BAD OMENS – Oberhausen, Rudolf Weber-Arena (10.12.2025)

Bad Omens, © Bryan Kirks
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Lesedauer: 9 Minuten

2016 erschien das Debütalbum der 2015 in Virginia, USA gegründeten Metalcore Band Bad Omens und erregte damit sofort Aufmerksamkeit bei Kritikern und Hörerschaft. Der Beginn eines sukzessiven Aufstiegs, der die fünf Jungs mit jeder neuen Veröffentlichung weiter nach vorn katapultierte. Befeuert wurde dieser Erfolg auch durch ihre Nahbarkeit. Bereitwillig ließen sie ihre Fans über die sozialen Medien an ihrem Leben teilhaben und Frontmann Noah Sebastian gab durch seine Songtexte tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt.

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2022 folgte der dritte Tonträger „The Death of Peace of Mind“ auf dem der Sänger bereits die Schattenseiten der permanenten Internetpräsenz thematisierte. Das Gefühl ständig unter Beobachtung zu stehen und beurteilt zu werden, setzte ihn zunehmend unter Druck und machte ihm Angst. So folgte Anfang 2024 ein harter Cut und die Band zog sich nahezu komplett aus dem Netz zurück, löschte ihre Accounts bei Insta, TikTok und Co., sagte schließlich im Mai alle kommenden Tourtermine und Festivalauftritte ab. Für Noah Sebastian, der nach eigener Aussage unter einem „massivem Burnout“ litt, ein notwendiger Schritt, um seine eigene Gesundheit und die Zukunft der Band zu sichern.

Vor diesem Hintergrund hatte wohl niemand damit gerechnet, dass es bereits 2025 eine neue Europa-Tour geben würde und entsprechend rasant verkauften sich die Tickets für die „Do You Feel Love Europe 2025“ Konzerte. So war dann auch die Show in der Oberhausener Rudolf Weber-Arena trotz des Termins an einem Mittwochabend ausverkauft. Betrachtet man die Kapazitäten der gebuchten Locations auf dieser Tour wird offensichtlich, dass Noah Sebastian, Nicholas Ruffilo, Joakim Karlsson und Nick Folio inzwischen in einer anderen Liga spielen. Bis zu 12.700 Personen fasst die Multifunktionsarena, die an diesem Abend Schauplatz für Bad Omens und ihre beiden Vorbands The Ghost Inside und Bilmuri ist.

The Ghost Inside

Erstere eröffnen den Reigen gegen 19 Uhr pünktlich eine Stunde nach Einlass und machen sofort klar, wohin die Reise an diesem Abend gehen wird. Gitarren setzen ein, Frontmann Jonathan Vigil schreit die ersten Zeilen von „Avalanche“ ins Mikro und mit dem Schlagzeug bricht der Song derart los, dass man tatsächlich von einer musikalischen Lawine überrollt wird. Das Setting ist eher schlicht gehalten, ein großes, weißes Banner mit dem Bandnamen prangt über der Bühne, flankiert von zwei Leinwänden auf denen jeweils eine gezeichnete Hand zu sehen ist. Auch die Jungs selbst wirken in Cargohosen, Shirts und Baseballcaps in schwarz und weiß eher so als würden sie vor der Bühne oder auch im Supermarkt neben einem stehen.

Die aus L.A. stammenden Musiker blicken bereits auf über 20 Jahre Bandgeschichte zurück, die jedoch durch eine längere Pause geprägt wurde. Ein schwerer Unfall schoss sie Ende 2015 nahezu aus dem Leben. Ihr Tourbus prallte frontal mit einem Sattelschlepper zusammen. Die Fahrer starben, Sänger Jonathan Vigil, Schlagzeuger Andrew Tkaczyk und Gitarrist Zach Johnson wurden lebensgefährlich verletzt. Zach verlor zwei Zehen, Andrew musste ein Bein amputiert werden. Ein Trauma, das erstmal alles zum Stillstand brachte und in Folge dessen die Bandmitglieder Zeit brauchten, um körperlich und mental wieder zurechtzukommen. Eine gewisse Ehrfurcht vor dem Leben und das Bewusstsein eine zweite Chance bekommen zu haben, merkt man The Ghost Inside deutlich an. 

Vor „Aftermath“, dem Song, der sich mit eben jener „zweiten Chance“ befasst, macht der Frontmann eine längere Ansage. Er bedankt sich, dass schon so viele da sind und mutmaßt „I think the whole city of Oberhausen is here tonight, holy shit man“. Er freut sich darüber, viele bekannte Gesichter im Publikum zu sehen und thematisiert schließlich den Unfall. Die Dankbarkeit noch da zu sein und der Stolz sich zurückgekämpft zu haben, schwingen unmissverständlich mit. „Triumph over tragedy“ heißt es in einer Textzeile, was sicher für alle Bandmitglieder gilt, aber insbesondere für Drummer Andrew Tkaczyk der sein Schlagzeug nun mit Beinprothese meistert „the beat goes on“.

Das durchaus auch Fans aus den ersten Tagen anwesend sind, zeigt sich bei „Engine 45“ vom 2012er Longplayer „Get What You Give“. „Let’s keep this shit going“ heizt Vigil die Menge an und sie folgt der Aufforderung gern, singt und klatscht begeistert. Mit „Wrath“ steuert das Set langsam aufs Finale zu. Es wird schon mal Applaus für Bilmuri und Bad Omens eingefordert und Crowdsurfer werden mit Aussicht auf eine Setlist in Richtung Bühne gelockt. Das lassen sich die Fans nicht zweimal sagen und man sieht einige mehr oder weniger elegant in Richtung Bühne „schweben“. Gegen 19.45 Uhr beenden The Ghost Inside mit „Death Grip“ ihr Set und geben die Bühne für die zweite Vorband frei.

Setlist THE GHOST INSIDE – Oberhausen, Rudolf Weber-Arena (10.12.2025):
  1. Avalanche
  2. The Outcast
  3. Wash It Away
  4. Light Years
  5. Aftermath
  6. Going Under
  7. Engine 45
  8. Wrath
  9. Earn It
  10. Death Grip
Weblinks THE GHOST INSIDE:

Webseite: theghostinside.com/
Facebook: @theghostinside
Instagram: @theghostinside

Bilmuri

Was bei Bilmuri passiert, ist nur schwer in Worte zu fassen und widersetzt sich optisch und musikalisch jeder Erwartung. Während draußen vor der Arena die Weihnachtsmarktbuden stehen, gibt es von der Bühne eher „Beach-Vibes“ – kurze Hosen, kurze Tops und ein eher fröhlicher und unbeschwerter Sound. Damit startet der Opener „EMPTYHANDED“ ein absolutes Alternativprogramm.

Benannt nach Schauspieler und Komiker Bill Murray ist Bilmuri das 2016 gegründete Solo-Projekt des US-amerikanischen Rock-Sängers, Gitarristen und Musikproduzenten Johnny Franck. Live hat er allerdings eine ganze Menge Musiker mitgebracht, allen voran Gabi Rose Sängerin und Multi-Instrumentalistin und Reese Maslen der weitestgehend die Growl-Parts übernimmt. Denn auch wenn der Frontmann optisch so aussieht als würde er das mit dem Schreien sehr gut selber hinbekommen, flötet er fröhlich grinsend und mit glasklarer Stimme ins Mikrophon.

Und das bleibt nicht die einzige Überraschung, im Verlauf des Konzerts merkt Franck selbst an „we’re the weirdest band ever“ und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Die hochenergetische Performance der Kombo setzt sich über alle Genregrenzen hinweg, mixt Metalcore mit Pop-Punk, Electronic und Country-Elementen und toppt das Ganze mit absolut ungewöhnlicher Instrumentierung. Gabi Rose greift häufig zum Saxophon, zwischendurch sogar zur Querflöte und unterstützt immer wieder gesanglich. „You guys are so much fun“ lobt der Sänger das Publikum, was sich durchaus mitreißen lässt, bei Bilmuris erster Show in Oberhausen. Insgesamt zehn Songs, zum größten Teil vom aktuellen Album „American Motor Sports“ gibt die Band zum Besten, bevor sie mit „BETTER HELL“ ihren Part des Abends abschließt. 

Setlist BILMURI – Oberhausen, Rudolf Weber-Arena (10.12.2025):
  1. EMPTYHANDED
  2. ALL GAS
  3. ABSOLUTELYCRANKINMYF’INHOG
  4. FLUORIDEINTHEHARDSELTZERWATER
  5. THE END
  6. BLINDSIDED
  7. BOUTTA CASHEW
  8. CORN-FED YETIS
  9. HARD2TELL
  10. More Than Hate
  11. BETTER HELL (Thicc boi)
Weblinks BILMURI:

Webseite: www.bilmuri.com/
Facebook: @Bilmuri
Instagram: @bilmuriband

Bad Omens

Als Bad Omens am 9. August diesen Jahres „Specter“ veröffentlichten, überschlug sich die Fangemeinde vor Begeisterung, nichtsahnend, dass nur Tage später die Tourankündigung für Europa kommen würde. Doch damit nicht genug, denn es folgte Monat für Monat ein weiterer Song. Vorfreude, Aufregung und Neugierde auf das Live-Erlebnis stiegen ins Unermessliche und wurden durch erste Einblicke von der Tour weiter befeuert. Man konnte bereits erahnen, was an diesem Abend auf einen zukommen würde.

Als es dann gegen 21 Uhr endlich dunkel wird in der Halle, nimmt das Spektakel seinen Lauf. Auf zwei Leinwänden links und rechts von der Bühne startet ein Videoeinspieler, der erste von insgesamt fünf, die das Set in einzelne Abschnitte unterteilen. Sie greifen die Bildästhetik aus den Videos zu den jüngsten Veröffentlichungen auf, zeigen teilweise bekannte Sequenzen daraus und erzählen eine Geschichte. Die ersten Töne von „Specter“ erklingen und Noah Sebastian erscheint, ganz in Schwarz mit hochgeschlossenem Hemd.

Die Bühne ist nur schwach erleuchtet und Nebelschwaden kriechen über den Boden als er zu singen beginnt. Sukzessive steigert sich der Song, die Band kommt hinzu und als Noah schließlich ins Mikro brüllt, schießen Nebelfontänen in die Höhe und alles wird in gleißendes weißes Licht getaucht. Mit einem Schlag werden die gesamten Dimensionen des Bühnenaufbaus enthüllt. Eine LED-Installation aus mehreren Dreiecken schwebt unter der Decke – die Elemente erinnern an eine Formation von Raumschiffen. Ein passendes Bild, denn was im weiteren Verlauf folgt, hat etwas von einer überirdischen Invasion, vor der es kein Entrinnen gibt. Die Bühne selbst ragt in der Mitte dreieckig ins Publikum und eine Leinwand zieht sich hinten über die gesamte Breite. Davor mittig und erhöht steht das Schlagzeug, zu beiden Seiten gibt es Podeste für die Gitarristen, die durch die Beleuchtung von hinten als schwarze Silhouetten zu sehen sind. Eine Eröffnung die vollkommen sphärisch und überwältigend ist und damit wohl alle Anwesenden direkt in ihren Bann gezogen hat.

Ein eher sanfter Einstig, nachdem die Show aber rasant an Fahrt aufnimmt und es geht mit „Glass Houses“ sofort in die Vollen. Die Arena wird in rotes Licht getaucht, auf den Bildschirmen lodern Flammen und die Pyro heizt den ersten Reihen ordentlich ein. „Can you give me a fucking circle pit? Let’s keep movin! Let’s go!“ fordert der Frontmann auch von den Fans sofort ganzen Einsatz. Nach „The Drain“, der Kollaboration mit Health und Swarm, ebnet ein orchestrales Intro den Weg für „The Death of Peace of Mind“, den Titeltrack des aktuellen Albums. Ein intensiver Song, den Noah so zart singt, der aber gerade deshalb von dem harten Break lebt, in dem das Schlagzeug losdonnert und er seinen Text growlt. Zeitweise hüllen Scheinwerfer die Bühne in einen Käfig aus Licht. Das Publikum singt lauthals mit und feiert hier definitiv einen Liebling.

Auf den zweiten Videoeinspieler folgt wieder etwas Neues und mit „Dying to Love“ bleibt es melancholisch. „Concrete Jungle“ bringt uns schließlich wieder in dynamischere Gefilde und bei „Nowhere to Go“ startet Noah das „Metal-Sportprogramm“. „Alright – keep it moving. I like it.“ lobt er die Circle Pit Bemühungen. Das reicht ihm allerdings nicht „OK Oberhausen I may give you a minute to make a big fucking wall of death. But here is the deal: I want tonight to be the biggest fucking wall of death of this entire tour. We can do that!“ Eigene sportliche Bemühungen legt er dann bei „Limits“ an den Tag als er mit dezenten Dance-Moves quasi rückwärts über die Bühne shuffelt.

„Artificial Suicide“ startet den dritten Teil des Sets. „Can you hear me through the white noise?“ heißt es und so erhellen die LEDs das Geschehen mit weißem Licht. „Oberhausen, can you fucking hear me?“ feuert Noah die Fans weiter an, die diesen absolut energiegeladen Track aber ohnehin schon feiern. Von leisen Momenten bis zu stakkatohaftem Sprechgesang ist hier alles dabei.

Bei „V.A.N.“ wird es optisch etwas gruselig, während sich auf der großen Leinwand in grün Kabel wie Krakenarme winden, starren einen von den LEDs an der Decke einzelne Augen an. Die perfekte visuelle Untermalung zu den Lyrics, in denen es um die Bedrohung durch eine künstliche Intelligenz geht. Mit ein wenig elektronischer Unterstützung meistert Noah den Gesangspart von Poppy, die bei dieser Zusammenarbeit ursprünglich singt. 

„What about another new one?“ will der Sänger wissen, als der jüngste Song der Band an der Reihe ist. Schon im Musikvideo wurde deutlich, wie sehr er sich stimmlich weiterentwickelt hat. Völlig neue Facetten haben sich offenbart und man musste sich vergewissern, ob da tatsächlich Noah singt. „Left For Good“ fügt sich so geschmeidig ein ins Œuvre, dass man ihn gar nicht als „neu“ wahrnimmt. Und obwohl er nicht mal einen Monat alt ist, singen die Fans ihn wie eine altbekannte Hymne.

Für die nächste Nummer kehrt Jonathan Vigil von The Ghost Inside auf die Bühne zurück. „Anything > Human“ entstand zusammen mit der Band Erra für die Vigil hier die Vertretung übernimmt. „Oberhausen, do you wanna dance with us?“ kommt die Tanzaufforderung zu „What Do You Want From Me?“ und die Menge klatscht den Takt von den ersten Tönen an mit. Rotes Licht hüllt die Bühne ein als der nächste Einspieler beginnt und mit dem Einsetzen von „What It Cost“ pulsieren Lavaströme über die Leinwand, tauchen alles in rotorangen Feuerschein. Sanft singt Noah den ersten Teil des Songdoppels, dann der Break: „Bang your fucking heads!“ ruft er. Kurz wird alles schwarz bevor die LEDs wieder aufflammen und „The Villain“ losprescht.

Da offensichtlich mehrere Leute medizinisch versorgt werden müssen, wird die Show unterbrochen. Es kommt kurzzeitig zu Verwirrung, weil an verschiedenen Stellen Lichter angehen. Der Sänger greift ein, weist die Fans an nur dann Licht zu machen, wenn sie Hilfe benötigen, denn es wird erst weitergehen, wenn klar ist, dass sich um alle betroffenen Personen gekümmert wurde. Als dann nach einigen Minuten die Entwarnung kommt, scherzt er „Anymore emergencies before we continue the show? Anyone need to pee or anything? Smoke a cigarette?“

Er lockert die Stimmung weiter auf „How are we feeling my friends? We are Bad Omens. It’s good to be back“ und entdeckt schließlich im Publikum ein Handy auf dem ein plüschiges Entchen mit seiner Frisur zu sehen ist. Er lässt sich das Telefon geben, um es in die Kamera zu halten und sich zu beklagen, dass er so nicht aussieht. Das sorgt natürlich für massives Gelächter in der ganzen Halle. „You guys gotta stop with that shit! Leave me the fuck alone!“ macht er seiner gespielten Empörung Luft. Ein Funken Realität ist aber vielleicht doch dabei, auch wenn man den Eindruck hat, dass er mehr bei sich angekommen ist und mit dem Interesse an seiner Person inzwischen besser umgehen kann.

„Are we having fun so far tonight?“, fragt er und bittet die Fans den Jubel auch für The Ghost Inside und Bilmuri hören zu lassen. Bad Omens sind erstmals als Headliner in so großen Venues unterwegs und Noah bedankt sich „Thank you all for showing up tonight and selling out this beatiful show. We’re going to keep singing if that’s alright“ schließt er dieses kurze Intermezzo ab, um zum Set zurück zu kehren. „You might know this next song“ kündigt er ein wenig ironisch den bis dato größte Hit der Band „Just Pretend“ an.

Als letzter regulärer Song läutet „Impose“ schließlich das Ende ein. Der Drum’n’Bass Sound und die „Dance-Vibes“ zeigen in aller Deutlichkeit wie wenig sich Bad Omens um Genregrenzen scheren und das der moderne Metal sich von derartigen Beschränkungen völlig freigemacht hat. Es gibt ein Wiedersehen mit Gabi Rose, die ihr Saxophon hören lässt und Noah wagt sich für eine Stippvisite in den Graben. Zum großen Finale schleudert die Flitterkanone weißes und blauglitzerndes Konfetti in die Menge und komplettiert damit das Disco-Kugel Feeling der blau-pinken Licht-Animationen.

Da man aber ein Metalcore Konzert so nicht beenden kann, muss noch einmal Kontrastprogramm her und es gibt „Dethrone“ als Zugabe. Die Fans wissen genau was zu tun ist, wenn Noah „concrete“ brüllt und sie mit „jungle“ antworten. Ein immer schneller werdender Schlagabtausch, bei dem das Schlagzeug den Beat vorgibt. Schließlich bricht der Song los und Noah brüllt noch einmal alles in Grund und Boden, während um ihn herum die Pyro aufflammt. „Fuck you!!!“ – ein würdiger Abschluss.

Aber dann geht doch das Licht an und Tears For Fears‘ „Everybody Wants to Rule the World“ vom Band macht unmissverständlich klar, dass das Konzert nach etwa 1,5 Stunden beendet ist. Die Band kommt aber nochmal auf die Bühne zurück und betreibt „Fanpflege“. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und so werden Drumsticks, Guitar-Picks und Setlists in die Menge geworfen. Noah kommt sogar in den Graben, schüttelt Hände und schreibt Autogramme.

Schlussendlich ist es vorbei und man bleibt einigermaßen überwältigt zurück. Die Allermeisten selig lächelnd im Angesicht einer absolut stimmigen Performance, die von der Songauswahl bis zur Visualisierung wie aus einem Guss war. Der Abend hat ohne Zweifel gezeigt – der Enthusiasmus der Bad Omens Gemeinde ist ungebrochen, die Band ist längst zu einem Phänomen geworden und der Bombast einer solchen Arena-Show steht ihnen mehr als gut zu Gesicht.

Setlist BAD OMENS – Oberhausen, Rudolf Weber-Arena (10.12.2025):
  1. Specter
  2. Glass Houses
  3. THE DRAIN
  4. THE DEATH OF PIECE OF MIND
  5. Dying to Love
  6. CONCRETE JUNGLE
  7. Nowhere to Go
  8. Limits
  9. ARTIFICIAL SUICIDE
  10. V.A.N.
  11. Left For Good
  12. ANYTHING > HUMAN
  13. What Do You Want From Me?
  14. What It Cost
  15. Like A Villain
  16. Just Pretend
  17. Impose
  18. Dethrone (Z)
Weblinks BAD OMENS:

Webseite: badomensofficial.com
Facebook: @badomensofficial
Instagram: @badomensofficial


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