Lesedauer: 3 Minuten
Lesedauer: 3 MinutenMit FRIBERTY schlägt der deutsche Musiker, Songwriter und Musikjournalist Jens Friebe ein neues Kapitel seiner musikalischen Arbeit auf. Der Projektname verbindet den englischen Begriff „Liberty“ mit Friebes Nachnamen. Statt an seine bisherigen deutschsprachigen Indie-Pop-Arbeiten anzuknüpfen, richtet er den Blick auf eine neue elektronische Klangwelt, in der englischsprachige Texte auf ungewöhnliche Sounds und eingängige Melodien treffen. Das Debütalbum „FRIBERTY I“ erscheint am 30. Oktober 2026 bei Staatsakt. Live steht Friebe allein auf der Bühne, ausgestattet mit zwei Synthesizern und einem Drumcomputer.
Den eigenen Ansatz beschreibt das Label als „minimalistischen Pomp“. Sehnsuchtsvolle Melodien treffen auf reduzierte Beats, raue elektronische Strukturen und bewusst schroffe Klänge. Fast alle Stücke wurden mit dem überschaubaren Instrumentarium live eingespielt. Die Beschränkung wird dabei zum kreativen Prinzip: Wo große Arrangements fehlen, erhalten einzelne Sounds Raum, sich zu entfalten und die vertraute Schönheit einer Melodie durch ungewöhnliche Klangfarben aufzubrechen. Chris Imler wirkte an den Aufnahmen mit, den Mix übernahm Andre Abshagen.
Musikvideo zu Empathy“:
Mit „Empathy“ stellte Friebe das Projekt erstmals musikalisch vor. Der Song hinterfragt den Widerspruch zwischen öffentlich beschworener Empathie und einer Sprache, die von Feindbildern, martialischen Gesten und Gewalt geprägt ist. Auch „Hungry Heart“ und „The Muses Of Ruin“ wurden bereits als Singles veröffentlicht. Die zugehörigen Musikvideos entstanden unter der Regie von Juno Meinecke. Auf Bandcamp ist „FRIBERTY I“ bereits vorbestellbar. Vier Titel stehen dort schon vorab zum Streamen und Herunterladen bereit, das vollständige Album folgt zum offiziellen Veröffentlichungstermin. Neben der digitalen Ausgabe erscheint eine auf 300 Exemplare limitierte 12-Zoll-Vinyl-Edition.
Inhaltlich kreist „FRIBERTY I“ um menschliche Verletzlichkeit, Empathie und die Suche nach Orientierung in einer zunehmend widersprüchlichen Welt. Jens Friebe nimmt gesellschaftliche Spannungen, politische Entwicklungen und den Umgang mit Gewalt ebenso in den Blick wie persönliche Sehnsüchte, Erschöpfung und zwischenmenschliche Verbundenheit. Zwischen kritischen Beobachtungen der Gegenwart und der Frage, ob eine andere Zukunft möglich ist, finden sich auch utopische Bilder und Momente der Hoffnung. Die englischsprachigen Texte verbinden klare, eingängige Formulierungen mit gedanklichen Brüchen und ungewöhnlichen Bildern. So trifft die elektronische Reduktion auf eine inhaltliche Spannweite zwischen Gesellschaftskritik, persönlicher Reflexion und dem Entwurf einer besseren Welt.

Setlist:
01. The Show
02. Fireflies
03. Dragonfly
04. Hungry Heart
05. Kill For You
06. You’ve Got To Be Strong When You’re Weak
07. The Awful Truth
08. Empathy
09. I Am Your Boy
10. The Muses Of Ruin
11. Real Time
12. Games In The Garden
Das Album vorbestellen: Jens Friebe, FRIBERTY – Friberty I
Jens Friebe veröffentlicht seit 2004 eigene Alben und hat sich über viele Jahre als eigenständige Stimme im deutschen Independent-Pop etabliert. FRIBERTY bedeutet nicht, die musikalische Vergangenheit vollständig hinter sich zu lassen. Wie Andreas Spechtl im Begleittext zum Album beschreibt, bleibt Friebes charakteristische Melodieführung auch in der neuen Klangästhetik erkennbar. Der Wechsel ins Englische, der neue Projektname und die reduzierte elektronische Besetzung schaffen dennoch Abstand zu bisherigen Arbeiten. Das Neue und das Vertraute stehen nicht im Widerspruch, sondern bilden gemeinsam den Kern dieses musikalischen Aufbruchs.
Am 13. November 2026 stellt Friebe „FRIBERTY I“ bei einer Releaseshow im Berliner Urban Spree live vor. Als Support ist das Zürcher Elektronikprojekt Verbrennung 3. Grades angekündigt. Bereits am Veröffentlichungstag, dem 30. Oktober, findet in der Berliner Bar Ernst eine Record-Release-Veranstaltung mit Videoscreening statt, ein Konzert ist dort nicht geplant. Mit seinem Soloprojekt verbindet Jens Friebe elektronische Reduktion mit melodischer Zugänglichkeit und gesellschaftlich aufgeladenen Texten. „FRIBERTY I“ erscheint am 30. Oktober digital und auf einer limitierten Vinyl-Edition.
Live-Termine FRIBERTY:
16.10.2026 Köln, Kapute Szene
30.10.2026 Berlin, Bar Ernst (Record Release Party (Videoscreening, kein Konzert)
13.11.2026 Berlin, Urban Spree (w/ Verbrennung 3. Grades)
18.11.2026 Hamburg, Nachtasyl
13.02.2027 Ulm, Café Aegis
wird fortgesetzt
Weblinks FRIBERTY:
Facebook: @jens.friebe.3
Instagram: @jens_friebe
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