SIMPLE MINDS – Walk Between Worlds

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Unsere Bewertung:


8 Gesamtnote

8

Sie sind wieder da! Also, eigentlich waren sie ja nie weg. Nach vielen Aufs und Abs, diversen Besetzungswechseln und anderen Widrigkeiten haben sich die verbliebenen Ursprungsmitglieder der Band, Jim Kerr und Charlie Burchill auf ihre musikalischen StĂ€rken besonnen und bieten mit Walk Between Worlds ihren Fans das wohlvertraute GefĂŒhl: „Das ist meine Band!“. Jim Kerr mit seiner unverwechselbaren Stimme und Charlie Burchill, kreativer Kern der Simple Minds, haben sich nicht neu erfunden im neuesten Werk, welches am 02.02.2018 erscheint. Nein, sie besinnen sich ganz auf ihre musikalischen StĂ€rken. Ich spĂŒre den Spirit der frĂŒheren Simple Minds, den Aufbruch in die KonzertsĂ€le dieser Welt, die Lust an der Musik und die Freude am eigenen Tun!

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Walk Between Worlds wurde im Abbey Road Studio aufgenommen und von der Band selbst, sowie Andy Wright und Gavin Goldberg produziert. Beide wirkten bereits bei Big Music, dem VorgĂ€ngeralbum, mit. Das Album enthĂ€lt acht Songs und ist in zwei eindeutige Seiten aufgeteilt: die erste widmet sich mit Summer und The Signal And The Noise mehr den glasklaren Gitarren und den New Wave Grooves der Post Punk Ära. Die zweite Seite klingt mit dem Titeltrack und Barrowland Star wie der Soundtrack fĂŒr einen Film.

„Es ist ein Oldschool Album: die zwei Seiten spiegeln auch die klassische LP wieder, mit der wir aufgewachsen sind“, fĂŒhrt Jim Kerr aus. „Die Eurosynths auf der ersten Seite erinnern an ‚Empires And Dances‘ oder ‚Sons And Fascination/Sister Feelings Call‘. Die zweite Seite wirkt mit seinem großen Kinosound eleganter und thematischer.“

Gleich beim Opener Magic, der zugleich auch die erste Singleauskopplung aus dem neuen Album ist, kommt ein wenig 80er Feeling auf: Jim Kerrs unverwechselbare Stimme holt einen ab und fasziniert von den ersten bis zu den letzten Tönen.

Barrowland Star ist ein SchlĂŒsselsong des Albums. Er ist nach der kultigen Konzerthalle im Glasgower East End benannt, in dem die Simple Minds bereits unzĂ€hlige Male aufgetreten sind. Das StĂŒck enthĂ€lt ĂŒberlappende Streicherparts und ein faszinierendes Gitarrensolo von Charlie Burchill. Man möchte es gerne im Rahmen eines großen Stadionkonzertes mit tausenden Anderen zelebrieren und dabei den unglaublichen, nicht beschreibbaren Moment einer Verschmelzung der Band mit dem Publikum erleben.

Der titelgebende Song Walk Between Worlds beginnt verhalten, baut sich aber im Verlaufe der 5:13 Minuten auf und unterstreicht die QualitĂ€ten im Songwriting der Band. Beim letzten Song Sense of Discovery schmeichelt sich Kerrs Stimme eingĂ€nig ins Ohr und bleibt haften, auch nachdem das StĂŒck lĂ€ngst verklungen ist.

Eine großartige CD, die nach 40 Jahren Bandgeschichte zeigt, dass Totgesagte durchaus lĂ€nger leben und frischer klingen können als gedacht.

Walk Between Worlds erscheint als Standard Edition mit den acht essentiellen Songs und als Deluxe Edition mit zusĂ€tzlichen drei Songs sowie. Außerdem ist das Album als Doppelvinyl erhĂ€ltlich.

Walk Between Worlds (Deluxe)

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4.2 von 5 Sternen (30 Kundenbewertungen)

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Tracklist SIMPLE MINDS – Walk Between Worlds:

01. Magic
02. Summer
03. Utopia
04. The Signal And The Noise
05. In Dreams
06. Barrowland Star
07. Walk Between Worlds
08. Sense Of Discovery

Weblinks SIMPLE MINDS:

Official: https://www.simpleminds.com/
Facebook: https://www.facebook.com/simpleminds/

Geschrieben von
Mehr von Angela Trabert

Fotos: FRANZ FERDINAND

FRANZ FERDINAND – Köln, Palladium (05.03.2018) Ähnliche BeitrĂ€ge
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