbeschworen wird, liegt auf der Hand. Aesthetic Perfection melden sich nach ihrer erfolgreichen World- Tour mit Combichrist nicht nur mit einem neuen Album zurück, sondern fütterten die Szene zunächst erst einmal mit einem Sammlerstück. Auf 666 Exemplare ist die DigiMCD „Inhuman“ limitiert und lässt daher sicher so manches Fanherz höher schlagen.

Der Tonträger kommt im ansprechenden roten Softcover daher und bringt 8 Songs mit sich, darunter die Album Version von „Inhuman“ sowie fünf Remixe der Nummer (u.a. von Combichrist und Imperative Reaction). Darüber hinaus legt Daniel Graves mit „DAF“ und dem Whiteqube Remix von „Hit The Streets“ noch mit zwei weiteren Stücken nach. Und wie sollte es anders sein? – Auch mit „Inhuman“ haben Aesthetic Perfection wieder einmal einen Clubtrack vom Feinsten kreiert: wummernde Bässe leiten uns in ein Meer aus glasklaren Drops, die mit Daniels mal klaren, mal verzerrten, mal aggressiven Stimme verschmelzen. Ein wirklich gelungener Dancefloor- Kracher!

Und obwohl ich kein sonderlicher Remix- Fan bin, überzeugt die künstlerische Arbeit vor allem von Combichrist, die dem Track ein düsteres, bedrohliches Ambiente einhauchen. iVardensphere hingegen bestechen in ihrer Interpretation mit knallenden Industrialsounds, die auf Dauer jedoch etwas angestrengt wirken. Der Panic Lift Remix fährt mit einer ordentlichen Portion Futurepop auf und baut die verspielten Ansätze der Album Version noch etwas stärker aus. Die Clubhymne schlechthin liefern dann aber Imperative Reaction, auch wenn das Ganze im Vergleich zur Originalversion wesentlich brachialer und ungehaltener hervorbricht. Technoider wird es dann beim Deadbeat Remix und hätte man nicht schon fünf Versionen gehört, hätte es diese Version sicher etwas leichter, den Hörer zu überzeugen. Bei „DAF“ wird dann direkt an den technolastigen Grundtonus angeknüpft und auch hiermit dürfte wieder ein Partykracher geboren sein, denn die dominante elektronische Tippelmelodie lädt geradezu zum Tanzen ein. Der Whiteqube Remix von „Hit The Streets“ kommt etwas eigensinniger daher und fällt deutlich von den übrigen Songs ab.

„Inhuman“ ist Futter für die Ohren, für die Beine und natürlich für jedes Sammlerherz, das einfach nicht genug von dem quirligen Kalifornier bekommen kann!

Tracklist:
01. Inhuman
02. Inhuman (Combichrist Remix)
03. Inhuman (iVardensphere Remix)
04. Inhuman (Imperative Reaction Remix)
05. Inhuman (Panic Lift Remix)
06. Inhuman (Deadbeat Remix)
07. DAF
08. Hit The Streets (Whiteqube Remix)

Autorin: Tanja Pannwitz

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