Hallabalooza Festival 2009 – Geldern, Freibad Walbeck (13.06.2009)

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Geldern mausert sich langsam aber sicher zu einer kleinen Musikstadt am Niederrhein. Lange Zeit im Dornröschenschlaf vermutet, häufen sich dieser Tage die interessanten Events. Den ersten Schritt machte das Seven in Geldern im Mai mit den Auftritten von The Cinematics (01.05.2009) und den Scanners am 08.05.2009. Nun hat man nachgelegt und das UGF-Veranstalterteam präsentierte am 13.06.2009 im Freibad Geldern-Walbeck das Hallabalooza Openair-Festival 2009. Begonnen hat die Geschichte eigentlich im Frühjahr 2008 als ein erster Event, damals noch Indoor, stattfand und man nun, gut ein Jahr später, den großen Schritt nach draußen wagte. Eingeladen hatten die Veranstalter dank der Mithilfe von insgesamt 45 Sponsoren, sieben Bands, von denen die meisten aus der Region stammen. Angereichert wurde das Programm durch die Dead Guitars aus Mönchengladbach und Kapelle Petra aus Hamm, die sich beide die Headlinerposition teilten. Dieses bestehende Konzept, lokale Bands zu fördern und dazu weitere überregionale Anreize zu schaffen, soll übrigens auch in Zukunft Bestand haben, was von unserer Seite nur unterstützt werden kann.

Und auch der Wettergott schien von dieser Sache sehr angetan zu sein und so belohnte er Veranstalter, Künstler und Besucher mit bestem Wetter und strahlender Sonne, statt dem aus den Wochen zuvor bekannten Regen. Damit war natürlich schon die halbe Miete eingefahren, denn ein Openair steht und fällt, gerade solange es noch in den Kinderschuhen steckt, zunächst mal mit den Wetterbedingungen. Dazu kommt dann aber auch eine gute Organisation und eine interessante Bandauswahl. Und beides war hier gegeben, denn weder am Eingang, noch im sonstigen Ablauf des Festivals kam es zu irgendwelchen Komplikationen und auch die gebuchten Bands sorgten für eine Menge Abwechslung. Dies reichte von Pop, über Punk, Alternative, Rock und humoristischen Deutschrock, bis hin zum New Wave als neueste Zutat im Musikpottpurie Gelderns. Gerade das Engagement der Dead Guitars wurde hier dann auch als Erweiterung des Spektrums angesehen, ein Trend, der sich gerne weiter fortsetzen darf.

Und wo wir schon vorhin beim Eingang und damit beim Eintritt waren: Dieser betrug für den gesamten Festivaltag (los ging es bereits ab 12:00 Uhr) im Vorverkauf unglaublich günstige 5,00 Euro und auch am Veranstaltungsort selbst wurde das Portemonnaie für Kurzentschlossene nur mit 7.00 Euro belastet – wirklich ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis! Zumal Interessierte bei Vorlage des Festivalbändchens bei der nachfolgenden Aftershowparty im Seven sogar noch ein Freibier erhielten. Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt und so gab es einen leckeren Grillstand, Getränkestände und sogar eine tropische Cocktailbar. Zum Rahmenprogramm gehörte neben einer Ausstellung des lokalen Künstlers "Coxi" vor allem die sogenannte "Freakshow", bei der der "Held des Hallabalooza" einen Wanderpokal als Gewinn mit nach Hause nehmen durfte.

All diese Bemühungen zahlten sich am Ende dann auch tatsächlich aus, denn es kamen satte 850 Zuschauer zu dieser Premiere und diese hatten sichtlich Spaß an den Bands und dem gesamten gebotenen Ambiente. Einfach eine runde Sache. Das Hallabalooza 2010 kann also kommen und wir werden dann sicher auch wieder vor Ort sein.

Bilder der drei Hauptacts befinden sich in unserer Concert-Pictures Sektion (für Bildkommentare muss man aus Spamverhinderungsgründen leider angemeldet sein) oder direkt hier durch Anklicken des jeweiligen Bandfotos:

Dead Guitars:


Kapelle Petra:


Go For Zero:

Weitere Infos:
Homepage des Hallabalooza-Festivals

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