Lesedauer: 2 Minuten
Lesedauer: 2 MinutenEin zufälliges Treffen und die gemeinsame Faszination für die dunkleren Ränder von Kunst und Kultur haben eine Kollaboration hervorgebracht, die in dieser Form kaum jemand erwartet hätte: Mit „Loving The Dead“ treffen die norwegischen Black-Metal-Veteranen Vreid auf Djerv-Sängerin Agnete Kjølsrud – und holen sich mit Jackass-Ikone Chris Pontius eine Figur ins Bild, die das Projekt bewusst bricht. Das Ergebnis ist kein klassischer Feature-Track, sondern ein atmosphärisch verdichtetes Zusammenspiel aus Musik, Bild und Erzählung.
🔊 Lass Dir den Beitrag vorlesen (KI-Stimme):
Das Musikvideo zu dem Song kannst du dir hier ansehen:
Gedreht von Ulvar Gansum in einer Kirche in Oslo, verwischt das Musikvideo die Grenze zwischen Performance und psycho-logisch aufgeladener Kurzfilm-Ästhetik. Pontius bewegt sich durch ein ritualhaft inszeniertes Setting, das weniger auf Schockeffekte setzt als auf schleichende Verunsicherung. Bekannt für anarchischen Humor, wirkt er hier verletzlich und fremd im eigenen Körper – ein Kontrast, der dem Video eine zusätzliche Ebene gibt und die Erwartungshaltung bewusst unterläuft.
Musikalisch verbindet „Loving The Dead“ den rauen, organischen Sound der Band mit der eindringlichen Präsenz von Kjølsrud, die den Song auch co-geschrieben hat. Inhaltlich öffnet der Track einen inneren Raum zwischen Selbstzerstörung, Resignation und dem leisen Rest an Bindung, der als Gegengewicht bestehen bleibt. Die Nähe zu surrealen Bildwelten im Geiste David Lynchs ist spürbar, ohne sich in Zitaten zu verlieren – vieles bleibt offen für die eigene Deutung.
Streamen kannst du den Song hier: Vreid & Djerv feat. Chris Pontius – Loving the Dead
„Loving The Dead“ ist zugleich der letzte Vorbote vor dem neuen Album „The Skies Turn Black“, das am 6. März 2026 erscheint. Die Band beschreibt die Arbeit daran als ihren forderndsten, aber auch fruchtbarsten Prozess: kreative Blockaden, Neujustierung im Team und am Ende elf Songs, die einen spürbaren Entwicklungsschritt markieren. Produziert wurde das Album gemeinsam mit Anders Nordengen, das Artwork stammt von Kim Holm.

Tracklist:
01. From These Woods
02. The Skies Turn Black
03. A Second Death
04. Kraken
05. Loving the Dead
06. Build & Destroy 0
07. Chaos
08. Flammen
09. Smile of Hate
10. Echoes of Life
11. The Earth Rumbles
Kurz nach Release geht das neue Material auf Tour: Im April und Mai 2026 stehen zahlreiche europäische Termine an, darunter mehrere Konzerte in Deutschland. „Loving The Dead“ fungiert dabei weniger als klassischer Vorab-Hit, sondern als atmosphärische Setzung – ein Stück, das den Ton für die kommende Phase vorgibt, ohne alles vorwegzunehmen.
Tour 2026 – „The Skies Turn Black“ (mit Hypocrisy, Abbath & Vomitory)
02.04.2026 (DE) Berlin, Astra
03.04.2026 (DK) Kopenhagen, Amager Bio
04.04.2026 (SE) Göteborg, Trädgårn
05.04.2026 (SE) Stockholm, Fryshuset Arenan
07.04.2026 (FI) Helsinki, Tavastia
08.04.2026 (LV) Riga, Spelet
09.04.2026 (PL) Gdańsk, B90
10.04.2026 (CZ) Brno, Sono Centrum
11.04.2026 (DE) Lichtenfels, Ragnaroek Festival
12.04.2026 (SK) Bratislava, Majestic Music Club
14.04.2026 (BG) Sofia, Joy Station
15.04.2026 (RO) Bukarest, Arenele Romane
17.04.2026 (SI) Ljubljana, Cvetličarna d.o.o.
18.04.2026 (DE) Geiselwind, Metal Franconia
19.04.2026 (CH) Pratteln, Z7 Konzertfabrik
21.04.2026 (DE) Hamburg, Gruenspan
22.04.2026 (DE) Stuttgart, LKA Longhorn
23.04.2026 (DE) Köln, Essigfabrik
24.04.2026 (DE) Leipzig, Felsenkeller (Ballsaal)
25.04.2026 (DE) München, Backstage
26.04.2026 (NL) Leiden, Stadsgehoorzaal
28.04.2026 (BE) Antwerpen, Trix
29.04.2026 (FR) Paris, La Machine du Moulin Rouge
01.05.2026 (UK) Manchester, Academy 2
02.05.2026 (UK) London, Incineration Festival
Weblinks VREID:
Webseite: www.vreid.no/
Facebook: @vreidofficial
Instagram: @vreidofficial
YouTube: Vreid
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