Lesedauer: 2 Minuten
Lesedauer: 2 MinutenMit der neuen Single „Plowjob“, erschienen am 7. Januar 2026, schlagen Fotocrime ein deutlich härteres Kapitel auf. Der Song ist der erste Vorbote des kommenden Albums „Security“, das am 13. März 2026 erscheinen wird, und markiert eine bewusste Rückkehr zu einem aggressiveren, körperlicheren Sound. Bandkopf Ryan Patterson beschreibt das neue Material selbst als „hostile“ – feindselig, direkt und ohne Umwege.
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Das Musikvideo zu dem Song kannst du dir ansehen:
Eine Single als Angriffspunkt
Musikalisch orientiert sich „Plowjob“ an den industriell geprägten Rändern des Post-Punk. Referenzen an frühe Godflesh, Killing Joke oder die mittlere Phase von Ministry sind deutlich hörbar. Statt flächiger Synthesizer dominieren scharf geschnittene Gitarren, druckvolle Drum-Machines und eine rohe, fast konfrontative Energie. Inhaltlich speist sich der Song aus Erfahrungen von Verlust und Frustration, die Patterson nicht als Rückzugsmotiv, sondern als Antrieb versteht.
Das zeitgleich veröffentlichte Musikvideo, von Patterson selbst inszeniert, greift diese Haltung visuell auf. In rauen, reduzierten Bildern unterstreicht der Clip die industrielle Ästhetik des Songs und verzichtet bewusst auf narrative Auflösung. Unterstützung erhält „Plowjob“ zudem von Aaron Turner, der mit markanten Backing-Vocals zusätzliche Schwere einbringt.
„Security“: ein Bruch mit der jüngeren Vergangenheit
Das Album „Security“ ist das fünfte Studioalbum von Fotocrime und zugleich das erste in neuer Trio-Besetzung mit Benjamin Clark an der Gitarre und David Cundiff am Bass. Im Vergleich zu den zuletzt stärker elektronisch geprägten Veröffentlichungen setzt die Band nun wieder konsequent auf Gitarren und einen roheren Bandsound, den sie selbst als „melodischen, hämmernden Industrial-Post-Punk“ beschreibt.
Inhaltlich verarbeitet Patterson Einflüsse und Verluste prägender Figuren wie Geordie Walker, Steve Albini oder Rick Froberg. Themen wie Paranoia, übersteigerte Männlichkeitsbilder und psychische Instabilität ziehen sich durch die zehn Stücke des Albums, das bewusst kompakt gehalten ist und mit einer Laufzeit von etwas über 30 Minuten keine Umwege macht.
Produziert und gemischt wurde „Security“ gemeinsam mit J. Robbins im House of Foto Studio in Louisville. Die Gästeliste unterstreicht den erweiterten musikalischen Anspruch: Neben Aaron Turner sind unter anderem Barney Greenway, Jay Weinberg und Brian Cook zu hören.

Tracklist:
01. Crimewave
02. Plowjob 03:03 Video
03. Shockwave
04. Unthinkable
05. Disharmonizer
06. Intimidation
07. Dreamstate
08. Cautious
09. Grifter
10. Security
Das Album vorbestellen: Security | FOTOCRIME
Veröffentlichung und Ausblick
Vinyl-Versionen von „Security“ erscheinen über Auxiliary Records in Zusammenarbeit mit Shirt Killer, während CD- und Digitalformate über Artoffact Records veröffentlicht werden. Nach Jahren stilistischer Öffnung bündeln Fotocrime ihre Einflüsse nun wieder zu einem fokussierten, kompromisslosen Statement.
Mit „Plowjob“ setzen Fotocrime früh ein klares Signal: „Security“ wird kein Album der Andeutung, sondern der direkten Konfrontation. Für Fans der Band wie auch für Anhänger eines härteren, industriell geprägten Post-Punk markiert diese Veröffentlichung einen entscheidenden Einschnitt im bisherigen Werk.
Weblinks FOTOCRIME:
Webseite: www.fotocrime.com/
Facebook: @fotocrime
Instagram: @fotocrime
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @FOTOCRIME
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