GEWALT – Dresden, AZ Conni (15.11.2018)

Gewalt, ┬ę Claudia Helmert
Geschätzte Lesezeit: 1 Minute(n)

Der gro├če Begriff schwebt ├╝ber allem.

Ein vollkommen verdunkelter Raum, durch den gleichm├Ą├čig das Sirenenlicht gleitet, die metallene T├╝r wird zugeschlagen. Der Elefant (der durch die von vornherein angesprochene und beidseitig seltsame Situation – bedingt durch die geringe Besucheranzahl – im Raum war) wurde mit dem heiseren Urschrei – angeleitet von Patrick Wagner – aus dem Raum getrieben. „Bitte alles lauter“, „Danke“. Dann wieder Kopfnicken, Fu├č-Wippen und fasziniert sein. Gott sei Dank lie├čen sich die lauten Gespr├Ąche mit dem Start der Songs ├╝bert├Ânen. Die Lichtquelle flackert weiter, gleichm├Ą├čig hypnotisch bis zum Schluss. Gewalt passiert selten im Hellen. Akustisch bedroht die Berliner Gruppe┬ádurch das Treiben der Drummachine DM1 und melodienhafte Elemente, f├╝r die die beiden Musikerinnen Helen Henflink und Yelka Wehmeier sorgen. Die ausgespienen Worte des S├Ąngers┬á finden Begriffe f├╝r Falcos Gef├╝hlswelt ohne Koks und den monet├Ąren Wert unserer ├ängste. Gut, dass wir so sicher sind. Gewalt mimt eine Anti-Meditation, die alles aufw├╝hlt – entweder man geht oder man tanzt dazu.

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Verdichtung der Unm├Âglichkeit und Unentrinnbarkeit unserer Existenz.

Weblinks GEWALT:

Homepage: https://gewalt.bandcamp.com/
Facebook: https://www.facebook.com/Gewaltband
Instagram: https://www.instagram.com/gewalt_band/

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