MESH – Oberhausen, Kulttempel (16.09.2018)

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P├╝nktlich um 18.30 Uhr betrat die Synthpop Band M.I.N.E. die B├╝hne des gut gef├╝llten Kulttempels und begann ohne gro├čes Tamatam ihre Hits vom Stapel zu lassen. Und die konnten sich h├Âren lassen. Das Trio bestehend aus Marcus Meyn (voc), Jochen Schmalbach (drums) and Volker Hinkel (guitar) pr├Ąsentierte Songs ihres Debutalbums Unexpected Truth Within und einige Camouflage Klassiker im neuen Gewand. Marcus wirbelte gekonnt tanzend ├╝ber die B├╝hne und animierte so das Publikum zum Mittanzen, was ihm spielend gelang. Die kleine, aber feine Show ├╝berzeugte auf ganzer Linie, denn die M.I.N.E. Songs liegen stilistisch sehr nah an denen von Camouflage und das lie├č die Pr├Ąsentation sehr kurzweilig erscheinen. Nach nur einer handvoll Tracks war dann auch schon Zeit, auf Wiedersehen zu sagen, da nutzten auch die Zugabe-Rufe des Publikums nichts. Aber kein Grund zu trauern, denn die Band kehrt im n├Ąchsten Fr├╝hjahr f├╝r einige Konzerte zur├╝ck, u.a. auch im Februar in den Kulttempel.

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Setlist M.I.N.E. @ Oberhausen, Kulttempel (16.09.2018):

01. Memory
02. That Smiling Face
03. The One
04. Dangerous
05. Shine
06. The Things We’ve Done
07. Same but different
08. The Great Commandment

Weblink M.I.N.E.:

facebook: https://www.facebook.com/minemusicband/

Mit dem groovigen Intro These Empty Rooms betrat Drummer Sean Suleman als erstes die B├╝hne und ihm folgten Keyboarder Richard Broadhead und nat├╝rlich Tasten- und Gitarrenk├╝nstler Richard Silverthorn sowie Frontmann Mark Hockings, der verschmitzt sagte ÔÇ×I think we’ve done it beforeÔÇť, eine Anspielung auf die gestrige, ausverkaufte erste von zwei Shows im Kulttempel. Ohne Atempause brachten Mesh einen Querschnitt ihrer besten St├╝cke. Und zwar reihte sie dabei nicht Single an Single, sondern verw├Âhnte die Fans mit B-Seiten, Rarit├Ąten und vielem mehr. Involved z.b. sauste mega-rockig in die Geh├Ârg├Ąnge und bei Trust You kam zum ersten mal an diesem Abend eine riesen Stimmung auf, die nicht abrei├čen sollte. Bei dem Song Crisis hatte man die M├Âglichkeit, eine s├╝├če 50er Jahre Projektion zu beobachten, die den seltenen Track charmant unterstrich. Open Up The Ground vom Album We Collide verz├╝ckte die Zuh├Ârer mit seiner tollen Melodie und einer Menge Pathos und Crash (die erste Setlist ├änderung zum Vorabend) brachte viel Partylaune in die Konzerthalle. Eine M├Âglichkeit zum Durchatmen hatte man bei I Can’t Imagine How It Hurts, denn der Song stimmte nachdenklich, da an die Leinw├Ąnde Bilder von Fl├╝chtlingen projiziert wurden. From This Height war nur auf einem sehr limitierten USB Stick erh├Ąltlich, geh├Ârt aber zu den besten Songs, welche Mesh jemals ver├Âffentlicht haben und der Track entwickelt live immer ein faszinierendes Gl├╝cksgef├╝hl. So nat├╝rlich auch an diesem sch├Ânen Konzertabend. Auch Not Prepared ist ein pathetisches, trauriges Kleinod unter den Mesh Songs und In The Light Of Day, in einer ultracoolen neuen Version, stand dem in nichts nach. Nun kam der Moment, an dem Mark seine Gitarre umh├Ąngte und ÔÇ×Yes its back againÔÇť in den Raum warf. Doch leider musste er Leave You Nothing abbrechen, da die Saiten nicht gestimmt waren. Das Publikum schmunzelte mit ihm um die Wette und am Ende des Liedes musste Mr. Hockings auch noch zugeben, dass er eine Strophe des Liedes zwei mal gesungen hatte. Die Briten haben es drauf, eine geniale Stimme zu erzeugen und bewiesen das mit My Saddest Day und Safe With Me, bevor einer ihrer sch├Ânsten Balladen It Scares Me (wieder eine ├änderung der Setlist) f├╝r G├Ąnsehaut pur sorgte. Die verz├╝ckten Fans sangen den Songtext gekonnt mit und viel┬á Liebe und Sympathie durchflutete den Raum. Schlag auf Schlag ging es weiter und The Trouble We┬┤re In ├╝berraschte in einer metallisch klingenden neuen Version. Allen Mesh Freunden schenkte die Band eine Liebeserkl├Ąrung namens Friends Like These und alle f├╝hlten sich angesprochen und tanzten und h├╝pften im Takt mit. Ein mega Applaus war der anschlie├čende Lohn und Rich an der Gitarre beim Song Born To Lie (im schicken Shufflebeat) sorgte daf├╝r, dass die Menge ausrastete und die ÔÇ×HeyÔÇť-Rufe des Songs wurden immer selbstbewusster und lauter. The Worlds A Big Place erreichte dann wieder die Aufrichtung der Armhaare, da w├Ąhrend der Performance minimal animierte Cartoons an die Leinwand geworfen wurden. Taken For Granted sollte dann der letzte Song des Abends werden, aber die Mesh J├╝nger sangen die Textzeile ÔÇ×I need to start again, take me far awayÔÇť weiter, als die Band l├Ąngst im Backstage war und holte somit die Jungs zur├╝ck auf die Szene, damit diese die M├Âglichkeit hatten, allen ÔÇ×den Rest zu gebenÔÇť, n├Ąmlich den rockigen Kultsong Fragile. Damit war nun aber leider wirklich Schluss und die Briten gingen in den mehr als verdienten Feierabend. Aber wer noch etwas Sitzfleisch hatte, konnte sich auf einen kleinen Chat und ein paar Selfies mit Mark, Rich, Sean und Richard freuen.

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Setlist MESH @ Oberhausen, Kulttempel (16.09.2018):

01. These Empty Rooms (Intro)
02. Remember Who You Were
03. Involved
04. Trust You
05. Crisis
06. Open Up the Ground
07. The Place You Hide
08. Crash
09. I Can’t Imagine How It Hurts
10. State of Mind
11. From This Height
12. Not Prepared
13. In the Light of Day
14. Leave You Nothing
15. My Saddest Day
16. Safe With Me
17. It Scares Me
18. My Defender
19. I Fall Over
20. The Fixer
21. The Trouble We’re In
22. Friends Like These
23. The Last One Standing
24. Born to Lie
25. The World’s a Big Place
26. Taken for Granted
27. Fragile (Z)

Weblinks MESH:

Homepage: http://www.mesh.co.uk/
Facebook: https://www.facebook.com/meshtheband/

Geschrieben von
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