MARIE ANN HEDONIA veröffentlicht „Lunar Eclipse“ – düstere Industrial-EP zwischen Wut, Trauma und Transformation

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Mit der EP „Lunar Eclipse“ legt Marie Ann Hedonia ein Werk vor, das tief unter die Oberfläche geht. Die in Baltimore ansässige Künstlerin, die für ihren vielschichtigen Mix aus Electro-Industrial, Techno, Dark Ambient und experimentellen Klangformen bekannt ist, veröffentlicht damit am 13. März 2026 das düstere Gegenstück zu „Solar Eclipse“. Fünf Tracks, die sie selbst als eine Art autobiografisches Statement versteht – roh, intensiv und emotional aufgeladen.

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Schon der Opener „Aneska’s Song“ setzt den Ton: Wut, Gewalt und das Gefühl des Ausbruchs aus einer unerträglichen Realität stehen im Mittelpunkt. Die EP entfaltet sich dabei wie eine emotionale Reise – von ungefilterter Rage hin zu Reflexion und Verarbeitung. Mit „Family Trauma“ wird dieser Ansatz noch persönlicher, während „Husband Stitch“ eine besonders provokante Ebene eröffnet und patriarchale Strukturen sowie körperliche Autonomie thematisiert.


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Mit „Free Delivery“ richtet Hedonia den Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und den Verlust echter zwischenmenschlicher Nähe in einer zunehmend durchökonomisierten Welt. Den Abschluss bildet „Malleus Maleficarum“, ein Track, der historische Symbolik aufgreift und die düstere Grundstimmung der EP in einem nachhallenden Finale bündelt. Inhaltlich wie musikalisch zeigt „Lunar Eclipse“, wie eng persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Beobachtungen in Hedonias Arbeit miteinander verwoben sind.

Produziert wurde die EP gemeinsam mit Paul M’Olive, mit dem Hedonia auch das Label Paul and Marie’s Country Kitchen betreibt. Klanglich verbindet „Lunar Eclipse“ modulare Synthesizer, aggressive Gitarren und minimalistische Strukturen zu einem Sound, der sich zwischen Industrial, Techno und Minimal Synth bewegt. Die Veröffentlichung ist digital verfügbar, während mit „Eclipse“ bereits eine kombinierte Vinyl-Edition angekündigt wurde, die beide EPs zusammenführt.

Marie Ann Hedonia zählt zu den spannendsten Stimmen im elektronischen Underground. Neben ihren Soloarbeiten ist sie Teil des Dark-Ambient-Projekts Void Stasis und arbeitete unter anderem mit Künstlern wie Kristof Bathory und Scott Denman zusammen. Gleichzeitig zeigt sie mit Projekten wie der Zusammenarbeit mit Jazz-Trompeter Jeremy Pelt ihre stilistische Offenheit. Mit „Lunar Eclipse“ führt sie diesen Weg konsequent weiter – als Künstlerin, die elektronische Musik nicht nur produziert, sondern als Ausdruck innerer Prozesse und gesellschaftlicher Spannungen begreift.

Weblinks MARIE ANN HEDONIA:

Facebook: @marieannhedonia
Instagram: @marieannhedonia
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @marieannhedonia4272


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