SICK SAD WORLD veröffentlichen neues Video zu „Bargaining“ – Konzeptalbum „Deuil(s)“ als düsteres Herzstück

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Mit der neuen Single „Bargaining“ und dem dazugehörigen Musikvideo setzen Sick Sad World ein markantes Ausrufezeichen unter ihr bislang ambitioniertestes Werk. Die 2007 in Nantes gegründete Band bewegt sich seit jeher im Spannungsfeld aus Post-Metal, Post-Hardcore, Sludge und Black Metal – ein Sound, der gleichermaßen auf Atmosphäre wie auf rohe Wucht setzt. Einflüsse von Cult of Luna, Amenra, Mono, Sólstafir und Agalloch sind hörbar, ohne den eigenen Ausdruck zu verwässern. Statt Genre-Grenzen zu bedienen, entsteht ein drückender Sog aus schwebenden Gitarrenflächen, eruptiven Ausbrüchen und dunkler Gravitation.

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Zur aktuellen Single „Bargaining“ und dem begleitenden Video, das am 25. Januar 2026 veröffentlicht wurde, verdichten sich mehrere Ebenen, die den künstlerischen Anspruch der Band greifbar machen. Der Song entfaltet über gut sechs Minuten eine langsam anwachsende Spannung, in der schwebende Gitarrenflächen auf schwer atmende Riffs treffen und sich zu einem kontrollierten Druck verdichten. Inhaltlich nähert sich das Stück dem inneren Zusammenbruch – einem Zustand zwischen Hoffnung und Resignation. Die visuelle Umsetzung unter der Regie von Maureen Piercy setzt auf Andeutung statt plakativer Narrative und übersetzt das „Verhandeln“ mit dem Verlust in eine reduzierte, symbolisch aufgeladene Bildsprache aus Isolation, Stillstand und tastendem Vorwärts. Als zentrales Kapitel des Albums markiert „Bargaining“ den emotionalen Drehpunkt zwischen Verleugnung und dem folgenden Absturz in Depression und Wut, bevor „Acceptance“ am Ende einen vorsichtigen, widerständigen Ausblick eröffnet.

Das aktuelle Album „Deuil(s)“, erschienen am 1. Oktober 2025 über Atypeek Music, ist als strenges Konzept angelegt: Fünf lange Stücke vertonen die Phasen der Trauer nach Elisabeth Kübler-Ross. „Bargaining“ steht für das Verhandeln mit dem Verlust – diesen Moment des inneren Ringens, in dem Hoffnung und Verzweiflung ineinander greifen. Musikalisch baut der Track Spannung über langsame Steigerungen auf, verdichtet sich zu schwer atmenden Passagen und öffnet immer wieder kurze Räume für fragile Melodik. Die Produktion von Christophe Hogommat, gemastert im Deviant Lab, hält die Balance zwischen Massivität und Transparenz; die limitierte Vinyl-Edition unterstreicht den Anspruch als geschlossenes Werk.

Live ist die Band fest in der französischen Underground-Szene verankert und teilte die Bühne bereits mit Hypno5e, Mantar, Rosetta und Coilguns; zuletzt spielte man im Oktober 2025 in Nantes. Parallel betreibt das Umfeld das Kollektiv Sick Sad World Records, das mit Compilation-Reihen wie „Anti-Covid Covers“ oder „Infinite Fight“ den DIY-Gedanken weiterträgt. „Deuil(s)“ wirkt dabei wie eine Verdichtung all dessen, wofür Sick Sad World stehen: ein intensives, geschlossenes Hörerlebnis, das nicht auf schnelle Wirkung setzt, sondern auf nachhaltige emotionale Resonanz.

Weblinks SICK SAD WORLD:

Webseite: www.sicksadworldband.fr
Facebook: @sicksadworldnantes
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @sicksadworldofficial


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