WGT 2016 – Ausstellung “Leipzig in Schwarz”

Leipzig_in_schwarz_Sonderausstellung-1050x525-verlÀngert
GeschÀtzte Lesezeit: 2 Minute(n)
Weitere Berichte im Festivalbereich: Wave-Gotik-Treffen (WGT) - Übersicht

“Die Ausstellung Leipzig in Schwarz – 25 Jahre Wave-Gotik-Treffen erzĂ€hlt nicht nur die Geschichte des Gothic-Festes mit seinen wichtigsten ZĂ€suren. Sie erzĂ€hlt vor allem Geschichten rund um das WGT. Besucher und Organisatoren berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, von EnttĂ€uschungen und GlĂŒcksmomenten. Sie erzĂ€hlen auch davon, was „Goth“-Sein fĂŒr sie bedeutet, wie sie sich mit den Fragen unserer Gegenwart, mit Leben, Tod, Krieg und Religion auseinandersetzen. Und natĂŒrlich geht es auch um die beiden Hauptthemen des Treffens: Musik und Mode. Gezeigt werden extravagante Kleider, Accessoires und originale BĂŒhnenoutfits – die bunte Vielfalt der „Schwarzen“. Konzertmitschnitte spiegeln die kĂŒnstlerische Bandbreite des Treffens wider[sic].” [1]

Die Ausstellung richtet sich sowohl an AnhĂ€nger der schwarzen Szene, als auch ausdrĂŒcklich an Interessierte, die sich gern mehr damit beschĂ€ftigen möchten. So ist es nicht verwunderlich, dass die KurzfĂŒhrung ein reges Interesse der WGT Besucher hervorruft. Da die Ausstellung recht klein aber fein ist, kann man sich im Vorfeld oder im Nachgang selbst informieren und wĂ€hrend der FĂŒhrung einfach nur zuhören. Wie die Angestellte des Museums selbst berichtet, interessieren sich an diesem Wochenende 90% der WGT Besucher und nur 10% anderweitig Interessierte an diesen VorfĂŒhrungen. Vor Pfingsten wurde diese Ausstellung ĂŒberwiegend von Interessierten, die nicht in dieser Szene zu Haus sind, besucht. Somit ist an diesem Wochenende die kleine Ausstellung komplett in schwarz gehĂŒllt, zur Freude des Personals.

In der Ausstellung wird bewusst zu Beginn mit Vorurteilen aufgerĂ€umt die allgemein bekannt sind. Dabei wird gerade auf die Anfangsjahre verwiesen. Neben der Geschichte zur Gothic-Kultur beschĂ€ftigt sich die Ausstellung auch mit den Personen hinter dem Event und beleuchtet Michael Brunner und Sandro Standhaft als sie gleich nach der Wende begannen, das WGT zu planen. Desweiteren befinden sich beeindruckende PortrĂ€ts von Gerd Lehmann, Corwin von Kuhwede oder von Jennifer Hoffert in dieser Ausstellung. Doch es werden auch Themen abseits angesprochen. Unter anderen die Unterwanderung von rechts oder auch „das WGT als Wirtschaftsfaktor“. Eine interessante kleine Ausstellung die sogar bis 24.07.2016 verlĂ€ngert wurde.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung ist aktuell vergriffen und es wird eine 2. Auflage geben.

[1] Pressetext, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, 25.05.2016 http://bit.ly/1TH6q0j

Kommentar verfassen