Covenant – Modern Ruin

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Covenant – Modern RuinCovenant – Modern Ruin

Covenant – Modern Ruin


Die Erwartungshaltung an das neue Werk der dynamischen Schweden war sehr hoch, vielleicht zu hoch, sodass das Album nun mit einiger Verspätung veröffentlicht wird. Als Vorbote des Albums konnte man die „Lightbringer EP“ bestaunen, die schon einen bezeichnenden Einblick auf die neue Langrille gewähren konnte. Eine Frage, die sich den Fans stellte, nämlich ob man den Einfluss des neuen Covenant Bandmitglieds Daniel Myer im Sound merken kann, lässt sich mit einem eindeutigen „Ja“! beantworten. Schon der Beginn der CD mit dem Titelstück „Modern Ruin“ lässt erahnen, was kommt: Roboterstimmen, spannende Sounds, experimentierfreudige Beats. Nach diesem genialen Intro wird die Anspannung durch das wohlbekannte „Lightbringer“ gelöst, so locker flockig kommt der Song daher. Die Zusammenarbeit mit Necro Facility hat sich wirklich gelohnt. Auch die Bassline von „Judge of my Domain“ lässt die Beine und Muskeln zucken und entzücken Leib und Seele. Hier spukt sogar ein wenig der Geist von „Go Film“ des Meisterwerks „Europa“ umher. Apropos Meisterwerk: was uns die drei Jungs beim folgenden Track präsentieren hat einfach Größe. „Dynamo Clock“ nimmt sich viel Zeit in Schwung zu kommen und es lohnt sich. So puckernd, treibend und cool-housig hat man Covenant noch nie gehört. Auch „The Beauty and the Grace“ (garniert mit Peter Hook-ähnlichen Bass Licks) dürfte Fans nicht unbekannt sein, befindet sich das Stück als Remix auch auf der vorangegangenen EP. „Modern Ruin“ glänzt vor allen in den Bereichen, wo frischer Wind weht und jenseits ausgetretener Pfade (z.B. Kinderchöre in „Invisible and Silent“ des Albums „Northern Light“) gewandelt wird. Tolle Melodien oder gar Clubhits sucht man hier vergebens, denn hier herrscht vor allem eines: Atmosphäre. Sogar einen Covenant-typischen „Fahrstuhl“-Song kann man auf der Scheibe entdecken, doch der groovige Bass und 70s Synths retten „The Night“ vor dem Abrutschen in Langweile oder gar Belanglosigkeit. „Beat the Noise“ und „The Road“ beschließen das neue Album der Ausnahmeband. Vielen Dank Daniel Myer: Covenant sind wieder da, interessanter als jeher.

Diese CD könnte Euch gefallen, wenn ihr auf Covenant und Destroid steht.

Tracklist:
01. Modern Ruin
02. Lightbringer
03. Judge Of My Domain
04. Dynamo Clock
05. Kairos
06. The Beauty And The Grace
07. Get On
08. Worlds Collide
09. In The Night
10. Beat The Noise
11. The Road

Autor: Frank Stienen

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