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Lesedauer: 2 MinutenMit „Mel Obscurum (Palästinalied)“ legen Tabernis die zweite Auskopplung aus ihrem kommenden Debütalbum „Seasons of the Dark Hive“ vor und knüpfen damit direkt an die erste Veröffentlichung „Tenebrae“ an. Das rätselhafte Folk-Duo vertieft seinen einzigartigen Ansatz und verbindet historische Authentizität mit einer düsteren, fast rituellen Klangästhetik. Während bereits der erste Vorbote einen eindringlichen Einblick in das „Dark Hive“-Universum bot, geht die neue Single nun noch einen Schritt weiter zurück – bis ins 13. Jahrhundert.
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Im Zentrum steht eine Interpretation des berühmten „Palästinalieds“ von Walther von der Vogelweide, einem der wenigen vollständig überlieferten Stücke des Mittelalters, bei dem sowohl Text als auch Melodie erhalten geblieben sind. TABERNIS wählen bewusst eine instrumentale Herangehensweise und übertragen das Werk in ihren eigenen Stil, getragen von Dudelsack, Trommel und einer dichten, atmosphärischen Produktion. Das Ergebnis wirkt weniger wie eine bloße Neuinterpretation, sondern vielmehr wie eine klangliche Wiederbelebung.
Das Musikvideo zu „Mel Obscurum“ kannst du dir hier ansehen:
Dabei bleibt es nicht bei historischer Rekonstruktion. Die Band verknüpft das Stück mit ihrem eigenen Konzept rund um den „Dark Hive“. In ihrer Version wird das „Palästinalied“ zur klanglichen Beschwörung der Jahreszeit „Vespera“ – einem Zustand zwischen Ruhe und Zwielicht, in dem sich alles verdichtet. Es ist diese Verbindung aus Geschichte, Mythos und eigener Erzählwelt, die Tabernis von vielen Genre-Vertretern abhebt.
Auch das kommende Album „Seasons of the Dark Hive“, das am 24. April 2026 über Napalm Records erscheint, folgt diesem Ansatz konsequent. Fünfzehn Kompositionen entfalten ein geschlossenes Klanguniversum, das sich zwischen mittelalterlicher Tradition, dunkler Mystik und einer fast hypnotischen Ritualästhetik bewegt. Stücke wie „Sanctus“, „Noctilis“ oder „Sylvanot“ zeigen die Band mal treibend, mal introspektiv – immer jedoch mit einem klaren Fokus auf Atmosphäre und erzählerische Tiefe.
Charakteristisch bleibt dabei die Reduktion auf wenige, prägnante Elemente. Dudelsack und Davul bilden das Fundament, ergänzt durch subtile Streicherflächen, flüsternde Stimmen und organische Sounddetails wie das Summen eines Bienenstocks. Diese Klangsprache zieht sich wie ein roter Faden durch das Album und macht „Seasons of the Dark Hive“ zu einem immersiven Erlebnis, das bewusst auf Effekte verzichtet und stattdessen auf Wirkung setzt.

Tracklist:
01. Sanctus
02. Tenebrae
03. Noctilis
04. Mel Obscurum (Palästinalied)
05. Sylvanot
06. Verbah Oblitah
07. Aurora
08. Florenscentia
09. Apem Vidi (Ai Vist Lo Lop)
10. Lupanar Apum
11. Apiare
12. Hive Dance (Bransle du maître de la maison)
13. Meliferum
14. Calcinae
15. Apes Saltis
Das Album vorbestellen: Tabernis – Seasons of the Dark Hive
Nachdem Tabernis bereits mit ihrer EP Aufmerksamkeit erregen und erste Festivalbühnen wie das Wave-Gotik-Treffen oder das M’era Luna erreichen konnten, dürfte „Seasons of the Dark Hive“ den nächsten Schritt markieren. Mit „Mel Obscurum (Palästinalied)“ liefern sie dafür einen eindrucksvollen Beleg – als Band, die Vergangenheit nicht nur zitiert, sondern in eine eigene, faszinierende Gegenwart überführt. Live tragen Tabernis ihr Ritual 2026 auf verschiedene Festivalbühnen.
Tabernis – Live 2026
04.04.2026 (BE) Mons, Trolls & Légendes
23.05.2026 (DE) Leipzig, Wave-Gotik-Treffen
11.06.2026 (DE) Kranichfeld, Sternenklang Festival
13.06.2026 (DE) Holzappel, Mahlstrom Open Air
20.06.2026 (DE) Merseburg, Schlossfestspiele Merseburg
08.08.2026 (DE) Hildesheim, M’era Luna
12.09.2026 (DE) Erfurt, Fantasypark
TABERNIS eröffnen das „Dark Hive“ mit „Tenebrae“ – Debütalbum im April, erste live-Rituale 2026
Weblinks TABERNIS:
Webseite: www.tabernis-music.com
Facebook: Facebook
Instagram: @tabernis_music
YouTube: @Tabernis_Music
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