Lesedauer: 2 Minuten
Lesedauer: 2 MinutenDie italienischen Heavy Prog-Metaller Borrower melden sich mit einer finsteren Ansage zurück: Am 13. Februar 2026 erscheint ihr neues Album „Killerdemons“ via Octopus Rising/Argonauta Records – und wer dachte, die Band würde nach ihrer 2018er EP „A Plague Chapter…“ gemütlich in bekannten Gefilden verweilen, der hat die Rechnung ohne diese Truppe gemacht. Borrower haben ihre konzeptionelle Vision radikal erweitert und ein cineastisches Universum erschaffen, das die Grenzen zwischen Musik, visueller Kunst und interaktivem Storytelling verwischt.
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Das Konzept ist so durchdacht wie brutal: Acht Songs, acht humanoide Dämonen – jede Kreatur definiert durch spezifische körperliche Merkmale und tödliche Waffen. Nach der bereits veröffentlichten Single „Dream on Fire“ präsentiert die Band nun mit „El Degollador“ (spanisch für „Der Schlächter“) das nächste Kapitel dieser düsteren Mythologie. Und ja, es ist ein Lyric Video – aber was für eines.
Die Lyrics zeichnen das Porträt eines monströsen Kolosses, der aus dem Nebel stapft wie eine Naturgewalt mit Mordabsichten: Er kommt aus dem Nebel, Schritte wie Riesensteine, Axtschlag ins Gesicht. Der Mann – oder besser gesagt, das Ding – trägt einen schwarzen Helm und schnaubt fürchterlich aus seinen Nüstern. Schwer wie ein Panzer, stumpf wie ein Fels, Freude am Zerstören – subtil ist anders, aber genau das macht den Reiz aus. El Degollador ist keine Metapher, er ist die blanke, erbarmungslose Gewalt in Dämonenform. Die Erde bebt unter seinen Schritten, Häuser erzittern, Menschen sterben in ihren Betten, Köpfe rollen. Du weißt es bereits: Bleib oder lauf, egal was du tust, er kommt zu dir. Die Ausweglosigkeit wird greifbar – selbst hinter der Kellertür, wo die Dunkelheit zum einzigen Verbündeten wird, lauert keine Sicherheit. Das ist Heavy Prog Metal, der seinem Namen alle Ehre macht.
Borrower beweisen mit diesem Album künstlerischen Mut und konzeptionelle Ambition. Die Aufnahmen entstanden zwischen Dezember 2024 und Mai 2025 im Underhouse Studio und Aremstudio, Roger Maglie übernahm das Engineering, unterstützt von Frank Formoso und Mass Ratano. Das markante Artwork stammt von SoloMacello und verspricht bereits visuell, was die Musik einlöst: düstere Atmosphäre, die unter die Haut geht.
Tracklist „Killerdemons“:
- Killerdemons
- Der Todessoldat
- El Degollador
- Knocking On The Coffins
- Stay Alive
- Tough Fight
- Dream On Fire
- The One Who Slays
Die Band plant, das „Killerdemons“-Projekt weit über die Albumveröffentlichung hinaus zu entwickeln. Grafiken, Videos und möglicherweise interaktive Medien sollen die einzelnen Dämonen-Charaktere weiter ausbauen – ein transmediales Universum für Fans von Heavy und Progressive Metal, die mehr wollen als nur Musik. Borrower setzen auf Konzept, Atmosphäre und Identität jenseits herkömmlicher Genre-Grenzen.
Für Fans von Motörhead, Dio und Judas Priest dürfte „Killerdemons“ genau das Richtige sein – eine vielversprechende Mischung aus klassischem Heavy Metal und progressiven Strukturen. Wer sowohl Thrash- als auch Prog-Einflüsse schätzt und sich nicht vor konzeptioneller Tiefe scheut, sollte dieses Album auf dem Radar haben. Die italienische Metal-Szene hat bewiesen, dass sie mehr zu bieten hat als nur Lacuna Coil und Rhapsody – Borrower schreiben gerade ihr eigenes, düsteres Kapitel dieser Geschichte.
Weblinks BORROWER:
Webseite: www.borrowermetal.com/
Facebook: @Borrower.Metal
Instagram: @borrower.metal
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