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Lesedauer: 3 MinutenManchmal wirkt eine neue Band wie ein Echo aus einer anderen Zeit. Genau diesen Eindruck hinterlassen The Ghoulstars – ein Projekt aus Finnland, das Punk, Metal und die Ästhetik klassischer B-Horrorfilme miteinander verschmilzt. Obwohl die Gruppe bereits 2021 erstmals auftauchte und in ihrer Heimat Aufmerksamkeit erregte, veröffentlichte sie bislang keinen offiziellen Song. Das ändert sich nun: Mit ihrem Debütalbum „The Dark Overlords of the Universe“ tritt die Formation erstmals mit eigenem Material an die Öffentlichkeit.
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Mit „Too Ghoul for School“ hat die Band am 3. März 2026 ihre erste offizielle Single veröffentlicht – begleitet von einem ebenso verspielten wie bewusst retro inszenierten Musikvideo. Der Song funktioniert als augenzwinkernde Hommage an Coming-of-Age-Filme der 1980er Jahre und verbindet High-School-Klischees mit klassischem Horror-Humor. In der Geschichte geht es um rebellische Schüler, böse Lehrer, Werwölfe als Haustiere und eine nächtliche Spritztour im Cadillac, der einst Alexi Laiho gehörte. Musikalisch trifft punkige Energie auf schwere Metal-Riffs und eingängige Refrains.
Das Album erscheint am 15. Mai 2026 über Season of Mist und bewegt sich stilistisch zwischen Horror-Punk, Heavy Metal und ironisch gebrochener Popkultur. Die erste Single „Too Ghoul for School“ liefert bereits einen Eindruck davon, wohin die Reise geht: treibende Riffs, punkige Energie und eine Bildsprache, die stark von 1980er-Jahre-Filmen geprägt ist. Inhaltlich greift der Song typische High-School-Klischees auf – Nerds, Rebellen, Außenseiter – und verbindet sie mit einem augenzwinkernden Horror-Setting.
Hinter der maskierten Fassade steckt allerdings kein reines Spaßprojekt. Die Musiker stammen aus etablierten Bands der finnischen Szene. Gitarrist Markus „Daddy Ghoul“ Laakso und Schlagzeuger Toni „Ghoulio“ Ronkainen waren zuvor Teil der Metalband Kuolemanlaakso, während Bassist Markus „Hella Ghoul“ Makkonen bei Hooded Menace spielte. Sänger Arthur „LL Ghoul A“ Thure ist außerdem mit den Stoner-Rockern Thermate aktiv. Das Projekt wirkt damit eher wie ein kreativer Seitenpfad erfahrener Musiker als ein klassisches Newcomer-Debüt.
Inhaltlich speist sich das Album aus der Popkultur der Achtzigerjahre. Horror- und Science-Fiction-Filme, alte VHS-Kassetten und Punkplatten bilden die Referenzen, die sich quer durch die Songs ziehen. Selbst der Titel „The Dark Overlords of the Universe“ verweist auf Figuren aus dem Kultfilm Howard the Duck. Die zehn Stücke reichen von Horror-Motiven wie „The Wolfman“ oder „Zombie Apocalypse“ bis zu Geschichten, die stärker vom klassischen Western- oder B-Movie-Kino inspiriert sind.
Produziert wurde das Album mit Unterstützung von V. Santura, bekannt durch seine Arbeit mit Triptykon. Sein Urteil fällt entsprechend wohlwollend aus: Das Ergebnis sei „einzigartig, eingängig und ein wirklich unterhaltsames Album“. Auch musikalisch bleibt die Platte bewusst kompakt – rund 34 Minuten, zehn Songs, viele davon mit direktem Punk-Drive.

Tracklist:
01. Too Ghoul for School
02. The Dead in Purgatory
03. Zombie Apocalypse
04. The Dark Overlords of the Universe
05. The Brain That Wouldn’t Die
06. Graverobbers from Outer Space
07. The Wolfman
08. The Ballad of the Cursed Bandits
09. Vampire
10. They Dance Upon Our Graves
Das Album vorbestellen: The Ghoulstars – The Dark Overlords of the Universe
Ob das Projekt langfristig Bestand hat oder eher als augenzwinkernde Hommage an eine bestimmte Ära gedacht ist, wird sich erst zeigen. Fest steht jedoch: Mit ihrem Debüt verbinden The Ghoulstars Metal-Riffs, Punk-Energie und Horrorfilm-Referenzen zu einer Mischung, die bewusst auf Nostalgie setzt – und gleichzeitig versucht, daraus etwas Eigenes zu formen.
Weblinks THE GHOULSTARS:
Webseite: www.theghoulstars.com/
Facebook: @theghoulstars
Instagram: @theghoulstars
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @TheGhoulstars
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