BELLE MORTE veröffentlichen Akustikversion ihres Songs „Lace“ – neuer Blick auf ein zentrales Kapitel ihres Schaffens

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Belle Morte legen mit der neuen Akustikversion ihres Stücks „Lace“ ein präzise gesetztes Zwischenzeichen in ihrem bisherigen Werk vor. Die Veröffentlichung fällt auf den sechsten Jahrestag der Single und knüpft an den Erfolg ihres aktuellen Albums Pearl Hunting an, das die Band als global ausgerichtetes Symphonic-Gothic-Metal-Projekt etabliert hat. Die Reduktion auf ein akustisches Setting eröffnet nun einen anderen Zugang zu einem ihrer zentralen Songs.

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Das Musikvideo zu dem Song kannst du dir hier ansehen:


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„Lace“ gehört zu den markantesten Titeln ihres 2021 erschienenen Konzeptalbums Crime of Passion, das sich literarisch an John Fowles’ Roman The Collector orientiert. Die neue Fassung verzichtet bewusst auf die schweren orchestralen Schichten, für die Belle Morte gemeinhin stehen. Stattdessen rückt sie die melodische Struktur und die Stimme von Sängerin Belle Morte stärker in den Vordergrund.

Im begleitenden Musikvideo setzt die Band auf eine zurückgenommene, intime Bildsprache. Die Akustikversion betont die erzählerische Linie des Songs deutlicher als die Studioversion und legt eine verwundbare Ebene frei, die im dichten Arrangement des Originals nur angedeutet war. Die Entscheidung für ein solches Re-Release zum Jubiläum wirkt daher weniger nostalgisch als analytisch: Es zeigt, wie tragfähig das Grundmaterial des Stücks ist und wie gut es sich in unterschiedlichen klanglichen Kontexten behauptet.

Das Album: Pearl Hunting
Während „Lace“ aus einer früheren Schaffensphase stammt, lässt sich die Veröffentlichung dennoch im größeren Rahmen von Pearl Hunting verorten. Das aktuelle Album zeichnet sich durch eine in diesem Genre seltene Vielfalt aus. 23 ethnische Instrumente und 18 Gastmusiker*innen aus mehr als einem Dutzend Ländern prägen einen Klang, der Symphonic und Gothic Metal mit Elementen aus belarussischen, ukrainischen und keltischen Traditionen verbindet. Die Band stärkt damit ihre Ausrichtung auf ein globales Konzept, das musikalische und kulturelle Perspektiven miteinander verknüpft.

Das Motiv der „Perlenfischerei“ bildet den thematischen Rahmen des Albums. Die Songs fungieren als einzelne Tauchgänge in unterschiedliche emotionale und kulturelle Räume. Die melancholische Grundhaltung, die Belle Morte seit ihren frühen Arbeiten begleitet, bleibt auch hier zentral. Sie verbindet die weit ausgreifenden Klangfarben mit einem erzählerischen Kern, der sich auf Konflikte, Brüche und fragile Momente des Menschseins konzentriert.

Musikalisch arbeitet die Band mit progressiven Strukturen und bewusst organischen Klängen. Die Entscheidung für echte Instrumente anstelle von Samples verleiht Pearl Hunting eine physische Präsenz, die dem Genre sonst oft fehlt. Die Kombination aus orchestralen Arrangements, traditioneller Instrumentierung und der charakteristisch klaren, hellen Stimme erzeugt eine dichte Atmosphäre, die das Album über eine reine Sammlung von Stücken hinaushebt.

Tracklist:
01 Pearl Hunting
02 Falling Idol
03 Exorcism
04 Blame me
05 Wintersleep
06 Losing Faith
07 Black Waters
08 Willow
09 September
10 Jorōgumo
11 Krew
12 Exorcism (Piano Version)

Das Album kaufen: Pearl Hunting | Belle Morte

Mit der Akustikversion von „Lace“ fügt Belle Morte ihrer aktuellen Phase einen weiteren Baustein hinzu: eine Verdichtung, die das größere Konzept nicht bricht, sondern zuspitzt.

Weblinks BELLE MORTE:

Homepage: bellemortemusic.com
Instagram:  bellemorteofficial


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