DIORAMA veröffentlichen „More Gold“ als zweiten Vorboten ihres elften Studioalbums „A Substitute for Light“

Diorama photo Thomas Wuhrer
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Lesedauer: 3 Minuten

Die Jungs von Diorama setzen ihre Rückkehr in den Veröffentlichungsmodus konsequent fort. Mit „More Gold“ erschien am 16. Januar 2026 bereits die zweite Single aus dem kommenden Album „A Substitute for Light“, das für den 10. April über Accession Records angekündigt ist. Der Song schließt unmittelbar an „No Complications“ an, das bereits im Dezember einen ersten ästhetischen Rahmen abgesteckt hatte, und vertieft jenen Schwebezustand, den Diorama seit jeher zwischen Melancholie, Pop-Appeal und elektronischer Zurückhaltung kultivieren.

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Das Musikvideo zu dem Song kannst du dir hier ansehen:


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„More Gold“ kreist thematisch um Begehren und Projektion, um das Versprechen von etwas Glänzendem, das greifbar scheint und sich doch immer wieder entzieht. Musikalisch bleibt der Track kontrolliert und klar strukturiert, getragen von prägnanten Synthesizerlinien und einer zurückgenommenen Dynamik, die weniger auf Steigerung als auf Atmosphäre setzt. Torben Wendts Gesang bewegt sich zwischen Distanz und Dringlichkeit, während die Produktion bewusst Raum lässt und den Song nicht überzeichnet. Der oft zitierte Begriff der „Pop-Hymne aus der Dunkelkammer“ trifft hier insofern zu, als Diorama Eingängigkeit nicht als Gegensatz zu Nachdenklichkeit begreifen, sondern als ihr Vehikel.

Das begleitende Musikvideo feierte zeitgleich mit der Single Premiere und verzichtet auf eine inszenierte Erzählung. Stattdessen handelt es sich um ein Livevideo, zusammengesetzt aus Aufnahmen eines Konzerts in Belgrad im Oktober 2025. Die Stadt gilt innerhalb der Band seit Jahren als eine Art zweites Zuhause, was sich in der Nähe zwischen Publikum und Band deutlich zeigt. Die Bilder setzen weniger auf Perfektion als auf Präsenz und unterstreichen den Charakter des Songs als Stück, das seine Wirkung vor allem im direkten Austausch entfaltet. Die offizielle Live-Premiere von „More Gold“ soll heute, einen Tag später beim Heimspiel im Reutlinger Kulturzentrum FranzK erfolgen.

Mit „A Substitute for Light“ veröffentlichen Diorama im April ihr elftes Studioalbum. Inhaltlich kreist das Werk um das Motiv des Lichts, nicht als eindeutige Hoffnung, sondern als ambivalentes Versprechen. Die Texte verhandeln digitale Erstarrung, verblassende Erinnerungen und die Suche nach Orientierung in einer Welt aus Projektionen und Oberflächen. Klanglich setzt die Band auf klarere Arrangements und prägnante Melodien, ohne ihre melancholische Grundhaltung aufzugeben. Clubtaugliche Stücke stehen neben ruhigeren, fast hypnotischen Momenten, was dem Album eine innere Spannung verleiht. Die bereits bekannten Singles „No Complications“ und „More Gold“ fungieren dabei als Wegweiser, ohne das gesamte Spektrum vorwegzunehmen.

Tracklist:
01. Achievements
02. Isolated
03. No Complications
04. Million Dollar Smile
05. Kunstblut
06. Ruling My World
07. More Gold (2. Single)
08. On A Journey
09. The Same Ghost
10. Losing Your Coordinates
11. Weird Physics

Das Album vorbestellen: Home | dioramamusic

Gegründet 1996 von Torben Wendt in Reutlingen, haben Diorama über die Jahre einen eigenständigen Stil zwischen Dark Wave, Synthie-Pop und Electro entwickelt. Während frühe Veröffentlichungen wie „Pale“ stark vom Klavier geprägt waren, öffnete sich der Sound später zunehmend elektronischen und experimentellen Strukturen, etwa auf Alben wie „Amaranth“ oder „Tiny Missing Fragments“. Kooperationen, unter anderem im Rahmen von Coma Alliance gemeinsam mit Adrian Hates, unterstrichen stets die Offenheit des Projekts für Austausch, ohne die eigene Handschrift zu verwässern.

Parallel zur Albumankündigung befindet sich die Band aktuell auf Clubtour durch Deutschland. Die Konzerte stehen klar im Zeichen des neuen Materials, das bereits fest in die Setlists integriert ist. Im Sommer folgen mehrere Festivalauftritte, darunter das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig sowie das M’era Luna Festival in Hildesheim. Diorama bewegen sich damit erneut zwischen Clubnähe und großer Bühne und bestätigen ihre Stellung als konstante Größe innerhalb der deutschen Dark- und Synthpop-Szene.

Diorama – Live 2026:
17.01.2026 Reutlingen, Franzk
30.01.2026 Karlsruhe, Stadtmitte
31.01.2026 Hannover, Subkultur
27.02.2026 München, Backstage halle
28.02.2026 Berlin, Frannz Club
10.04.2026 Oberhausen, Kulttempel
11.04.2026 Hamburg, Markthalle

Tickets bekommst du hier: eventim.de

DIORAMA – Pioniere der dunklen Elektronik auf Tour

Weblinks DIORAMA:

Webseite: www.diorama-music.com
Facebook: @dioramawastaken
Instagram: @diorama_music
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @dioramawastaken


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