Lesedauer: 2 Minuten
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Schon vom ersten Song "Can You Call Me?" an ist ihnen unverkennbar anzumerken, dass sie den Spirit modernen Indierocks geatmet haben und es ist fürwahr schwer vorstellbar, dass so etwas auch auf französisch hätte klappen können. Auf englisch macht das Album aber jedenfalls eine Menge Spaß. Hört man zu Beginn noch einige Einflüsse von Bands wie den Smoking Popes, den Hives, Strokes und wie sie alle heißen heraus, so offenbaren sie bei mehrfachem Genuss immer weiter ihre feinen Eigenheiten und so entwickelt sich "Moderne Incidental" zu einem wirklichen Highlight des noch jungen Jahres. Hier wird geschickt zwischen angenehmem Indiepop und ungeschliffenem Rock gewechselt und so für die notwendige Abwechslung gesorgt, die dem Album dann auch seine Langzeitwirkung beschert. Zudem klingt das Album auf angenehme Weise und im positiven Sinne altmodisch, verleugnet seine Wurzeln nicht, was gerade bei Songs wie "Something In Common" oder bei "Lines" zur Geltung kommt. Ebenfalls großartig ist "Deceit" welches bei jedem neuerlichen Hördurchgang meine Aufmerksamkeit erweckt, selbst wenn ich gerade anderweitig beschäftigt bin.
Tracklist:
01. Can You Call Me?
02. Johnny Five
03. Echoing Pixels
04. Peter & The Wolves
05. Something In Common
06. Lines
07. Diamond Lane
08. Deceit
09. Poison The Chalice
10. The Loving Dead
11. The Hourglass
12. Carsick
Bewertung : 8 / 10 Punkte
Autor : Michael Gamon
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