DONOTS – Leipzig, Werk 2 (17.11.2015)

(c) Alexander Jung
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W├Ąhrend anderenorts Fu├čballl├Ąnderspiele aus Sicherheitsgr├╝nden abgesagt wurden, rockten die Donots mit Unterst├╝tzung der fabul├Âsen The Baboon Show das Leipziger Werk 2. Die aktuelle ÔÇ×Karacho-TourÔÇť der Ibbenb├╝rener zum gleichnamigen Album, hat bereits betr├Ąchtlich an Fahrt aufgenommen, sodass das Leipziger Konzert ausverkauft gemeldet werden konnte.

Den s├Ąchsischen Vorfeiertagsabend er├Âffneten die schwedischen Punk Rocker von The Baboon Show. Die agile Frontfrau Cecilia Bostr├Âm rockte mit ihrer unverwechselbaren Stimme den Saal bis in die hintersten Reihen. Selbst die Donots gaben zu, dass sie sehr erstaunt waren, wie das Publikum bereits bei der Vorband so abgehen konnte. Die Zuschauer bekamen eine perfekte Rock`n┬┤Roll Performance geliefert, bei der Cecilia wie ein wilder Derwisch ├╝ber die Stage fegte.

Gegen 21:00 Uhr betraten dann die Donots zu Ich mach nicht mehr mit die B├╝hne. Auch die Westfalen hatten zuvor ├╝berlegt die n├Ąchsten Konzerte aufgrund des Pariser Massakers zu verschieben. Aber eines machte Frontmann Ingo eingangs klar, dass wir uns durch die Attentate nicht unsere Lebensweise verbieten lassen sollten und dass die Menschen, welche Zuflucht in Deutschland suchen, genau vor diesem Terror fl├╝chten. Passend zum Thema ging es mit dem Eurovision Song Contest Beitrag Dann ohne mich weiter. Die Menge hing vom ersten Moment an Ingos Lippen und sang fast jeden Song textsicher mit. Nat├╝rlich bestimmte der aktuelle Long Player Karacho ma├čgeblich das Set, aber es gab noch reichlich Platz f├╝r den einen oder anderen Hit aus ├╝ber 20 Jahren Bandgeschichte. Im Hauptset ragte vor allem der Mitsingohrwurm Stop The Clocks vom 2008er Album Coma Chameleon heraus.
Nur kurzzeitig verlie├čen die Jungs nach Hier also weg die B├╝hne, bevor sie dann zum Zugabenblock ├╝bergingen. Die erste Zugabe Hansaring 2:10 spielten nur Guido und Ingo unplugged mit Akustikgitarre und ohne Mikrofon mitten im Publikum. Bei diesem Lied hatten sich die Fans eine Verschnaufpause verdient, daher sa├čen sie alle auf dem Hallenboden, w├Ąhrend die beiden Musiker ihr Bestes gaben. Ausdauer brauchte die Crowd dann beim Deadly Medley aus den verschiedensten Hits der Band. Noch einmal richtig zur Sache ging es bei einem der gr├Â├čten Hits We┬┤re Not Gonna Take It. Der Song So Long, welcher urspr├╝nglich mit Frank Turner aufgenommen wurde, markierte dann das furiose Finale des Abends.

Als Fazit bleibt zu sagen, die sympathischen Donots geh├Âren immer noch zu den besten Live Bands Deutschlands. Mit ihren eing├Ąngigen Hymnen und den Circel Pit Aktionen brachten sie ÔÇ×Die gr├Â├čte Fl├Ąchensauna LeipzigsÔÇť, das Werk 2, wirklich zum Kochen.

Setlist: DONOTS @ Leipzig, Werk 2 (17.11.2015):
01. Ich mach nicht mehr mit
02. Dann ohne mich
03. Wake the Dogs
04. To Hell with Love
05. Junger Mann zum Mitleiden gesucht („Junger Mann zum Entkleiden gesucht“)
06. High and Dry
07. Pick Up the Pieces
08. Stra├čenk├Âter
09. Das Ende der Welt ist l├Ąngst vorbei
10. Westerland (Die Ärzte cover)
11. Du darfst niemals gl├╝cklich sein
12. Solid Gold
13. Dead Man Walking
14. Calling
15. Stop the Clocks
16. You’re So Yesterday
17. Kaputt (mit Spenden-Circlepit)
18. Problem kein Problem
19. Hier also weg
20. Hansaring, 2:10 Uhr (Z)
21. Whatever Happened to the 80s (Z)
22. Superhero / We Got the Noise / Saccharine Smile / Today / Big Mouth (Z)
23. We’re Not Gonna Take It (Twisted Sister cover) („Slayer – Raining Blood“ outro) (Z)
24. So Long (Z)

Fotos: Alexander Jung

Geschrieben von
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