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Lesedauer: 3 MinutenKinderkonzerte sind in der Welt des Heavy Metals rar gesät, aber eine Band hat sich dem ganz und gar verschrieben: Heavysaurus. Die vier Saurier und ein Drache statteten der Krefelder Kulturfabrik am Samstagmittag einen Besuch ab, der viele Kinder und Erwachsene glücklich machte.
🔊 Lass Dir den Beitrag vorlesen (KI-Stimme):
Der Weg zur KuFa ist immer mit guten Erinnerungen verbunden, bietet dieser Veranstaltungsort doch durchweg ein gutes Programm. Und so freute ich mich natürlich, dort meine ersten Bilder einer Dino-Metal-Band zu schießen. Schon bei meiner Ankunft war der biergartenähnliche Bereich vor der Halle gut gefüllt. Kinder in Band-Shirts liefen umher, wurden interviewt und man merkte bereits, dass hier Familien einen besonderen Tag erleben würden.
Im Vorraum der Halle fiel bereits die gute Organisation eines logistisch doch anspruchsvollen Projekts wie eines Kinderkonzerts auf: Bändchen zum Aufschreiben von Telefonnummern wurden verteilt, der Treffpunkt war klar gekennzeichnet, und so wurde Sicherheit garantiert, damit alle das anstehende Event genießen konnten. Auch der Merch-Stand bot einiges: Neben obligatorischen Tonträgern und T-Shirts gab es unter anderem auch Becher sowie die Dinos und den Drachen als Stofftiere. Im Innenraum war ein großzügiger Bereich für die Kinder reserviert, deren Vorfreude schon beim Zuschauen deutlich zu spüren war.
Um kurz nach 14 Uhr verdunkelte sich die Halle, das Intro ließ die Spannung bei den Kids steigen und Mr. Heavysaurus (Gesang), Milli Pilli (Keyboards), Riffi Raffi (Gitarre), Muffi Puffi (Bass) und Komppi Momppi (Drums) legten los: Gleich mit dem ersten Song wurde klar, dass bei diesem Event kaum ein Unterschied zu einem Erwachsenen-Konzert bestand. Und wenn der Refrain zu „Kaugummi ist mega!“ von so vielen mitgesungen wird, wird demjenigen, der ein Heavysaurus-Konzert zum ersten Mal besucht, die ganze positive Ausstrahlung dieser Band bewusst.
Beim vierten Song wurde das Publikum in die Songauswahl einbezogen, und die Wahl fiel auf „Laser Ninja“. Wieder war das Mitsingen garantiert. Was ich besonders schön fand, war die Interaktion der Dino-Metal-Band mit den Kindern. So wurde den Kids deutlich gemacht, dass Mobbing total uncool ist und dass sie „Stark wie ein Tiger“ seien. Dieser Coversong von Survivors „Eye of the Tiger“ ließ vermutlich die eine oder andere Erinnerung an die Rocky-Filme aufblitzen, zu denen sich Vertreter der Generation X ebenfalls stark gefühlt haben dürften.
Aber neben solchen wichtigen Themen stand natürlich der Spaß im Vordergrund. Und zum Tanzen waren alle beim nächsten Lied eingeladen, als Milli Pilli selbst für „Unkka Dunkka“ zum Mikro griff. Als Nächstes wurde auch dem Alpen-Metal gedacht, indem der Song „Kuhglocke, go!“ dem gleichnamigen Klangkörper gewidmet wurde. Eine kleine Verschnaufpause hatte das junge Publikum beim anschließenden „Wenn der Mond erwacht“, bevor zum Ende des Hauptsets noch einmal eine Schippe draufgelegt wurde und vor allem der vorerst letzte Song „Pommesgabel“ die jungen Metal-Fans die Hände in die Höhe strecken ließ.
Nach einer kurzen Pause, in der das Publikum natürlich eine Zugabe forderte, folgte zunächst die Bandvorstellung, begleitet von instrumentalen Snippets der Songs „Seven Nation Army“ (The White Stripes), „Enter Sandman“ (Metallica) und „Don’t Stop Believin’“ (Journey). Es folgte mit „Dinos woll’n euch tanzen seh’n“ eine weitere umgetextete Coverversion von „Rock You Like a Hurricane“ (Scorpions), bevor beim letzten Song, „Dino-Metalheads“, noch einmal deutlich gemacht wurde, dass bei einem Heavysaurus-Konzert jede willkommen ist. Eine Aussage, die so einfach und doch so schön ist. Während des Songs wurden bunte, große Ballons ins Publikum geworfen und so bekam das ganze Konzert einen wirklich gelungenen Abschluss. Und mit diesem guten Gefühl verließen die Gäste dann auch nach und nach zum Outro die KuFa.
Es passiert nicht oft, dass man einem Kinderkonzert dieser Art beiwohnt, und auch ich habe an diesem Tag die Halle mit einem Lächeln verlassen, da es wirklich etwas Besonderes ist, Eltern und ihre Kinder dabei zu sehen, wie sie gemeinsam etwas Spektakuläres erleben und teilen. „Teilen“ ist hier auch das richtige Wort, denn man hat gesehen, dass die Väter und Mütter, Omas und Opas ihre Kinder und Enkel nicht zu etwas begleitet haben, dessen Teil sie selbst nicht sind, sondern vielmehr andersherum: Sie haben ihren Kindern und Enkeln eine Welt nähergebracht, aus der sie selbst kommen. Und wenn etwas so generationenübergreifend ist, kann das nur gut sein.
Setlist HEAVYSAURUS – Krefeld, Kulturfabrik (13.06.2026):
- Metal um die Welt
- Kaugummi ist mega!
- Irosaurus
- Laser Ninja
- Stark wie ein Tiger (Survivor-Cover von “Eye of the tiger”)
- Unser weltbestes Versteck
- Unkka Dunkka
- Kuhglocke, go!
- Wenn der Mond erwacht
- Wie kann man so stinken
- Pattaja Hai
- Pommesgabel
- Bandvorstellung mit Snippets von „Seven Nation Army (The White Stripes-Cover), „Enter Sandman“ (Metallica-Cover) und „Don’t Stop Believin‘“ (Journey-Cover) (Z)
- Dinos woll’n euch tanzen seh‘n (Scorpions-Cover von „Rock you like a Hurricane“) (Z)
- Dino-Metalheads (Z)
Weblinks HEAVYSAURUS:
Website: https://www.heavysaurus.de/
Facebook: https://www.facebook.com/HeavysaurusDE/
Instagram: https://www.instagram.com/heavysaurus/
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