EIHWAR beschwören mit „Freya’s Calling“ den ekstatischen Kern von „Hugrheim“

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Mit „Freya’s Calling“ legen Eihwar die zweite Auskopplung aus ihrem kommenden Album „Hugrheim“ vor und schärfen dabei ihr eigenes Klangritual weiter. Statt nordischer Folklore als museales Zitat zu behandeln, setzen sie erneut auf unmittelbare Wirkung: treibende Trommeln, mantraartige Gesänge und ein Rhythmus, der weniger gehört als gespürt werden will. Die Musik zielt nicht auf Distanz, sondern auf Teilnahme.

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Das Musikvideo zu dem Song kannst du dir hier ansehen:


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Auch das begleitende Musikvideo verzichtet auf klassische Narration und setzt stattdessen auf Bewegung, Symbolik und Verdichtung. Es ergänzt den Song, ohne ihn zu erklären – passend zu einem Projekt, das lieber Räume öffnet, als Bedeutungen festzuschreiben. „Freya’s Calling“ ist damit kein einzelner Track, sondern ein weiterer Baustein in einem geschlossen gedachten Kosmos.

Der Song kreist um Freyja, Göttin von Liebe, Kampf und Schicksal, wird jedoch nicht erzählerisch ausgelegt, sondern körperlich übersetzt. „Freya’s Calling“ funktioniert wie ein kontrollierter Kontrollverlust: Wiederholung, Puls und Bewegung greifen ineinander, bis sich Struktur auflöst und ein Zustand zwischen Rausch und Gemeinschaft entsteht. Das ist kein Rückgriff auf Vergangenheit, sondern eine bewusst zeitgenössische Form von paganem Ausdruck.

Innerhalb des Albums markiert der Track einen Wendepunkt. „Hugrheim“, das zehn Songs umfasst, beschreibt ein verborgenes Reich jenseits bekannter Mythen – ein Ort, der vom Geist, vom Hugr, geformt wird. „Freya’s Calling“ steht dabei für das Erwachen verdrängter Erinnerung: Rhythmus als Auslöser, Trance als Übergang, Körper als Medium. Ritual und Feier schließen sich nicht aus, sie bedingen einander.

Tracklist:
01. Nauðiz
02. Freyja’s Calling
03. Ein
04. Skuggaríki
05. Hugrheim
06. Ljósgarðr
07. Heill Óðinn
08. The Lake of the Dead
09. Omenotharena (Warrior’s Training)
10. Berserkr (Tim’s Memorial Version)

Das Album vorbestellen: Eihwar – Hugrheim

Dass dieser Ansatz funktioniert, hat das französische Duo in kurzer Zeit eindrucksvoll bewiesen. Seit 2023 wuchs ihre Reichweite rasant, getragen von einer Szene, die weniger Ehrfurcht als Energie sucht. Auftritte bei Festivals wie Hellfest oder Wacken Open Air machten deutlich, dass ihr selbst definierter Stil zwischen nordischem Folk und elektronischer Härte vor allem eines ist: physisch.

Mit dem zweiten Album kündigt sich kein Bruch, sondern eine Zuspitzung an. „Hugrheim“ wirkt weniger erklärend als zuvor, direkter im Zugriff, konsequenter im Fokus. „Freya’s Calling“ zeigt deutlich, wohin die Reise geht: weg vom Kopf, hin zum Instinkt.

EIHWAR: „Nauðiz“ – Erste rituelle Single aus kommenden Album „Hugrheim“

EIHWAR kündigen „Pagan Folk Nights“-Tour 2026 an – mit Mira Ceti von Heilung als Special Guest

Weblinks EIHWAR:

Webseite: www.eihwar.com/
Facebook: @eihwar.music
Instagram: @eihwar.music
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @eihwar


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