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Lesedauer: 2 MinutenMit „Inside“ hat The Memory Of Snow am 26. Juni sein viertes Studioalbum veröffentlicht. Hinter dem Soloprojekt steht der französische Musiker und Multiinstrumentalist Albin Wagener aus Lille, der nach einer fast zehnjährigen musikalischen Pause 2022 einen kreativen Neuanfang wagte. Das neue Werk geht dabei über ein klassisches Album hinaus: In zwölf Kapiteln erzählt Wagener die Geschichte des Ermittlers Jonas Stern, dessen Nachforschungen nach dem Mord an einem jungen Mädchen ihn Schritt für Schritt an die Grenzen seiner eigenen Wahrnehmung führen. Inspiriert von David Bowies Konzeptalbum „1. Outside“ entwickelt „Inside“ daraus eine eigenständige Erzählung zwischen Kriminalgeschichte und psychologischem Thriller.
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Der Titeltrack „Inside“ bildet das Zentrum dieses Konzepts. Musikalisch treffen Coldwave, Post-Punk und elektronische Elemente aufeinander, während reduzierte Synthesizer, Drumcomputer und Gitarren den Rahmen für Wageners Gesang schaffen. Das zeitgleich mit dem Album veröffentlichte Musikvideo greift die Handlung auf und setzt sie mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten, engen Bildkompositionen und einer an Film Noir erinnernden Bildsprache fort. Gedreht wurde der Clip in und um Lille, Regie, Produktion und Umsetzung übernahm Wagener selbst.
Mit „All The Things I Shouldn’t Have Seen“ erschien bereits im Frühjahr ein weiterer Vorbote des Albums. Der Song erweitert den vertrauten Coldwave-Sound um Industrial-Einflüsse und markiert innerhalb der Handlung den Moment, in dem die anfänglich geordnete Ermittlung zunehmend in einen psychologischen Ausnahmezustand übergeht. Auch hier setzte Albin Wagener auf eine eigenständige visuelle Umsetzung, die den düsteren Charakter des Albums konsequent fortführt und den Do-it-yourself-Ansatz des gesamten Projekts unterstreicht.
Musikalisch bewegt sich „Inside“ zwischen Coldwave, Post-Punk, Dream Pop und elektronischen Klangfarben, ohne sich auf ein einzelnes Genre festzulegen. Während frühere Veröffentlichungen stärker minimalistisch geprägt waren, öffnet sich das neue Album hörbar für abwechslungsreichere Arrangements und experimentellere Ideen. Alle zwölf Stücke schrieb, produzierte, mischte und masterte Wagener in seinem Brkfst Studio in Lille. Veröffentlicht wurde das Album über Meridian Noir Records, das von ihm gemeinsam mit Thalie Némésis gegründet wurde. Neben der digitalen Ausgabe erschien „Inside“ auch als Digipak-CD mit ausführlichem Songtextheft.
Mit den bisherigen Alben „Home Is Where The Heart Aches“, „Atlantic“ und „Obsidian Dust“ legte Albin Wagener die musikalischen Grundlagen für The Memory Of Snow. Mit „Inside“ rückt erstmals eine durchgehende Erzählung in den Mittelpunkt, die alle zwölf Stücke miteinander verbindet. Die vertraute Mischung aus Coldwave, Post-Punk und Dream Pop bleibt erhalten, wird diesmal jedoch in den Rahmen eines zusammenhängenden Konzeptalbums eingebettet.
Weblinks THE MEMORY OF SNOW:
Facebook: @thememoryofsnow
Instagram: @thememoryofsnow
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @TheMemoryOfSnow
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