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Lesedauer: 2 MinutenAls sich die Tore der Mittelalter-Folkrock-Szene in den vergangenen Jahren für neue Stimmen öffneten, tauchte ein Name immer häufiger auf: Lautenfeyn. Die junge Band verbindet archaische Klangfarben mit moderner Rockenergie und erzählt Geschichten, die irgendwo zwischen Tavernenlärm, Rebellion und mythologischer Erzählung liegen. Mit ihrem neuen Mini-Album „Verdammt und vergessen“, das am 6. März 2026 erscheint, setzt die Gruppe nun ein deutliches Zeichen, dass sie sich anschickt, die Szene nachhaltig aufzumischen.
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Kurz vor der Veröffentlichung erschien mit „Kettenbrecher“ eine weitere Videosingle aus dem Werk. Der Song wirkt wie ein Schwur der Freiheit: treibende Rhythmen, hymnische Chöre und eine kämpferische Atmosphäre, die sich direkt in die Live-DNA der Band übersetzt. Inhaltlich ruft der Titel dazu auf, äußere und innere Fesseln zu sprengen – eine Botschaft, die sich durch das gesamte Konzept der EP zieht.
Im Zentrum ihres Sounds steht ein spannender Kontrast: E-Gitarre, Bass und treibende Drums treffen auf Instrumente wie Cello und Drehleier. Drei Stimmen sorgen dabei für mehrstimmige Chöre und wechselnde Klangfarben. Diese Mischung verleiht der Musik eine rohe, unmittelbare Energie, die gleichzeitig Platz für epische Momente und atmosphärische Passagen lässt. Die Songs bewegen sich zwischen ausgelassener Feststimmung und dunkler, fast poetischer Nachdenklichkeit – eine Welt, in der Gaukler, Geächtete und Freiheitskämpfer ihre eigenen Geschichten erzählen.
Die neue EP umfasst sieben Songs, die sich thematisch um Aufbruch, Schicksal und Selbstbestimmung drehen. Lautenfeyn zeichnen darin das Bild eines „fahrenden Volkes“, einer Gemeinschaft aus Träumern, Rebellen und Suchenden, die sich den Regeln der Welt nicht beugen wollen. Jeder Song beleuchtet dabei eine andere Facette dieser Idee – vom Übermut wandernder Gaukler bis zu jenen Momenten, in denen Stolz, Verlust und Zusammenhalt aufeinandertreffen.

Tracklist:
1. Sors Libertatis
2. Das fahrende Volk
3. Vogelfrey
4. Verdammt und vergessen
5. Stille Weis Lieder
6. Kettenbrecher
7. Excalibur
Auch live will Lautenfeyn ihre neue Musik direkt auf die Bühne bringen. Eine kleine Release-Tour führt die Band im März durch Niedersachsen, bevor im Sommer mehrere Auftritte auf Mittelalter-Festivals folgen. Später im Jahr geht es zudem als Support von Mythemia auf die „Wolkenjäger-Tour“, bei der die Band in zahlreichen deutschen Städten zu erleben sein wird.
Dass Lautenfeyn erst 2024 gegründet wurden, wirkt angesichts dieser Dynamik fast erstaunlich. Schon im Jahr darauf standen sie auf Bühnen wie dem Sternenklang Festival oder dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum. Mit „Verdammt und vergessen“ könnte nun genau jener Moment kommen, in dem aus einem Geheimtipp ein fester Name der Szene wird.
Lautenfeyn – Release-Tour 2026
07.03.2026 (DE) Hannover, Rampe
13.03.2026 (DE) Celle, CD-Kaserne
28.03.2026 (DE) Wolfenbüttel, KuBa
Mittelalter-Events 2026
06.06.2026 (DE) Immenstadt, Burgfest
11.07.2026 (DE) Hude, Huder Dormitorium
14.08.2026 – 16.08.2026 (DE) Osnabrück, Mittelaltermarkt am Ringwall
Wolkenjäger-Tour mit Mythemia
01.10.2026 (DE) Frankfurt, Nachtleben
02.10.2026 (DE) München, Backstage-Club
03.10.2026 (CH) Münchenstein, Rockfact
09.10.2026 (DE) Hannover, Subkultur
10.10.2026 (DE) Leipzig, Hellraiser
16.10.2026 (DE) Bochum, Rockpalast
17.10.2026 (DE) Würzburg, b-Hof
23.10.2026 (DE) Hamburg, Hebebühne
24.10.2026 (DE) Berlin, Badehaus
12.12.2026 (DE) Herford, Kulturwerk – Harpyies Krampusfest
Weblinks LAUTENFEYN:
Webseite: lautenfeyn.de/
Facebook: @lautenfeyn
Instagram: @lautenfeyn
YouTube: @Lautenfeyn
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