Lesedauer: 2 Minuten
Lesedauer: 2 MinutenFailure setzen das nächste Ausrufezeichen: Mit „A Way Down“ veröffentlicht das Trio aus Los Angeles die zweite Single aus dem kommenden Studioalbum „Location Lost“, das am 24. April 2026 erscheint. Der neue Track knüpft an die zuletzt eingeschlagene Richtung an, wirkt dabei aber noch fokussierter – und vor allem kompromissloser in seiner Stimmung. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass diese Band auch nach Jahrzehnten nicht stehen bleibt.
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Musikalisch führt „A Way Down“ tief hinein in die DNA des frühen Post-Punk und Goth-Rock. Ken Andrews verweist selbst auf prägende Einflüsse wie „Juju“ und „Pornography“ – Referenzen, die sich unmittelbar im Sound widerspiegeln. Kantige Gitarren, reduzierte Strukturen und eine dichte, dunkle Atmosphäre bestimmen das Bild. Gleichzeitig bleibt der typische Failure-Ansatz erhalten: detailverliebte Produktion, ein markanter Bass und ein Spannungsaufbau, der sich eher schleichend entfaltet als direkt entlädt.
Auch inhaltlich bleibt der Song konsequent auf Distanz zur klassischen Dramaturgie. „A Way Down“ erzählt von Missverständnissen, emotionaler Entfremdung und dem langsamen Zerfall zwischenmenschlicher Verbindungen. Andrews bringt es selbst auf den Punkt: Es gebe in dieser Geschichte keinen Ausweg, keinen Silberstreif am Horizont. Die Lyrics zeichnen das Bild einer Beziehung, die sich zunehmend in Codes, Fragmenten und unausgesprochenen Konflikten verliert.
Das visuelle Pendant liefert ein bewusst reduziertes Lyric-Video, das die Wirkung des Songs nicht überlagert, sondern verstärkt. Im Gegensatz zur opulenter inszenierten ersten Single „The Air’s on Fire“ steht hier die Sprache im Vordergrund – nüchtern, direkt und im Einklang mit der düsteren Grundstimmung des Tracks. Bereits kurz nach der Premiere am 20. März konnte das Video eine beachtliche Resonanz erzielen.
Mit „Location Lost“ steht nun das siebte Studioalbum in den Startlöchern – und gleichzeitig ein Werk, das sich klar von rückwärtsgewandter Nostalgie abgrenzt. Entstanden im direkten Anschluss an die Dokumentation „Every Time You Lose Your Mind“, versteht sich das Album als Standortbestimmung. Neun Tracks zeigen eine Band, die ihren Sound weiterdenkt: weg vom dominierenden Space-Rock früherer Jahre, hin zu offeneren, teils experimentellen Strukturen mit Gothic- und Art-Rock-Einflüssen. Gastauftritte wie der von Hayley Williams unterstreichen diesen erweiterten Ansatz.

Tracklist:
01. Crash Test Delayed
02. The Rising Skyline
03. Solid State
04. The Air’s on Fire
05. Halo and Grain
06. Someday Soon
07. Location Lost
08. A Way Down
09. Moonlight Understands
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Parallel dazu wächst auch die Live-Präsenz. Die angekündigte Nordamerika-Tour startet im April mit einer Release-Show in Los Angeles und führt über mehrere Städte bis nach Toronto. Viele Termine sind bereits ausverkauft, während europäische Daten noch ausstehen. In Fankreisen gilt es dennoch als wahrscheinlich, dass Failure im weiteren Jahresverlauf auch auf dieser Seite des Atlantiks auftauchen werden – „A Way Down“ liefert dafür den passenden, düsteren Auftakt.
Weblinks FAILURE:
Facebook: @Failureband
Instagram: @failurebandig
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: Failureband
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