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Lesedauer: 2 MinutenMit „Waking The Fragments“ meldet sich Stian Shiver am 10. Oktober 2025 als Solokünstler zurück – 15 Jahre nach seinem Debüt „Hibernation“. Der Dresdner Musiker, der als Frontmann der Indie-/Elektro-Band Portash bereits seit den 2000er-Jahren aktiv ist, knüpft auf seinem zweiten Studioalbum an die introspektive Klangsprache früherer Werke an und entwickelt sie konsequent weiter. Dabei arbeitet er eng mit Rüdiger Illg (Conscience) zusammen, der als Produzent und Sounddesigner wesentlich zum detailreichen Klangbild beiträgt.
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Die Veröffentlichung wird digital über das Label Echozone abgewickelt. In den Monaten nach dem Albumrelease sollen vier weitere Singles folgen – jede ergänzt um exklusive Remixe, Instrumentalversionen und visuelle Elemente. Auch kleinere Live-Formate und audiovisuelle Sessions sind in Planung, konkrete Tourdaten stehen noch aus.
„Waking The Fragments“ ist kein lautes Comeback – sondern ein sorgfältig komponiertes Stück Selbstvergewisserung. Ein Album, das sich Zeit nimmt, Tiefe zu entwickeln, und genau darin seine Stärke entfaltet. In der deutschsprachigen Synthpop-Landschaft bleibt Stian Shiver damit eine der unterschätzten, aber künstlerisch eigenständigsten Stimmen. Inhaltlich kreist es um Themen wie Selbstverlust, Erinnerung und das Wiederfinden innerer Anteile – fragmentarisch im Aufbau, aber mit einem klaren emotionalen Kern. Die zehn Songs bewegen sich stilistisch zwischen melancholischem Electropop, Artpop und cineastischer Elektronik. Statt auf plakative Hooklines zu setzen, baut Shiver auf Atmosphäre, Dynamik und narrative Dichte. Titel wie „Disintegrate“, „Blurred Shapes“ oder „Reverberate“ greifen das übergeordnete Motiv der Auflösung und Neuformung auch sprachlich auf.
Hervorzuheben ist die stimmliche Präsenz des Musikers: Shivers Gesang bleibt stets im Zentrum, mal flüsternd nah, mal fast hymnisch aufgebrochen – ein Mittel, das dem Album trotz seiner elektronischen Basis eine organische Tiefe verleiht. Die Produktion bleibt dabei stets kontrolliert und feinsinnig. Auf überladene Effekte wird verzichtet, stattdessen dominiert ein transparentes Klangbild, das sich zwischen analoger Wärme und digitaler Präzision bewegt.

Tracklist:
01. Life Gets Strange
02. We Are One
03. Driving Blind
04. Don’t Call It The End
05. Last Embrace
06. Collection Of Goodbyes
07. A Place In History
08. Escaping The Past
09. Above The Rain
10. You Won’t Change
Das Album kaufen: Stian Shiver – Waking The Fragments
Weblinks STIAN SHIVER:
Homepage: stianshiver.com
Bandcamp: echozone.bandcamp.com
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